Burnout Paradise
USK: 12

Test: Burnout Paradise

So testet 4Players
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Autor:
Mathias Oertel

Fazit

Für PC-User hat sich die Wartezeit gelohnt. Der Hochgeschwindigkeits-Raser, der nur knapp geschlagen auf Platz 2 unserer Wahl zum Rennspiel des Jahres 2008 landen konnte, sorgt für klasse Unterhaltung am Rechner: Eine punktgenaue Steuerung, ein enormer Umfang, eine nahtlos integrierte Online-Anbindung mit Hunderten Missionen, dazu ein zusätzlicher Party-Modus für Hotseat-Crashmeister, sowie eine bis auf die DJane klasse Akustik. Ich weiß gar nicht, wo ich das Schwärmen beenden soll. Doch dann holen sie mich doch wieder ein, die Schatten der Vergangenheit, die auch der Ultimate Box trotz eines gewaltigen Komplettpaketes „nur“ zur gleichen Wertung wie der Ursprungsversion verhelfen. Die späten Richtungshilfen sind bei einem Highspeed-Rennen nahezu wirkungslos und gehen nach wie vor unter. Der Wagenwechsel hätte mittlerweile deutlich komfortabler ausfallen können. Und dass es bei Motorrädern nicht nur eingeschränkte Crashsequenzen gibt, sondern zusätzlich nicht möglich ist, gemeinsam mit den vierrädrigen Kollegen auf die Piste zu gehen, ist ebenfalls bedauerlich. Dennoch: Der Abstecher nach Paradise City steckt voller offensichtlicher sowie versteckter Reize, spielt sich erstaunlich frisch und liefert damit den Beweis ab, dass gute Qualität selbst in der schnelllebigen Videospielwelt absolut zeitlos ist. Für die erweiterte Wiederauflage der 360- bzw. PS3-Varianten spricht allerdings nur die komfortable „All-in-One-Lösung“, die den Download der zusätzlichen Gratis-Inhalte erspart und gleich den kostenpflichtigen Party-Modus erhält. Festzuhalten bleibt, dass sowohl Konsolen-Nachzügler als auch vor allem endlich die PC-Spieler eines der besten Arcade-Rennspiele der letzten Jahre in seiner XXL-Version in ihre Sammlung aufnehmen dürfen. 
Pro
 
Kontra
weit über 100 Offline-Rennen in verschiedenen Kategorien   keine klassischen Crash- Kreuzungen mehr
über 70 Fahrzeuge in vier Kategorien   nur Host kann Rennen und Herausforderungen starten
Party-Modus mit Hot Seat-Herausforderungen   keine "ewigen" Online- Statistiken
wahnwitzige Geschwindigkeit   Richtungshilfen kommen sehr spät
optisch imposantes Schadenssystem   kein Aftertouch
offene Welt   Wagenwechsel unnötig kompliziert
online für bis zu acht Spieler   DJ Atomica ein nicht zu unterschätzender Nerv- Faktor
weit über 400 Online-Herausforderungen    
nahtloser Übergang von Off- und Onlinespiel    
zahlreiche Rennmodi im Onlinemodus    
Sonstiges
 
Sonstiges
cooler Soundtrack aus drei Jahrzehnten   Kamera- Unterstützung langfristig unattraktiv
Onlinespiel nahezu lagfrei   Motorräder insgesamt eher unspektakulär
haufenweise Nebenaufgaben    
Webcams werden unterstützt (PC)    
umfangreiche Grafikoptionen (PC)    
diverse gute Steuerungsoptionen (PC)    
Motorräder mit eigenen Herausforderungen    
Tag/Nachtwechsel    
dynamisches Wetter    

PC

„Auch auf dem PC spielt Paradise City seine Stärken aus: Hochgeschwindigkeit und pures Adrenalin!”

 

Kommentare

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  • Termix schrieb:
    Für mich ist dieses Spiel ein Scherz und zwar ein schlechter, die Grafik ist maximal Mittelklasse, das Fahrverhalten ist einfach nur dämlich und die Takedowns sind lächerlich "Oh ein Takedown, Gegner down" und ich wieder mitten auf der Strasse, obwohl ich
     [...]
    Termix schrieb:
    Für mich ist dieses Spiel ein Scherz und zwar ein schlechter, die Grafik ist maximal Mittelklasse, das Fahrverhalten ist einfach nur dämlich und die Takedowns sind lächerlich "Oh ein Takedown, Gegner down" und ich wieder mitten auf der Strasse, obwohl ich selbst gegen eine Mauer hätte prallen müssen? Und Open World ist ja schön und gut, aber in einem Rennspiel langweilt es extrem, die Junkyards sind zu weit auseinander, die Autos steuern sich fast gleich (ok, Arcade), immer wieder dieselben Ziele, einige gefuehlt 50x andere 2x.... Alles in allem keine 50 Euro wert und vielleicht 60%. PS] Muss dir zustimmen,das spiel ist sehr langweilig und nach zwei tagen hab ich gleich NFS Most Wanted gezockt (für mich das beste rennspiel)
  • Termix schrieb:
    die Junkyards sind zu weit auseinander
    Das stresst mich auch,ansonsten ist das game TOP Dieses Spiel musste mit meinen PC Einfach mit Weil es mir schon am demo spass gemacht hat gegen wände zu rasen
  • Ich denke, er fährt lieber ohne die Kamerafahrten, wo gezeigt wird, wie sich die Gegner zerlegen. Oder man blendet in einer Ecke des Bildschirms ein kleines Fensterchen ein, wo die Kamerafahrten gezeigt werden. Und gleich steuern sich die Autos sicher nicht, fahr mal einen Rennwagen und einen  [...] Ich denke, er fährt lieber ohne die Kamerafahrten, wo gezeigt wird, wie sich die Gegner zerlegen. Oder man blendet in einer Ecke des Bildschirms ein kleines Fensterchen ein, wo die Kamerafahrten gezeigt werden. Und gleich steuern sich die Autos sicher nicht, fahr mal einen Rennwagen und einen Mammutpanzer (Van oder Pickup), da merkst du schon was. ;) Also Burnout Paradise gehört für mich (Auch wegen des genialen Multiplayers) zu den besten Rennspielen.