Test (Wertung) zu Life is Strange: Before the Storm (Adventure) - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Test: Life is Strange: Before the Storm (3D-Adventure)

von Alice Wilczynski



Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


FAZIT



Life is Strange: Before the Storm geht nicht wirklich auf offene Fragen des Hauptspiels ein, sondern fokussiert sich auf die Geschichte einer Teenie-Freundschaft. Auch ohne die zahlreichen dramatischen Wendungen und Beeinflussungsmöglichkeiten des Vorgängers haben es DeckNineGames geschafft, dass ich mich stets für das Schicksal von Chloe und Rachel interessiert habe. Ich durfte ihre Eigenarten immer intensiver kennenlernen und als stiller Beobachter Teil ihrer wunderbaren Freundschaft bzw. Liebe werden. Leider gab es vor allem in Episode 2 zu viele Momente, in denen die Entwickler krampfhaft versucht haben andere Personen aus Chloes Leben einzubringen. So kratzen die Konflikte mit David oder ihrer Mutter stets nur an der Oberfläche und die wenigen Nebengeschichten wirken überflüssig. Before the Storm nutzt nicht nur immer wieder verträumt schöne Situationen, es hat mich vor allem tief in meine eigene Jugendzeit mit all ihren Problemen versetzt. Durch die fehlende Rückspulfunktion wird mechanisch leider kaum etwas geboten. Nur die letzte Episode enthält nette Rätsel, die gut mit der Geschichte verknüpft sind. Auch wenn Before the Storm nicht an das imposante Life is Strange herankommt, erzählt es im Kleinen eine rührende Geschichte von zwei Teenagern, die endlich glücklich werden wollen.  
3D-Adventure
Entwickler: Deck Nine Games
Publisher: Square Enix
Release:
31.08.2017
31.08.2017
31.08.2017
Spielinfo Bilder Videos

Life is Strange: Before the Storm
Ab 14.89€
Jetzt kaufen

Vergleichbare Spiele

WERTUNG




PC

„Auch wenn Before the Storm nicht an das imposante Life is Strange herankommt, erzählt es im Kleinen eine rührende Geschichte von zwei Teenagern, die endlich glücklich werden wollen.”

Wertung: 77%

PlayStation 4

„Auch wenn Before the Storm nicht an das imposante Life is Strange herankommt, erzählt es im Kleinen eine rührende Geschichte von zwei Teenagern, die endlich glücklich werden wollen.”

Wertung: 77%

Xbox One

„Auch wenn Before the Storm nicht an das imposante Life is Strange herankommt, erzählt es im Kleinen eine rührende Geschichte von zwei Teenagern, die endlich glücklich werden wollen.”

Wertung: 77%



 
Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


 

Kommentare

lsv2k5 schrieb am
Mir persönlich hat das Spiel sehr gefallen, hat sich von Anfang wie "nach Hause kommen" angefühlt. Klar gab es kleinere Logiklöcher und Längen, aber wenn man sich auf die Charaktere und Geschichte einlässt macht es einfach Spaß.
Wenn man die ganze Zeit Rachels Schicksal aus dem Hauptspiel im Hinterkopf hat, gibt es der ganzen Story noch etwas mehr Tragik, vor allem die letzte Sequenz hat mich ordentlich Schlucken lassen.
Insgesamt erzählt das Spiel nicht die große Geschichte, bietet aber trotzdem tolle Momente die einem, die eigene Jugend vor Augen, mitfiebern lassen und mit Chloe und Rachel mitfiebern lassen.
monthy19 schrieb am
Was soll man zu diesem Spiel gross sagen?
Ich musste mich nach der zweiten Folge echt motivieren weiter zu machen.
Klar, die Szene vom Theaterstück ist echt cool, der Rest ist aber eher määähhh.
Die dritte Folge ist dann schon wieder etwas besser.
Ich muss allerdings jetzt, zwei Tage nach dem ich durch war, arg überlegen wie das Spiel überhaupt aus ging.
:D
Zusammenfassend kann man sagen, dass zwischen dem ersten und zweiten Teil Welten liegen.
Eigentlich ist alles irgend wie mindestens eine Klasse schlechter.
Wer solche Spiele mag, sollte trotzdem zuschlagen.
linkkatze schrieb am
@4players wird der mini auftritt von Max (wenn der teil dann erschienen ist) noch die Gesamt Wertung der Staffeln mit einbezogen oder bleibt Max Carfield einfach nur gut in Erinnerung? Auch wenn ihr da auf einer Wertung zum gesamt Eindruck verzichtet isst das OK für mich. :)
$tranger schrieb am
Ich fand die Musik in BtS um einiges besser (Ich hab dadurch sogar einige neue Musikinteressen gefunden).
Chloe's Backtalk-Challenges waren teilweise ne echte Freude, ich fand's toll zu sehen, wie sie die Leute einfach niederredet.
Ich kann verstehen, dass man einige Stellen, besonders die Nebengeschichten als unnötig empfindet, aber als jemand der das erste Spiel mochte war das - wenn auch Fanservice - doch willkommen.
Mir ging Max eher auf die Nerven als Chloe, daher bin ich natürlich schon etwas vorbelastet ^^
NewRaven schrieb am
Ich geh mit dem Review im großen und ganzen eigentlich auch mit. Es bleibt halt dabei, dass BTS einzig letztlich Fanservice war. Die Musik war meiner Meinung nach um 2 Klassen schlechter ausgewählt, die Grafik hat dafür einen kleinen Sprung nach vorn gemacht. Letztlich ist es doch bei dieser Art von interaktivem Film so, dass die Story der einzig wirklich relevante Faktor ist... und hier hat man meiner Meinung nach auch am deutlichsten gemerkt, dass nicht der ursprüngliche "Erfinder" dieser Welt und ihrer Charaktere am Ruder saß... als Folge blieb die Story natürlich weit hinter LIS zurück (was natürlich auch in Teilen der Tatsache geschuldet ist, dass es sich um ein Prequel mit den gleichen Charakteren handelt) und auch die Charaktere wurden teils anders gezeichnet. Wie JuJuManiac schon sagte, wurden selbst die trivialsten Dinge so überspitzt, dass am Ende immer irgendwo ein riesen Drama entstehen musste. Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass Teenies aus einer Mücke auch einen existenziellen Elefanten machen - aber hier driftet das ganze oft ins absolut nicht mehr Nachvollziehbare ab. Und dann gab es halt immer noch diese kleinen Logikbrüche...
SpoilerShow
man konnte beispielsweise Chloes Beziehung zu David durchaus so weit verbessern, dass die schlechte Beziehung der beiden in LiS nur noch schwerlich Sinn ergibt. Oder eben das ebenfalls schon angesprochene Ende, als Chloe sich allein auf den Weg zur Mühle macht... ohne Backup, ohne überhaupt nur jemand Bescheid zu sagen... ohne jeglichen Grundverstand. Und warum man am Ende unbedingt noch einen zeitlichen Sprung machen musste, um ja noch kurz eine Darkroom-Sequenz einzubauen, weiß vermutlich nicht mal Deck Nine selbst...
Gut gefallen hat mir hingegen die Charakterzeichnung von Rachel... der Wandel von "everybody's darling" zum...
schrieb am

Lesertests