Test (Wertung) zu Just Cause 4 (Action, Xbox One X, PlayStation 4 Pro, PC) - 4Players.de

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Test: Just Cause 4 (Action-Adventure)

von Mathias Oertel



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FAZIT



In der Vorschau hatte ich noch die Hoffnung, dass sich Just Cause 4 mit Spider-Man oder Assassin‘s Creed Odyssey im Kampf der offenen Welten einen spannenden Schlagabtausch um den Platz hinter Red Dead Redemption 2 liefern würde. Doch auch wenn Ricos neuer Action-Ausflug in einigen Bereichen besser ist als sein Vorgänger, vor allem was Fortbewegungs-Dynamik und Ruhephasen betrifft, gibt es abseits der altbekannten Storyschwäche zu viele neue Probleme. Das fängt schon bei der Kantenbildung, der Zeichendistanz sowie dem Aufploppen von Texturen an, wofür zumindest die Darstellung der Naturgewalten und deren Einbindung in die Missionsstruktur etwas hinweg trösten kann. Aber die hauseigene Apex-Engine wurde weder für PC noch Konsole optimiert, denn der Hardware-Hunger ist enorm. Die ebenfalls mit recht großen Arealen ausgestatteten Ghost Recon Wildlands oder Far Cry 5 umschifften das eleganter und sahen im Detail nicht unbedingt schlechter aus. Zusätzlich zu den visuellen Schwierigkeiten wird man auch noch von der Fahrer-KI mit ihren unsäglichen Aktionen immer wieder unsanft aus der eigentlich stimmungsvollen Welt von Solís gerissen; außerdem ist die Gebietseroberung zu oberflächlich. Das ist umso bedauerlicher, da die Kernkompetenz der Just-Cause-Serie so gut umgesetzt wurde wie schon lange nicht mehr: In ihren besten Momenten lässt einen die explosive Action mit Bildschirm erschütternden Detonationen und Feuerbällen atemlos zurück. Aber das Potenzial dieses Szenarios wird über knapp 20 Stunden immer wieder ausgebremst.
Action-Adventure
Entwickler: Avalanche Studios
Publisher: Square Enix
Release:
04.12.2018
04.12.2018
04.12.2018
04.12.2018
04.12.2018
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WERTUNG




PC

„Die Essenz der Serie ist immer noch spürbar und bietet nach wie vor richtig gute sowie explosive Action-Unterhaltung, doch der enorme Hardware-Hunger der Apex-Engine torpediert den Spaß immer wieder.”

Wertung: 79%

PlayStation 4 Pro

„Avalanche hat die Apex-Engine auf Konsolen nicht im Griff, so dass die explosive Action immer wieder durch Mankos der Kulisse ausgebremst wird.”

Wertung: 76%

Xbox One X

„Avalanche hat die Apex-Engine auf Konsolen nicht im Griff, so dass die explosive Action immer wieder durch Mankos der Kulisse ausgebremst wird.”

Wertung: 76%



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Kommentare

rSchreck schrieb am
Gesichtselfmeter hat geschrieben: ?
09.12.2018 15:46
[?]
Das Spiel hat aber defintiv eines der besten Easter-Eggs der Spielegeschichte, also Herzblut ist definitv da: https://www.youtube.com/watch?v=cyT6Mwz9sps :Häschen:
[?]
Wahahahaha :lol: ...das ist gut.
Davon ab...
...wundert mich der ganze Bohei um die Grafik. Also nicht dass sich Leute beschweren, sondern weil im Vorfeld eigentlich alle Stimmen ausgesagt haben, dass es eine ordentliche Steigerung zum (mMn und auf PS4) unspielbaren JC3 sei.
Und die Grafik-Fehler sehen btw. schwer nach LOD-"Problemen" aus. Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass das überhaupt gefixt werden kann. Sieht eher, und hier schließe ich mich den Kommentaren diesbezüglich an, nach mangelnder Optimisierung aus. Da fehlt ein gutes halbes Jahr im Ofen.
573f4n schrieb am
manu! hat geschrieben: ?
09.12.2018 07:21
Man merkt dann doch wie Tester verschieden bewerten und unterschiedliche Hauptaugenmerke haben.Is logisch aber so ne Katatstrophe durch zu winken.Verstehe ich nicht ganz.
Die 79% gehen schon irgendwie in Ordnung wenn sich die Bewertung von JC4 nicht an ernsthaften Spielen wie GTA5, FarCry5 und RDR2 orientiert, sondern anhand von entsprechenden Kritieren von Destruction- oder Fun-Simulatoren bewertet wird. So wie den Goat Simulator, welcher damals auch 78% als "Michael Bay-Simulator" bekommen hat. Ich denke dass die meisten schlicht mit einer falschen Erwartungshaltung an die JC-Reihe herangehen. Ich schließe mich da nicht aus, hatte den selben Fehler bei JC3 gemacht.
Gesichtselfmeter schrieb am
Ich bin hin und her gerissen. Auf der einen Seite macht das Spiel so übelst viel Spass (mMn weit mehr als die Teile zuvor) und ist wie Junkie geschrieben hat alternativlos auf dem Markt. Daher will ich auch nicht, dass diese Serie verschwindet. ABER: was mich mehr nervt als die technischen Mankos, ist die Tatsache, dass für jeden Schritt. den Just Cause 4 nach vorne macht, gibt es halt auch ein paar kleine spielerische Rückschritte - z.B kein dual wielding dafür Wetter. Das scheiss Wetter, besonders der Tornado, frisst wohl ungemein Ressourcen und hätten sie gerne durch komplett zerstörbare Umgebung (also auch Häuser, Bunker, etc.) ersetzen können, da gehe ich jede Wette, dass 95% der Fans mit mir ziehen würden. Das Wetter so ne blöde Idee, die jemand am Anfang als USP/Marketing-hook in den Raum geworfen hat und all die Ja-Sager haben es abgeklatscht. Unnötig und dumm.
Und jetzt kommts...und das ist schon richtig dreckig: Just Cause 3 hatte den jet-pack als DLC. Diesen bekommst Du in JC4 nur durch die Deluxe Edition - wird also quasi 2 mal als DLC verkauft. Konnte ich noch irgendwie mit leben, da ich JC3 billig gekauft habe und die DLCs nicht gekauft habe, ABER: das jet pack in Teil 4 hat noch nicht einmal alle Features aus Teil 3, wie z.B. vom Boden abheben, sich von Wänden abstossen und barrel roll. So was ist in meinen Augen halt richtig arm. Die Serie hat so viel Potential, aber da muss dringend sowohl bei SE als auch bei den Executives bei Avalanche Personal ausgetauscht werden. Fazit: ein irgendwo geiles Spiel, dass ich trotzdem eigentlich hassen müsste.
Das Spiel hat aber defintiv eines der besten Easter-Eggs der Spielegeschichte, also Herzblut ist definitv da: https://www.youtube.com/watch?v=cyT6Mwz9sps :Häschen:
Dass das Spiel bei weitem nicht aussieht...
JunkieXXL schrieb am
Für mich ist JC eh ein Spiel, dass ich nur vom Grabbeltisch kaufe. 70 Euro ist es nicht wert, 15 Euro schon. JC lebt eigentlich nur davon, dass es keine Konkurrenz hat. Avalanche Studios kann sich daher viel rausnehmen. Würde es mehr solcher Reihen geben, die im Unterschied zu JC sowohl grafisch als auch von der Story her überzeugen, dann gäbe es auch nicht so viele Leute, die JC gegen Kritik verteidigen. Aber da die Reihe die einzige ihrer Art ist, ja praktisch schon ein Subgenre verkörpert, erscheint sie als schützenswert und sei sie noch so fehlerbehaftet.
schrieb am