Test (Wertung) zu A Hat in Time (Geschicklichkeit) - 4Players.de

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Test: A Hat in Time (Jump&Run)

von Jan Wöbbeking



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FAZIT



Mit Super Mario Odyssey kommt das Revival der 3D-Plattformer momentan richtig in Schwung, doch A Hat in Time ist bislang klar der schwächste Vertreter dieses Jahres. Man merkt dem Spiel seine Herkunft als Hobby-Projekt leider an allen Ecken und Enden an. Die größten Probleme sind die hakelige Steuerung und Kameramacken – und die sind nun mal die Grundlagen für ein gelungenes Jump-n-Run. Wenn man zum zehnten Mal fluchend vom Baum fällt, weil Plattformränder schlecht platziert wurden, sich die Kamera wegdreht oder andere Feinheiten dazwischenfunken,  sorgt das natürlich nicht gerade für Hüpfspaß. Meistens langweilen die Aufgaben sogar mit ihrem zu niedrigen Schwierigkeitsgrad, für Herausforderung sorgen oft nur die Probleme beim Handling. Schade um das knuffige Design, aber auch mit den teils sehr eckigen Kulissen liegt man sogar hinter kleineren Konkurrenten wie Skylar & Plux.
Jump&Run
Entwickler: Gears for Breakfast
Publisher: Humble Bundle
Release:
05.10.2017
06.12.2017
06.12.2017
Spielinfo Bilder Videos


Vergleichbare Spiele

WERTUNG




PC

„Ein knuffiges Design alleine reicht nicht: A Hat in Time nervt mit seiner ungenauen Steuerung sowie Kameraproblemen und auch das Aufgabendesign liegt weit hinter der Konkurrenz. ”

Wertung: 44%



 
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Lesertests

Kommentare

Heinrich1987 schrieb am
Ich finde, der Reviewer zeigt hier sehr viel Mut. Mit dieser Veröffentlichung beweist er immerhin, dass er zwar Rezensionen schreiben darf, aber keine Ahnung von Videospielen hat ¯\_(?)_/¯
Niok schrieb am
Auch ich muss hier leider anzweifeln, dass das Review einer ausgiebigen Test- und Spielphase zu Grunde liegt. Ja, die Kamera ist nicht immer optimal - hier stimme ich zu, aber zu viele andere Bereiche bleiben unkommentiert, werden unzureichend beleuchtet oder einfach (augenscheinlich) wenig sorgfältig beobachtet.
Ein großer Fokus des Reviewers liegt auf, tatsächlich grafisch gemeinten, Ecken und Kanten ("platter Rasen"), sowie der Steuerung und der Kamera. Diese Punkte kann und will ich nicht vollends abstreiten, allerdings werden viele positive Punkte nicht gesehen (was subjektiv bedingt sein kann) und schlimmer noch: Kernelemente eines Spiels werden gar nicht kommentiert - hier: Die Musik. Kein Wort wird der Musik gewidmet, oder der Sprachausgabe, oder auch der Stärke der Animation. Ecken und Kanten hin oder her, die Animationen sind sauber und liebevoll gestaltet. Zu oft hinkt der Vergleich mit der 80%-Wertung eines Yooka Laylee (ein Spiel, das mir trotz Schwächen viel Freude bereitet hat). Yooka Laylee ist schick, ja, aber schwächelt auch in Steuerung und Kamera. Aber eigentlich will ich keinen Vergleich zwischen den Spielen anregen - warum auch? Jedes Spiel sollte als eigenes Produkt bewertet werden und nicht nur mit Genre-Partnern Punkt für Punkt verglichen werden. Mein eigentliches Problem liegt bei der offensichtlichen Nachsicht des Reviewers in der Erstellung des Artikels.
Kein Kommentar zu Musik (ich wiederhole mich ;)), wie kann das in einem Spiele-Review der Fall sein? Kein Kommentar zu optischen Individualisierungsmöglichkeiten des Charakters, zu den Herausforderungs-Spezialwelten (die an Mario Sunshine erinnern) oder offensichtliche Anspielungen auf Luigis Mansion. Eine offensichtliche Verwechslung der (schwer zu verwechselnden) Krähen und Eulen im Battle of the Birds Level. Keine Erwähnung der Eigenheiten jeder der 4 spielbaren...
Crimson Idol schrieb am
Habe das Spiel dieses Wochenende beendet und ich muss den Kritikpunkten teilweise zustimmen.
Ja, das Platforming ist teilweise hakelig und die Kamera ist an diversen Stellen echt nur am rumzappeln. Aber im Vergleich zu Yooka-Laylee fand ich es sehr viel angenehmer und wenn man einmal den Hechtsprung raushat, dann ist es ohne Probleme möglich, auch größere Distanzen zu überwinden. Das einzige was mir irgendwie fehlte ist ein direktes "Feeling" für das Laufen und Springen. Irgendwie wirkte alles immer recht neutral und ob ein Sprung jetzt weiter oder kürzer ist, konnte ich schlecht abschätzen, zumal der Schatten teilweise auch erst sehr spät zu sehen ist.
Insgesamt hat es mir aber sehr viel mehr Spaß gemacht als YL da zum einen die Welten sehr viel charmanter wirkten und auch der Soundtrack mMn besser ist als der von YL. Bei YL klingt alles, ähnlich wie bei Banjo-Kazooie damals, immer recht ähnlich, und es gab kein einziges Lied, welches mir im Ohr blieb. Hier waren es vor allem die Lieder zur Big Parade oder die diversen Boss-Themes, allen das voran beim Kampf in den Dead Bird Studios.
Eine Sache für die ich den Entwicklern auch sehr dankbar bin: Man hat es den Leuten erspart, solche fürchterlichen Minispiele wie die Rextro-Automaten zu spielen (Hürdenlauf, urgs...) oder in jede Welt das selbe öde Minispiel reinzupacken (Kartos :Spucklinks: ).
Eine weitere Sache: Man hat dem Spieler für die Sekundärcollectibles (die Artefakte) ein Hilfsutensil zur Verfügung gestellt. Bei YL musste man sich für einige der Federn ja echt dumm und dämlich suchen, zumal die hohe Anzahl auch irgendwo übertrieben war.
Das einzige, was Yooka-Laylee A Hat in Time voraus hat ist das meiner Meinung nach etwas polierter wirkende Design. AHiT wirkte teilweise doch recht schroff und texturenarm. YL wirkt da ein bisschen schnieker.
Insgesamt haben...
Biedermeyer schrieb am
ich kenne das Spiel nicht,
aber wenn das Spiel nachvollziehbare Macken hat,
finde ich die Bewertung mutig und konsequent.
Lieber uebertrieben mal aufs Maul, als permanenter Kuschelkurs - letzeres macht fuer mich die entsprechende Webseite uninteressant.
Ich werde hier bei 4players also viel oefters vorbeischauen, wirkt serioes.
Grim85RIP schrieb am
Ist das euer ernst ne 44 und Super Luckys Tale kriegt ne 73? Ihr solltet unbedingt mal eure Wahrnehmung checken, das kanns nun wirklich nicht sein. Überhaupt macht ihr viel zu oft einen auf Überkritisch und liegt dann so was von falsch aber Schrott wie FIFA gut bewerten wo sich nur im Bereich der Abzocke was tut und im spielerischen wenig bis gar nix.
schrieb am