Test: HdR Eroberung

19.01.2009, Autor: Benjamin Schmädig


Fazit


Von Coruscant nach Mordor - vom aufwändigen Krieg zum kurzlebigen Scharmützel. Weil jeder Kampf lediglich zum Anfang des nächsten Gefechts führt, wirkt Der Herr der Ringe: Die Eroberung unausgereift. Wieso darf ich nur kurze Momente des Krieges um Mittelerde nachspielen? Eine Grenze zwischen Gut und Böse, die nach jeder Online-Schlacht weltweit verschoben wird, wäre z.B. Balsam für meine angeschlagene Motivation. Die Entwicklung meines Alter Ego, wie es sie heute selbst in Ego-Shootern gibt, fehlt mir ebenso. Und für die zwei unausgewogenen Solo-Kampagnen schalte ich weder PC noch Konsole an. Schade! Denn die schnellen und unkomplizierten Gefechte bringen nicht nur actionreiche Schlachten ins Wohnzimmer, sie bieten auch übersichtliche taktische Tiefe, mit der sich Tolkien-Krieger packende Gefechte liefern. Im Kern macht Pandemic damit fast alles richtig. Aber gerade im Vergleich zu Star Wars: Battlefront wirkt Die Eroberung nur wie ein solider Schnellschuss.


Video: Der Herr der Ringe: Die Eroberung, Heroes & Maps Pack


Pro


Kontra


Wertung

Xbox 360

„Unterhaltsame Mehrspieler-Schlachten, denen leider die epische Größe des Tolkien-Epos fehlt.”

Wertung: 67%

PC

„Star Wars: Battlefront im Tolkien-Universum? Dieser Aufguss erreicht leider nie die Klasse seiner geistigen Vorväter.”

Wertung: 67%

PlayStation 3

„Kurzweilig, spaßig - aber dank banaler Solo-Kampagne und fehlender Charakter-Entwicklung auch viel zu kurzlebig.”

Wertung: 67%






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