Mirror's Edge
USK: 16

Test: Mirror's Edge

So testet 4Players
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Autor:
Benjamin Schmädig

Fazit

Sie tritt nur in zwei Hand voll Comic-Szenen vor die Kamera, sie deckt keine weltweite Verschwörung auf, sie erlebt nicht einmal einen bombastischen Showdown – und trotzdem ist mir Faith mehr ans Herz gewachsen als alle ihre Kollegen, die ich bisher verkörpert habe. Das liegt vor allem daran, dass ich mit Faith in ein Alter Ego schlüpfe, das nicht nur rennt, springt und schießt, sondern sich völlig frei in einer Welt bewegen kann. Eine Welt, die sich den weiten Blick über eine kalte, fast erstarrte Metropole zwar mit technischen Einbußen im Detail erkauft, dafür aber einen wunderschönen Ausblick bietet. Eine Welt vor allem aber, in der bislang unmögliche Stunts möglich werden und vor allem glaubhaft wirken. Denn wenn man sieht, wie Faith mit beiden Händen ein schräges Geländer greift, wie sie sich nach einem Sprung abrollen muss und wie sie in jeder Situation unterschiedlich atmet oder ächzt, dann wird man selbst zum Runner. Schade, dass der befreiende Trip schon nach sechs Stunden endet. Ich bin niemand, der erst nach mindestens zehn Stunden satt wird. Aber hier wiederholen sich viele Elemente zu schnell. Dass mir selbst im zweiten Anlauf nie langweilig wurde, spricht für das Spiel und die fordernden Zeitläufe. Aber selbst wenn spätestens der Nachfolger umfangreicher sein muss, gelingt Mirror’s Edge ein längst vergessen geglaubter Balanceakt: Es ist Trial&Error in seiner schönsten Form. Es ist die Evolution des Jump&Runs!
Pro
 
Kontra
beeindruckendes Gefühl von Freiheit und Gefahr   sehr kurze Story- Spielzeit
einzigartiger minimalistischer Stil   Häuserdächer ähneln sich alle sehr
stimmungsvolle Musik, die sich der Situation anpasst   wenig herausstechende Herausforderungen
eindrucksvolle Fernsicht   einige hässliche Texturen, deutlich sichtbare Kanten
ungewöhnliche, aber unkomplizierte Steuerung   Lichtkränze durch Mauern sichtbar
hörbares Atmen je nach Situation    
überzeugendes Hör- und Sichtbar-Machen des Alter Egos    
Lenken der Aufmerksamkeit durch geschickte Farbgebung    
forderndeTime Trialsund Speed Runs    
(abschaltbare) Ghost der Weltbesten    
praktisch keine Schusswechsel    
Sonstiges
 
Sonstiges
kurzes Nachladen von Checkpunkten, aber...   ... langes Laden neuer Levels
Musikstücke & Artwork zum Freischalten   Steuerung kann nicht beliebig verändert werden
    deutsche Stimmen weniger passend als englische
    Spiegelungen nur auf wenigen Flächen

Xbox 360

„Wunderbar altmodische Trial&Error-Herausforderung - in einem akrobatischen Abenteuer unter den Wolken.”

PlayStation 3

„Die Evolution des Jump&Runs: DICE belebt gleich zwei Genres mit frischen Impulsen.”

 

Kommentare

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  • oO0Nightfox0Oo schrieb:
    also die Demo hat mich voll überzeugt. Ist ein tolles Spielgefühl, aber da es schnell durch gespielt ist weiß ich nicht ob ich es mir kaufen soll.
    Kauf es dir ... gibts ja mittlerweile recht günstig und das Geld ist das Spiel auf jeden  [...]
    oO0Nightfox0Oo schrieb:
    also die Demo hat mich voll überzeugt. Ist ein tolles Spielgefühl, aber da es schnell durch gespielt ist weiß ich nicht ob ich es mir kaufen soll.
    Kauf es dir ... gibts ja mittlerweile recht günstig und das Geld ist das Spiel auf jeden Fall wert.
  • also die Demo hat mich voll überzeugt. Ist ein tolles Spielgefühl, aber da es schnell durch gespielt ist weiß ich nicht ob ich es mir kaufen soll.
  • eine frage wenn ich mir die platin trophäe holen will muss ich mir jez dieses time trial pure runterladen????? im trophy bereich wird das schon angezeigt obwohl ich das nich hab und es mir auch nich laden will. man da hat die ps mal exclusive inhalt und dann son verfickter scheiß ey-.-