Fazit
Es passiert selten, dass ich bei einem Spiel wie gebannt vor dem Fernseher sitze und mich selbst dabei erwische, kurz vor lauter Staunen den Atem angehalten zu haben. Metal Gear Solid war einer dieser Vertreter. Resident Evil: Code Veronica ebenfalls. Und selbst als ich Turrican II vor langer Zeit zum ersten Mal auf einem Amiga 500 in Aktion gesehen hab, blieb mir die Spucke weg. God of War III ist ebenfalls einer dieser Ausnahmetitel für mich. Die beiden Vorgänger waren schon exzellent, aber mit diesem furiosen Finale macht sich der coole Spartaner endgültig zur Legende und lässt dabei selbst hochwertige Konkurrenten wie Dante's Inferno - ohne ihm dessen Qualitäten absprechen zu wollen - ziemlich alt aussehen. God of War III ist einfach eine ganze Klasse besser als alles, was man sonst in diesem Bereich kennt - das etwas "andere" Bayonetta sei bei diesem Vergleich mal ausgenommen. Diese gigantischen Endbosse, diese rasanten Kamerafahrten und diese unglaublich geniale Präsentation ergeben mit der nahezu perfekten Mischung aus Rätseln, Action und Geschicklichkeit ein Gesamtpaket, was in der nächsten Zeit nur noch schwer zu toppen sein dürfte. Da sieht man über das mehrmalige Aufsuchen diverser Schauplätze sowie vereinzelte Kameraprobleme genau so hinweg wie über den vergleichsweise enttäuschenden Endkampf. Trotz dieser kleinen Mängel ist God of War III das mit Abstand beste Hack'n Slay der Videospielgeschichte. Es wirkt fast wie eine Ironie des Schicksals: Kratos will genau das zerstören, wo er hingehört: In den Olymp!Zum Video-Fazit
Pro |
Kontra |
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fulminanter Einstieg |
ernüchternder End- Boss |
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einige frische Ideen... |
...aber auch viel Altbekanntes |
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gigantische Bosse |
Kamera nicht immer optimal |
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hervorragendes Artdesign |
Schauplätze wiederholen sich (Backtracking) |
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monumentaler Soundtrack |
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abwechslungsreiches Kampfsystem |
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gelungene Rätsel |
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prima Balance zwischen Rätseln & Action |
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Auswahl an Waffen & Spezialattacken |
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sehr gute Steuerung |
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grandiose Hack'n Slay-Action |
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gute Sprecher (dt/engl.) |
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packende Ikarus-Flugsequenzen |
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geniale Inszenierung |
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extrem coole Hauptfigur |
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faire Speicher- & Rücksetzpunkte |
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aufrüstbare Fähigkeiten |
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ordentlicher Umfang (ca. 10 Stunden) |
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gute Auswahl an (z.T. neuen) Gegnertypen |
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überragende Soundabmischung (bis hin zu 7.1 über HDMI) |
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interessante Hintergrundgeschichte |
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fabelhaftes Ende (vor dem Abspann!) |
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keine nervigen Balance-Abschnitte mehr |
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anspruchsvolle Bosskämpfe |
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Quick Time-Events |
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massig Gegner gleichzeitig auf dem Bildschirm |
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Sonstiges |
Sonstiges |
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geniale Kamerafahrten |
vereinzelte Ruckler |
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krasse Finishing-Moves |
Gegnertypen wiederholen sich |
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massig Bonusmaterial |
z.T. Lautstärkeschwankungen in Dialogen |
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Prüfungen des Olympus |
insgesamt sehr linear |
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netter Koop-Abschnitt (mit KI-Begleitung) |
Sequenz nach Abspann hätte man sich sparen sollen |
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stimmungsvolle Zwischensequenzen im Kartusche-Stil |
ein paar überflüssige (aber kurze) Trial & Error- Passagen |
PlayStation 3
„Im Finale erklimmt Kratos endgültig den Videospiel-Olymp und krönt sich selbst mit diesem fantastischen Meisterwerk!”
Kommentare
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An God of War kommt keiner ran. kein dante beyonetta oder darksiders
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Also doch keine Halluzinationen. Und ich hab mich schon gefragt, warum ich Schwierigkeiten habe, rechtzeitig zu blocken und wegzurollen.
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@ verzögerte Steuerung Ja, dich gibt es wirklich. Du wurdest auch schon bei dem Test von Game One bemängelt. http://gameone.de/tv/124


