Fazit
Endlich gibt es ein Spiel, dass mich für meine abstrusen Spinnereien belohnt! Scribblenauts ist ein Eldorado für kreative Köpfe: Wo sonst kann man den Teufel, Gott sowie Tausende seiner Kreaturen und Gegenstände frei zum Knobeln benutzen? Der Titel stellt das Prinzip klassischer Rätselspiele auf den Kopf: Statt vorgegebene Objekte zu benutzen, zaubert man sich die fehlenden Dinge einfach selbst herbei, indem man sie einfach in die Bildschirmtastatur hackt. Der putzige Comic-Stil passt genau so gut zum Prinzip wie die aufgekratzten Melodien. Wie so oft bei neuen Konzepten leidet 5th Cells Werk aber unter jeder Menge Kinderkrankheiten: Die überladene Touchscreen-Steuerung wirkt etwas hakelig und der ganze Wust an möglichen Objekten ist zwangsläufig nicht immer perfekt ausbalanciert. Außerdem reagiert manch ein Ding oder Wesen nicht so, wie man es in der realen Welt erwarten würde. Auch die teils konfusen Aufgabenstellungen und die häufigen Abstürze im Editor trüben das Bild. Doch obwohl eine ganze Liste kleiner Nicklichkeiten in der Kontra-Liste steht, konnte mir erstaunlicherweise keine davon die Laune verderben. Es macht einfach viel zu viel Spaß, stundenlang in Maxwells erfreulich großer Strichmännchen-Welt herumzuexperimentieren. Auch das faire Freischalten neuer Welten im Shop sorgt dafür, dass nur sehr selten Frust aufkommt.Pro |
Kontra |
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geniale Spielidee |
überladene und etwas hakelige Touchscreen- Steuerung |
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erstaulich freies, experimentelles Knobeln |
mitunter zu vage Missionsbeschreibungen |
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Fantasie wird belohnt |
teils nicht nachvollziehbare Zusammenhänge |
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Datenbank kennt viele Begriffe |
einige übermächtige Personen und Gegenstände |
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extrem hoher Suchtfaktor |
Editor- Levels lassen sich nur mit Freunden tauschen |
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über 220 Levels können je drei mal gelöst werden |
manche Dinge funktionieren nicht wie erwartet |
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knuffiges Papierfiguren-Design |
gelegentliche (im Spiel) bzw. häufige (Editor) Abstürze |
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beschwingte Musik |
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einfacher Level-Editor |
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Rätsel lokal oder übers Internet tauschen |
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Sandkastenmodus zum Herumprobieren |
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Sonstiges |
Sonstiges |
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frei einkaufbare Welten verhindern Frust |
Worteingabe könnte etwas komfortabler ausfallen |
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viele geheime Spezial-Auszeichnungen freischaltbar |
Eingabefenster merkt sich nur die letzten vier Worte |
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sechs Sprachen wählbar |
einige alltägliche Begriffe fehlen |
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keine Multiplayermodi |
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nur Speicherplatz für 12 eigene Levels |
Nintendo DS
„Unheimlich kreatives und charmantes Knobelspiel, das tagelang an den DS fesselt, aber auch ein wenig unter seiner hakeligen Steuerung leidet.”
Kommentare
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4P|Jan schrieb:
Samarius schrieb:
Ich spiele gerade die deutsche Version. Kann dem Test soweit zustimmen, abgesehen davon, dass das Spiel bei mir (noch) nicht abgestürzt ist. Ich habe irgendwo gelesen, dass Scribblenauts auf dem DSi häufiger zum abstürzen neigt, [...] 4P|Jan schrieb:
Samarius schrieb:
Ich spiele gerade die deutsche Version. Kann dem Test soweit zustimmen, abgesehen davon, dass das Spiel bei mir (noch) nicht abgestürzt ist. Ich habe irgendwo gelesen, dass Scribblenauts auf dem DSi häufiger zum abstürzen neigt, als auf dem DS lite. Vielleicht bin ich deshalb verschont geblieben... Interessant. In meinem fall war es der DS lite. Wie schauts mit dem ersten DS? Man fühlt sich echt als außenseiter wenn man den ersten besitzt und keinen lite oder i ... Damit muss man wohl leben :wink: -
Hab das Spiel jetzt auch schon was länger und muss sagen, dass doch einiges an Rätselkost geboten wird. Aber leider ist es auch so, dass man meist immer nur die gleichen Sachen verwendet, da diese einfach so eine Art von Universallösung darstellen. Davon abgesehen ist das Game aber top!
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Geiles Spiel!!! endlich wird einem mal freiheit gelassen 8)

