Theatre of War 2: Africa 1943
USK: 16

Test: Theatre of War 2: Africa 1943

So testet 4Players
Seite:  1  |  2  |  Fazit 

Autor:
Bodo Naser

Fazit

Ich mag Theatre of War 2: Africa 1943, denn ich schätze den realistischen Ansatz. Statt fiktiver Wunderwaffen rollen hier mittlere Panzer ins Gefecht, die viel mehr der Realität des Zweiten Weltkrieges entsprechen. Wenn man mal einen seltenen Tiger I zu Gesicht bekommt, ist man richtig froh, da er einen raushaut, wenn zuvor die feindlichen Shermans gewütet haben. Die Schlachten sind verlustreich, so dass man nicht ungeschoren davon kommt - auch wenn man sich überlegen wähnt. Und nur wer auf seine Leute achtet, wird immer erfahrenere und kampfstärkere in das nächste Gefecht schicken können. Hier zählt der Mensch, denn was nützt der schönste Panzer, wenn er keine gute Besatzung hat? Allerdings krankt das anspruchsvolle Spiel an einigen Mängeln: Schon nach fünf Missionen hat man eigentlich alles gesehen, weil man dann dieselben Schlachten auf der anderen Seite spielt - der Umfang lässt zu wünschen übrig. Zweiter Negativpunkt ist die schmucklose Präsentation sowie die technischen Unzulänglichkeiten, die die keinesfalls riesigen Schlachten in eine Ruckelpartie verwandeln. Schließlich sind da noch die Wegfindungsprobleme sowie die zickigen Panzer, die manchmal nicht auf Befehle achten, was fatal sein kann. Schade, dass man aus diesem Krieg in Tunesien nicht mehr rausgeholt hat!
Pro
 
Kontra
relativ unverbrauchter Afrika-Schauplatz   vieles läuft automatisch
harte und anspruchsvolle Kämpfe   bietet nicht viel außer der Kampagne
aggressive und agile Feind-KI   Missionen werden gespiegelt
Einheiten selbst aufstellen   Wegfindungs- & Blockadeprobleme
Truppen gewinnen Erfahrung & Orden   Fahrzeuge zicken trotz klarer Befehle
    ruckelt stark im Getümmel
Sonstiges
 
Sonstiges
angenehm realistischer Ansatz   schmucklose Präsentation
historische Waffensysteme   nervige Meldungen nicht abschaltbar
    Strategieguide hilft nicht
    lange Ladezeiten
     

PC

„Das findet nur der gut, der schon den sperrigen Vorgänger gemocht hat.”

 

Kommentare

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  • Toll, dass 4Players so früh testet *Ironie* ... Das Spiel ist schon mind. 4 Monate erhältlich und hat auch schon 2 Patches spendiert bekommen. "Ruckelorgien" halte ich für übertrieben - so etwas konnte ich nicht feststellen. Magere Präsentation stimmt, aber man hat es hier mit einem  [...] Toll, dass 4Players so früh testet *Ironie* ... Das Spiel ist schon mind. 4 Monate erhältlich und hat auch schon 2 Patches spendiert bekommen. "Ruckelorgien" halte ich für übertrieben - so etwas konnte ich nicht feststellen. Magere Präsentation stimmt, aber man hat es hier mit einem Strategie-Boliden zu tun: also Wayne... Ich finde das Spiel jedenfalls aufgrund der Tatsache, dass es Anti-Casual ist und sogar Hardcore-Strategen alles abfordert gut. Sehr gut gelungen ist auch die Liebe zum Detail: verschiedene Waffengattungen, realistische Geschossflugbahnen, realistische Trefferanzeigen und Schadensmodell, diverse Munitionsarten etc. Trotzdem guter Test Bodo ;)
  • allerdings ist die Pause Funktion bei jedem Tod so nervig, dass es unspielbar wird. Kann man das gar nich abstellen oder is das nur in der Kampanie??
  • [quote=".]ist doch klar... "erster" gibt immer ne verwarnung ] Das "erster" hab ich gar nicht gesehen. Hat er ja wegeditiert und das Zitat hab ich gar nicht beachtet.... dann ist ja klar.

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