Test (Wertung) zu Fire Emblem Fates (Rollenspiel) - 4Players.de

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Test: Fire Emblem Fates (Taktik-Rollenspiel)

von Jörg Luibl



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FAZIT



Fire Emblem Fates ist ein episches Biest. Ich verabscheue seine alberne Fratze, aber ich liebe es, wenn es die rundentaktischen Krallen ausfährt. Auch wenn die Aufspaltung in drei Kampagnen unnötig verwirrt und treue Fans mehrmals zur Kasse bittet: Der Reiz der drei Blickwinkel auf diesen Krieg erschließt sich am Ende der Reise. Der Weg dahin war für einen westlich geprägten Taktiker wie mich manchmal steinig, weil die Dialoge und das Geturtel schrecklich dämlich, das Betatschen oder Bepusten von Figuren einfach nur peinlich und der Aufbau einer Siedlung mit zu viel Ballast überladen ist. Aber neben dem Kitsch gibt es viel Kunst, sowohl im Spiel- als auch Artdesign. Da sind nicht nur die fantastisch inszenierten Filmszenen, die dieser Fantasy die nötige Eleganz verleihen, sondern auch richtig coole Kampfanimationen. Die Produktionsqualität ist für ein Handheld-Abenteuer enorm, die Spielzeit ebenfalls und nach der anfänglichen Schwarzweißmalerei kann die Story auch machtpolitische Grautöne zeigen und mit Wendungen überraschen. Das komplexe Figuren- und Beziehungsmanagement wird Rollenspieler und Feldherren begeistern, es gibt neue magische Gelände-Funktionen sowie vor allem tolle Kämpfe. Auch wenn es in der Geländetaktik oder KI kleinere Defizite gibt, entspinnen sich abwechslungsreiche Gefechte, die Einsteigern sinnvolle Hilfen anbieten und Perfektionisten alter Schule clevere Planung abverlangen, um alle Helden zu retten und Boni abzustauben. Aufgrund vorbildlicher Menüs und Anzeigen kann man sich in aller Ruhe in anspruchsvolle Scharmützel stürzen, um das Beste aus seinen Truppen und der Karte herauszuholen. Last but not least kann man sich erstmals auch mit bis zu vier Freunden online bekämpfen - leider nur mit jeweils fünf Kriegern. Auch wenn Intelligent Systems mit den Community- und Aufbaufunktionen sowie der Veröffentlichungspolitik überdreht, ist der rundentaktische Kern dieser Fantasysaga ein sehr guter.
Taktik-Rollenspiel
Publisher: Nintendo
Release:
20.05.2016
20.05.2016
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WERTUNG




Nintendo 3DS

„Fire Emblem Fates ist ein episches Biest. Ich verabscheue seine alberne Fratze, aber wenn es die rundentaktischen Krallen ausfährt, liebe ich es.”

Wertung: 86%

Nintendo New 3DS

„Fire Emblem Fates ist ein episches Biest. Ich verabscheue seine alberne Fratze, aber wenn es die rundentaktischen Krallen ausfährt, liebe ich es.”

Wertung: 86%



 
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Kommentare

Chigai schrieb am
Junko hat geschrieben:...
Hi Junko, leider habe ich die Antwort lange gar nicht mitbekommen. Da habe ich mich zu sehr an die automatische Benachrichtungsfunktion gewöhnt, die dann aktiv wird sobald ich zitiert wurde.
Das mit Kaze habe ich mittlerweile selbst spielerisch erfahren und bin froh mit ihm den Supportrang A gehabt zu haben.
Was den Waffendreieick angeht, kann man sich auch einfach den Farbcode RGB merken.
Rote Waffen > Grüne Waffen > Blaue Waffen
Mal abgesehen von den Sonderwaffen, die den Waffendreieck entgegengesetzt umdrehen können.
Junko schrieb am
@DonDonat
Herrschaft ist wahrscheinlich der schwerste der drei Wege weil man keine oder nur sehr wenig Trainigsmöglichkeiten zwischen den Kapiteln bekommt. Spontan fällt mir nur das kostenlose DLC "Vor dem Erwachen" im Drachentor ein. Das öfter zu machen endet allerdings schnell im Grind und ist daher eher schlecht als recht :/
Meine Schwester spielt auch den Nohr-Pfad und hat den Schwierigkeitsgrad vor kurzem eben deswegen auf Anfänger umgestellt. Es ist in Fire Emblem generell normal, dass du eine Einheit sofort verlieren kannst, wenn sie auch nur einmal falsch platziert wurde. Das hatte ich oft nach 1 1/2 oder sogar 2 Stunden, als Einsteiger in die Serie ist es bei weitem keine Schande den Perma-Death auszuschalten. Auf Dauer kann das ziemlich frustrieren und vermiest dir evtl. das gesamte Spiel. Vor allem wenn so ein Gegner mit der Fähigkeit "Talion" vor dir steht und du siehst es zu spät x_X
Falls du aber weiter im klassischen Modus spielen willst: Merk dir die beiden Waffendreiecke
Schwert > Axt > Lanze > Schwert
und
Magie > Bogen > Dolch/Shuriken > Magie
und versuche Einheiten zu finden, die generell mehr als einen Schlag standhalten können und mit denen du dich langsam vorantasten kannst. So dauerts zwar etwas länger, aber auf diese Weise verliest du nie Einheiten.
Auf hoshidischer Seite wären die "Tanks" Hinata, Oboro und Hana. Bei den Nohren weiß ich das leider nicht :( Versuchs...
Chigai schrieb am
@Junko
Nun, ich habe Kaze und Avatar auf Support Rang A gebracht und sehe dabei nicht weshalb es gerade mit ihm gemacht werden sollte?
Edit:
'Spiele zur Zeit den Hoshido-Pfad auf schwer, obwohl ich lieber direkt den dritten genommen hätte (was bei mir möglich war, jedoch die Warnung nicht ignoriert habe)
DonDonat schrieb am
@Junko
Ich spiele Herrschaft, hab nämlich bald Prüfungen und deswegen nur Abends kurz Zeit dem Spiel einen Besuch abzustatten :)
Hab jetzt knapp 10h gespielt und glaube entweder hab ich das Kampfsystem noch nicht ganz verstanden oder aber manchmal sind die KIs selbst unter "Einfach" etwas unfair (speziell dass ich alle paar Gefechte Gegner habe die meine Charakter "One-Hit killen" lässt mich doch stark zweifeln wie ich das Spiel mit Perma-Death spielen sollte...?).
Im Vergleich zu XCOM, was das letzte Rundenstrategie-Spiel war was ich gespielt habe, kommt mir das Kampfsystem hier irgendwie nicht ganz so "glatt" vor.
Kann es leider nicht genau in Worte fassen aber obwohl ich versuche keine Charakter in kämpfen zu verlieren, schaffe ich es quasi nie. (Bei XCOM hab ich das selbst unter Schwer noch ab und an geschafft...)
Ansonsten dümpelt die Story so vor sich hin und auch wenn die meisten Charakter doch sehr klischeehaft sind, finde ich sie nicht unsympathisch :)
PS: den Charakter Katze hab ich vor zwei Gefechten oder so aufgelesen, werde deinen Tipp beherzigen :)
Junko schrieb am
DonDonat hat geschrieben:Aber um mal zusammenzufassen was ich bisher so empfinde:
Ich habe bisher 3h gespielt, dabei aber keine Ahnung wo bzw. wie ich mich entscheiden kann welchen Story verlauf ich nehmen.
Außerdem werden ständig neue Charakter eingeführt von denen ich absolut keinen "Background" kenne, deren Emotionen mir also total egal sind.
Alles in allem ähneln meine ersten Stunden in FE Fates in etwa meiner Erfahrung mit meinem letzten "Japano-Gedönse"-Zufallskauf von Danganronpa (hoffentlich richtig geschrieben?), wo ich mich die ersten 50% des Spiels fast quälen musste bis es spannend wurde.
Ich hoffe wirklich dass ich den Kauf nicht bereue, bisher bin ich nämlich eher weniger begeistert aber in 3h hab ich ja auch noch nicht als zu viel gesehen/ erlebt ;)
Danganronpa ist, wie du oben so schön geschrieben hast, doch eher "sehr japanisch", wer mit Anime oder Manga gar nichts am Hut hat, quält sich wohlmöglich eher mit solchen überdrehten Spielen. Das ist kein Vorwurf oder so, es kann einfach nicht jedem alles gefallen. Mir ist z.B. dieser ganze Overwatch Hype sowas von egal und unsymphatisch, dass ich allein deswegen das Spiel wohl nie anfassen werde.
Zu Fates:
Schön dass du dem Game eine Chance gegeben hast :) Anfangs war das bei Awakening auch so mit den ständigen neuen Charakteren, aber etwa zur Mitte deines gewählten Weges (ab Kapitel 6 hast du die Wahl) bekommst du so gut wie keine neuen Gefährten mehr. Die Gruppe die man zum Ende hin hat ist recht überschaubar, bis auf die Namen der Kinder hab ich mittlerweile alle im Kopf.
Spielst du Vermächtnis? Wenn ja und du hast was für den Charakter "Kaze" übrig, hier ein kleiner Tipp: Versuch mit deinem Charakter...
schrieb am