Fazit
Für die Sonic Classic Collection spricht, dass Sonic in 2D immer noch besser aussieht als jede seiner Verwurstungen in der dritten Dimension - daran kann nicht mal die zerstückelte Auflösung etwas ändern. Außerdem ist es außerhalb von Emulatoren eine der wenigen Möglichkeiten, die Klassiker auch unterwegs zu spielen. Aber die Lieblosigkeit der Umsetzung vermiest mir die Freude deutlich: Die hochgepriesene Speicherfunktion ist ein Hohn und kann geflissentlich ignoriert werden, die Abwesenheit des Sonic 2-Mehrspielermodus' wird zähneknirschend hingenommen - aber die ruckelige Grafik kann und darf einfach nicht sein, wenn es auf blitzschnelle Reaktionen bei Höchstgeschwindigkeit ankommt! Immerhin ruckelt es nicht so stark wie das 2006 ausschließlich in den USA veröffentlichte Sonic the Hedgehog Genesis auf GBA, was aber ein sehr schwacher Trost ist. Ohne Frage sind die vier Spiele Klassiker, die jeder gespielt haben sollte (und wenn man bedenkt, in wie vielen Compilations, Portierungen und An-den-Fernseher-Hardware die Spiele schon wiedergekäut wurden, dann dürfte das wohl mittlerweile auch jeder getan haben) - aber verzichtet man auf das Pro der Mobilität, sollte man lieber zu den XBLA-Fassungen greifen, die in jeder Hinsicht tausend Mal besser sind. Diese Sammlung braucht kein Mensch, nicht mal der härteste Sonic-Fanboy.Pro |
Kontra |
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vier klassische Sonic-Titel& Knuckles-Erweiterung |
erschreckend ruckelige Grafik |
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furchtbar fusselige Auflösung |
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Sonstiges |
Sonstiges |
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neues Speichersystem... |
...das größtenteils komplett unbrauchbar ist |
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teilweise wunderschöne Musik |
wegrationalisierter Mehrspielermodus in Sonic 2 |
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einfache Steuerung |
kaum Bonusinhalte |
Nintendo DS
„Es hätte so schön sein können - es wurde so schlimm: Ein 2D-Sonic darf einfach nicht ruckeln, und der hier ruckelt teilweise wie die Hölle!”
Kommentare
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Wunder.Baum schrieb:
Ich kapiere den ganzen Absatz aus dem Test irgendwie nicht wirklich: "Das geht schon bei der Auflösung los: Das NTSC-Mega Drive (alle enthaltenen Spiele sind US-Fassungen) hatte eine Auflösung von 256x224, der Nintendo DS operiert mit 256x192 Pixeln, [...] Wunder.Baum schrieb:
Ich kapiere den ganzen Absatz aus dem Test irgendwie nicht wirklich: "Das geht schon bei der Auflösung los: Das NTSC-Mega Drive (alle enthaltenen Spiele sind US-Fassungen) hatte eine Auflösung von 256x224, der Nintendo DS operiert mit 256x192 Pixeln, also vertikal weniger. Man kann jetzt einen Annäherungsalgorithmus schreiben, der dafür sorgt, dass das Bild behutsam auf die neue Auflösung übertragen wird, ohne dass man Details verliert. Man kann links und rechts Ränder zulassen, die mit schönen Wallpapers verziert werden. Man kann den Bildschirmausschnitt verkleinern, um keine Pixel-Kompromisse eingehen zu müssen." Ich versteh das ganze Rumgerechne nicht. Ein DS hat 30 Zeilen weniger. Da geht doch nix mit Rändern oder Ausschnittverkleinern. Und einen "Annäherungsalgorithmus" (meinst wohl Extrapolation, oder?) kann man auch nur schreiben, wenn das ganze in ner Emu-VM läuft. Bist du sicher, das das Spiel in ner Emulation läuft? Kann ich mir beim 60mhz DS nur schwer vorstellen. Ja, das macht wenig Sinn. Erstens hatten NTSC-Mega Drive Spiele eine Auflösung von 320x224 (bis auf ein Paar Ausnahmen, zu welchen die Sonic-Titel nicht gehören), zweitens würde jeder Software-Algorithmus, welcher bessere Resultate liefert als das was in dieser Kollektion zu sehen ist, schon einen Großteil der Rechenleistung der DS-CPU verbrauchen. Die Spiele laufen tatsächlich emuliert und um eine bessere Skalierung überhaupt möglich zu machen, müsste die Grafik in Software gerendert werden, was an sich wiederum die DS-CPU überlasten würde und die Spiele wirklich von der Geschwindigkeit her unspielbar machen würde. Sie werden jedoch in Hardware gerendert, was technisch nur mit Abstrichen machbar ist, da eine 1:1 Virtualisierung des Mega Drives auf den DS unmöglich ist. Ich bin selbst Entwickler, kenne beide Systeme und finde es technisch schon eher beeindruckend, wie gut das ganze noch läuft. Es ist wahr, dass hier und da die Geschwindigkeit ein wenig einbricht, aber großteils laufen die Spiele in Original-Geschwindigkeit, weswegen ich finde, der Testbericht übertreibt dahingehend ziemlich. Selbst die Originale hatten ein Paar Einbußen, wenn viele Objekte im Blickfeld waren, nur sind es hier halt ein wenig mehr. Ich finde es ist trotzdem noch einwandfrei spielbar. Ich denke, die Entwickler standen hier technisch und finanziell wohl eher vor der Frage, es so zu machen, wie es ist, oder überhaupt nicht. Eine komplette Portierung all der Original-Spiele mit Anpassung an die DS-Auflösung hätte sich vom Entwicklungsaufwand wahrscheinlich nicht gelohnt, und das Resultat hätte leicht noch weniger authentisch ausfallen können. Sicherlich ist es nicht perfekt und man kann in der Bewertung einige Punkte abziehen, aber 27% finde ich schon ziemlich übertrieben - hab mal nach anderen Tests gesucht und die liegen zwischen 70-85%, was ich schon eher für angemessen halte. -
Ich bekomme heute die Sonic Classic Collection von einem Freund ausgeliehen, der meint das es absoluter SCHWACHSINN wäre, was hier steht.. hab ihm davon erzählt als ich gesehen habe das er sich die Collection für seinen DS gekauft hat und er war total empört darüber das es ruckeln soll, weil es [...] Ich bekomme heute die Sonic Classic Collection von einem Freund ausgeliehen, der meint das es absoluter SCHWACHSINN wäre, was hier steht.. hab ihm davon erzählt als ich gesehen habe das er sich die Collection für seinen DS gekauft hat und er war total empört darüber das es ruckeln soll, weil es zu seinen aktuellen Lieblingsspielen gehört und er findet das es flüssig läuft.. Ich glaube 4Players ja eigentlich fast blind.. allerdings möchte ich meinen Kumpel auch nicht ignorieren und so werd ich mich nachher mal selbst davon überzeugen
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Ich kapiere den ganzen Absatz aus dem Test irgendwie nicht wirklich: "Das geht schon bei der Auflösung los: Das NTSC-Mega Drive (alle enthaltenen Spiele sind US-Fassungen) hatte eine Auflösung von 256x224, der Nintendo DS operiert mit 256x192 Pixeln, also vertikal weniger. Man kann jetzt [...] Ich kapiere den ganzen Absatz aus dem Test irgendwie nicht wirklich: "Das geht schon bei der Auflösung los: Das NTSC-Mega Drive (alle enthaltenen Spiele sind US-Fassungen) hatte eine Auflösung von 256x224, der Nintendo DS operiert mit 256x192 Pixeln, also vertikal weniger. Man kann jetzt einen Annäherungsalgorithmus schreiben, der dafür sorgt, dass das Bild behutsam auf die neue Auflösung übertragen wird, ohne dass man Details verliert. Man kann links und rechts Ränder zulassen, die mit schönen Wallpapers verziert werden. Man kann den Bildschirmausschnitt verkleinern, um keine Pixel-Kompromisse eingehen zu müssen." Ich versteh das ganze Rumgerechne nicht. Ein DS hat 30 Zeilen weniger. Da geht doch nix mit Rändern oder Ausschnittverkleinern. Und einen "Annäherungsalgorithmus" (meinst wohl Extrapolation, oder?) kann man auch nur schreiben, wenn das ganze in ner Emu-VM läuft. Bist du sicher, das das Spiel in ner Emulation läuft? Kann ich mir beim 60mhz DS nur schwer vorstellen.
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