ArmA II: Operation Arrowhead

Test: ArmA II: Operation Arrowhead

So testet 4Players
Seite:  1  |  2  |  Fazit 

Autor:
Michael Krosta

Fazit

Zuerst die gute Nachricht: Bohemia leistet sich mit Operation Arrowhead deutlich weniger Bug-Schnitzer als im Hauptprogramm und hat trotz der kurzen Kampagne mit dem umfangreichen Trainingslager sowie Szenarien und vielen neuen Einheiten inhaltlich einiges zu bieten. Nicht zu vergessen der leistungsfähige Editor, mit dem auch die Community für reichlich Nachschub an der Missions-Front sorgen dürfte. Entsprechend wird auch hier der Mehrspielermodus mit seinen reichhaltigen Möglichkeiten wieder im Fokus der Militär-Fans stehen. Obwohl die Anzahl von drei Karten nicht besonders hoch erscheint, wird dieses Manko durch die schiere Größe der Gebiete relativ gut aufgefangen. Sobald es in den Mehrspielergefechten oder innerhalb der Kampagne gegen KI-Gegner geht oder man auf die Hilfe von künstlichen Kameraden angewiesen ist, zeigt auch die Erweiterung die altbekannten Schwächen: Wegfindung und Aufmerksamkeit der KI sind über weite Strecken eine Katastrophe, Story sowie Charaktere sind kaum der Rede wert und auch vor Abstürzen, Grafikfehlern sowie starken Performance-Schwankungen ist man bei der Operation Arrowhead ebenfalls nicht sicher. Was bleibt, ist eine enorm anspruchsvolle Militär-Simulation, die vor allem im Mehrspieler- und Communitybereich überzeugen kann. Spieler, die Popcorn-Action im Stil von Call of Duty erwarten, sollten dagegen einen ebenso großen Bogen um diese selbst laufende Erweiterung machen wie alle, die vornehmlich wegen der Kampagne die Operation Arrowhead in Angriff nehmen wollen.
Pro
 
Kontra
umfangreiches Trainingslager   KI- Probleme bei der Wegfindung
mächtiger Editor   kurze Kampagne (sechs Missionen)
hoher Realismusgrad   z.T. massive KI- Aussetzer (späte / keine Wahrnehmung)
dynamischer Szenarien-Modus   z.T. frustrierend hoher Schwierigkeitsgrad
riesiger Umfang an Waffen und Ausrüstung   08/15- Story
große Anzahl an Vehikeln   vereinzelte Abstürze
LAN- & Online-Modus mit zig Optionen   starke Performance- Einbrüche
Speichern jederzeit möglich   oft fragwürdige Physik
große Karten   Grafikfehler (Kollisionsabfrage, Darstellung)
verbesserte Positionsangabe von Feinden    
Kampagne kooperativ spielbar    
Sonstiges
 
Sonstiges
z.T. Entscheidungsfreiheit innerhalb der Missionen   getrennte Mehrspieler- Community
dynamisches Wettersystem   Sprachausgabe wirkt oft künstlich
viele Inhalte von der Community   keine deutsche Sprachausgabe (nur Untertitel)
läuft eigenständig (Add-on)   viele Pop- Ups
Bundeswehr ist ebenfalls im Einsatz   Charaktere ohne Persönlichkeit
    Missions- Erfolg hängt oft von (schwacher) Kameraden- KI ab
    steile Lernkurve für Neulinge

PC

„Weniger Bugs, solider Inhalt: Trotzdem ist auch Operation Arrowhead eher für Mehrspieler-Einsätze geeignet. Die Kampagne ist eher enttäuschend.”

 

Kommentare

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  • Für alle die mit der KI so ihre Probleme haben: Ladet euch mal den ZEUS_AI Mod runter, der bringt die Jungs ganz schön auf trab!
  • ich hab das spiel jetzt seit ca. 2 wochen, multiplayer auf den richtigen servern top (heisst: NICHT auf einem server mit 32 spielern warfare spielen -.-, tipp für einen guten server: Charlie Fox Public Server), singleplayer reinste flop. die KI ist so dermaßen schlecht... /facepalm. wenn man sich  [...] ich hab das spiel jetzt seit ca. 2 wochen, multiplayer auf den richtigen servern top (heisst: NICHT auf einem server mit 32 spielern warfare spielen -.-, tipp für einen guten server: Charlie Fox Public Server), singleplayer reinste flop. die KI ist so dermaßen schlecht... /facepalm. wenn man sich richtig einarbeiten will mit clan, clanfights und allem drum und dran kann man dem multiplayer 90+% geben. singleplayer ist aber dank der KI ziemlich schwach ehrlichgesagt.
  • Provo schrieb:
    Wer das Spiel dennoch aus irgendnem Grund kacke findet ist nur zu doof es zu bedienen. Verzeihung, ich bin wohl einfach zu dumm das Spiel in seiner Perfektion zu erfassen.] Entschuldigung angenommen.