God of War III
USK: 18

Test: God of War III

So testet 4Players
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Autor:
Michael Krosta

Fazit

Es passiert selten, dass ich bei einem Spiel wie gebannt vor dem Fernseher sitze und mich selbst dabei erwische, kurz vor lauter Staunen den Atem angehalten zu haben. Metal Gear Solid war einer dieser Vertreter. Resident Evil: Code Veronica ebenfalls. Und selbst als ich Turrican II vor langer Zeit zum ersten Mal auf einem Amiga 500 in Aktion gesehen hab, blieb mir die Spucke weg. God of War III ist ebenfalls einer dieser Ausnahmetitel für mich. Die beiden Vorgänger waren schon exzellent, aber mit diesem furiosen Finale macht sich der coole Spartaner endgültig zur Legende und lässt dabei selbst hochwertige Konkurrenten wie Dante's Inferno - ohne ihm dessen Qualitäten absprechen zu wollen - ziemlich alt aussehen. God of War III ist einfach eine ganze Klasse besser als alles, was man sonst in diesem Bereich kennt - das etwas "andere" Bayonetta sei bei diesem Vergleich mal ausgenommen. Diese gigantischen Endbosse, diese rasanten Kamerafahrten und diese unglaublich geniale Präsentation ergeben mit der nahezu perfekten Mischung aus Rätseln, Action und Geschicklichkeit ein Gesamtpaket, was in der nächsten Zeit nur noch schwer zu toppen sein dürfte. Da sieht man über das mehrmalige Aufsuchen diverser Schauplätze sowie vereinzelte Kameraprobleme genau so hinweg wie über den vergleichsweise enttäuschenden Endkampf. Trotz dieser kleinen Mängel ist God of War III das mit Abstand beste Hack'n Slay der Videospielgeschichte. Es wirkt fast wie eine Ironie des Schicksals: Kratos will genau das zerstören, wo er hingehört: In den Olymp!

Zum Video-Fazit
Pro
 
Kontra
fulminanter Einstieg   ernüchternder End- Boss
einige frische Ideen...   ...aber auch viel Altbekanntes
gigantische Bosse   Kamera nicht immer optimal
hervorragendes Artdesign   Schauplätze wiederholen sich (Backtracking)
monumentaler Soundtrack    
abwechslungsreiches Kampfsystem    
gelungene Rätsel    
prima Balance zwischen Rätseln & Action    
Auswahl an Waffen & Spezialattacken    
sehr gute Steuerung    
grandiose Hack'n Slay-Action    
gute Sprecher (dt/engl.)    
packende Ikarus-Flugsequenzen    
geniale Inszenierung    
extrem coole Hauptfigur    
faire Speicher- & Rücksetzpunkte    
aufrüstbare Fähigkeiten    
ordentlicher Umfang (ca. 10 Stunden)    
gute Auswahl an (z.T. neuen) Gegnertypen    
überragende Soundabmischung (bis hin zu 7.1 über HDMI)    
interessante Hintergrundgeschichte    
fabelhaftes Ende (vor dem Abspann!)    
keine nervigen Balance-Abschnitte mehr    
anspruchsvolle Bosskämpfe    
Quick Time-Events    
massig Gegner gleichzeitig auf dem Bildschirm    
Sonstiges
 
Sonstiges
geniale Kamerafahrten   vereinzelte Ruckler
krasse Finishing-Moves   Gegnertypen wiederholen sich
massig Bonusmaterial   z.T. Lautstärkeschwankungen in Dialogen
Prüfungen des Olympus   insgesamt sehr linear
netter Koop-Abschnitt (mit KI-Begleitung)   Sequenz nach Abspann hätte man sich sparen sollen
stimmungsvolle Zwischensequenzen im Kartusche-Stil   ein paar überflüssige (aber kurze) Trial & Error- Passagen

PlayStation 3

„Im Finale erklimmt Kratos endgültig den Videospiel-Olymp und krönt sich selbst mit diesem fantastischen Meisterwerk!”

 

Kommentare

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  • An God of War kommt keiner ran. kein dante beyonetta oder darksiders
  • Also doch keine Halluzinationen. Und ich hab mich schon gefragt, warum ich Schwierigkeiten habe, rechtzeitig zu blocken und wegzurollen.
  • @ verzögerte Steuerung Ja, dich gibt es wirklich. Du wurdest auch schon bei dem Test von Game One bemängelt. http://gameone.de/tv/124