Fazit
Meine Spielerfahrung mit Final Fantasy XIII ist sowohl von Bewunderung als auch Enttäuschung geprägt. Es bricht mit vielen Traditionen, was teilweise erstaunlich gut funktioniert, oft aber auch klaffende Lücken hinterlässt. Die Story um eine mit persönlichen Konflikten belastete Schicksalsgemeinschaft wird bildprächtig inszeniert, stimmungsvoll erzählt und selbst die klischeebelasteten Protagonisten haben mich letztendlich charakterlich überzeugt. Die fast nur aus engen Levelschläuchen zusammengesetzte Spielwelt blieb hingegen reichlich blass und sämtliche Randfiguren nahezu belanglos. Das dramaturgisch geschickt geknüpfte Korsett der Story tröstete zwar teilweise darüber hinweg, aber die spielerische Enge schnürte mir als Rollenspieler fast die Luft ab. Vor allem das automatisierte Kampfsystem, der Verzicht auf jegliche Inhalte am Wegrand sowie der harmlose Schwierigkeitsgrad sorgten für ein Stechen in der Brust. Was mich als eingefleischten Fan enttäuscht, könnte natürlich Neuling oder Gelegenheitsspieler erfreuen: Die Erkundung der Spielwelt ist idiotensicher, die Handhabung kinderleicht, der Spielfluss tadellos, Frust ein Fremdwort, die Präsentation eine Pracht - als interaktiver Film ist Final Fantasy XIII wirklich klasse! Als Rollenspiel kann ich ihm aber nicht mehr als ein knappes "Gut" abringen, was es primär seinen erzählerischen Qualitäten zu verdanken hat. In punkto Spielspaß hat mich selbst ein Star Ocean 4 trotz all seiner Macken besser und länger unterhalten. Schade drum...Pro |
Kontra |
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spannende Story |
überschaubare Spielwelt |
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ansprechende Grafik |
völlig linearer Spielverlauf |
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filmreife Inszenierung |
ärgerliche KI- Rollenkonflikte |
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einfache Handhabung |
stereotypes Charakterdesign |
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angenehmer Spielfluss |
teils sehr alberne Animationen |
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interessante Charaktere |
extrem geradlinige Spielabschnitte |
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teils beeindruckende Gegner |
vorwiegend belangloser Soundtrack |
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atmosphärische Rückblenden |
kein Charakterwechsel im Kampf möglich |
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64 optionale Jagdmissionen… |
…die aber kaum Neues bieten |
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imposante Render-Sequenzen… |
…die teils übertrieben albern wirken |
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an sich gelungenes Kampfsystem… |
…das sich mit seiner Kampfautomatik selbst zu Fall bringt |
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interessante Wetterwechselfunktion… |
…die aber nur in einem Abschnitt zur Verfügung steht |
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aufrüstbare Waffen & Accessoires |
wenig Freiraum bei der Charakterentwicklung |
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motivierende Charakterentwicklung |
keine Kampfunterbrechung während Menüzugriffen möglich |
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taktische Rollenwechsel & -kombinationen |
keine nennenswerten Rätsel, Bonusspiele & Nebenaufgaben |
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Sonstiges |
Sonstiges |
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sichtbare Waffenwechsel |
sehr grob modellierte NPCs |
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Spiel begleitende Tutorien |
stumpfsinnige Vehikelpassage |
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taktischer Subsidieneinsatz |
minimalistische Charakterwerte |
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durchgehende Sprachausgabe |
seltene Bildrateneinbrüche (360) |
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freischaltbare XMB-Designs (PS3) |
sehr harmloser Schwierigkeitsgrad |
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gewissenhafte deutsche Übersetzung |
lediglich englische Tonspur vorhanden |
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Zwischensequenzen pausier- & abbrechbar |
völlig eigenständig agierende KI- Gefährten |
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zeitsparende Chocobo-Ritte & Warp-Portale |
unspektakuläres Verschwinden eliminierter Gegner |
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praktische Kartenfunktion & Nachschlagewerke |
gewöhnungsbedürftige "Transformers"- Beschwörungen |
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in zwei Stufen regulierbare Kampfgeschwindigkeit |
idiotensichere Schatzsuchen & Umgebungsinteraktionen |
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komfortable Vollheilungen & Kampfwiederholungen |
Rückkehr in bereits bereiste Gebiete nur sehr eingeschränkt möglich |
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überzeugende, lippensynchrone englische Synchronisation |
keine klassischen Städte, Shops, Erfahrungspunkte & Stufenaufstiege |
Xbox 360
„Inhaltlich identisch zur PS3-Fassung, technisch vor allem durch die komprimierten Renderfilme leicht schwächer. Den Spielspaß schmälert das jedoch nicht.”
PlayStation 3
„Final Fantasy als Light-Rollenspiel: Spielerisch erschreckend anspruchslos, aber erzählerisch gutes Kino.”
Kommentare
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Ein erstklassiges Spiel, wenn da nicht der Name Final Fantasy wäre. Square Enix beweisst mit FF-13 voller Stolz ihre Bereitschaft Traditionen zu brechen um die Kundschaft zu maximieren. Es fehlt einfach die Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit, sowie die Liebe zur Erschaffung einer Welt. Alle Fans [...] Ein erstklassiges Spiel, wenn da nicht der Name Final Fantasy wäre. Square Enix beweisst mit FF-13 voller Stolz ihre Bereitschaft Traditionen zu brechen um die Kundschaft zu maximieren. Es fehlt einfach die Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit, sowie die Liebe zur Erschaffung einer Welt. Alle Fans der Serie können das Bestätigen und ein großer Teil dieser Fans ist mit dieser Entwicklung nicht zufrieden. Einige Beispiele für das "Fehlverhalten" seitens Square Enix: -künstliche Schwierigkeit in einem "automatischen" Kampfsystem -vollständige Freischaltung über die Gruppe erst ab der Mitte (ca 20 Std.) -der Trailer für FF-13>2 ist ein starker Spoiler über das Ende von FF-13 -ich könnte lange weitermachen aber das führt nur zum selben Ergebnis -----FF-13>2---------------Trailer----------------keine Garantie------------ -Hintergrundmusik ne Art Electro Hip Hop -Entscheidungsmöglichkeiten alá Dragon Age Fazit: Die Fortsetzung hat einiges zu verbessern und jeder Spieler sollte sich Sorgfältig informieren bevor er FF13>2 erwirbt.
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Ach ja muss ich auch noch durchspielen... mehr als eine Stunde am Tag geht aber halt nicht wegen Gehirnfrost und so...
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an die die es durchgespielt haben: [spoiler]Ist Rosch nicht ein Final Fantasy Hitler? Wieso wird er am ende glorifiziert? Wenigstens hope könnte sagen: hey wegen dir ist meine mutter gestorben. Wieso wollen sie Orphan töten, obwohl sie es doch ganze zeit verweigern? Orphan killen=Cocoon untergang? [...] an die die es durchgespielt haben: [spoiler]Ist Rosch nicht ein Final Fantasy Hitler? Wieso wird er am ende glorifiziert? Wenigstens hope könnte sagen: hey wegen dir ist meine mutter gestorben. Wieso wollen sie Orphan töten, obwohl sie es doch ganze zeit verweigern? Orphan killen=Cocoon untergang? Ist es nicht eigentlich das was barthalandus will. Wieso haben Vanille und Fang erst am Ende das "was sie auch immer gemacht haben"(ragnarök?) eingesetzt? wirkt so aufgesetzt. Wieso sind alle so melodramatisch? wenigstens ein charakter könnte seine füße am boden behalten. Hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.[/spoiler]

