Test (Wertung) zu Dawn of Man (Strategie, PC) - 4Players.de

 

Test: Dawn of Man (Strategie)

von Marcel Kleffmann



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FAZIT



Dawn of Man ist ein überaus gemütliches Aufbauspiel in einem weitgehend unverbrauchten Steinzeit-Szenario. Auch der Wechsel der Jahreszeiten und der potenziell gefährliche Winter sind reizvoll, da man sich vor allem zu Beginn mit der Jagd nach Wildtieren auseinandersetzen muss. Mit dem technologischen Fortschritt und der beginnenden Landwirtschaft wird es deutlich ruhiger und einfacher, wenn man von den nervigen Raubüberfällen absieht. Sehr lobenswert sind die zahlreichen Automatisierungsfunktionen, die das nötige Mikromanagement des Stammes deutlich reduzieren, aber zugleich dafür sorgen, dass das ohnehin gemütliche Spieltempo noch gemütlicher wird, weil es gar nicht so viel zu tun gibt. Abgesehen von einer gewissen Oberflächlichkeit bei der Simulation der Einwohner (keine Erfahrung, keine Verbesserung, keine Trauer) und etwaiger Macken bei der Computerintelligenz ist aber zu schnell die Luft raus. Nach einem "Freien Spiel" hat man im Prinzip alles gesehen, gebaut und erforscht. Es gibt keine übergroßen Bauprojekte, keine Story-Kampagne und keine anderen Fraktionen, lediglich leichte Variationen auf anderen Karten. Vielleicht wäre ein Early-Access-Start für Dawn of Man sinnvoller gewesen, schließlich hätte die Grundlage des Spiels mehr hergegeben.
Strategie
Entwickler: Madruga Works
Publisher: Madruga Works
Release:
01.03.2019
Spielinfo Bilder Videos

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WERTUNG




PC

„Dawn of Man ist ein schönes und gemütliches Aufbauspiel, dem aber trotz des interessanten Szenarios zu schnell die Luft ausgeht.”

Wertung: 70%



Echtgeldtransaktionen

"Wie negativ wirken sich zusätzliche Käufe auf das Spielerlebnis, die Mechanik oder die Wertung aus?"
Gar nicht.
Leicht.
Mittel.
Stark.
Extrem.
  • Es gibt keine Käufe.
  • Dieses Spiel ist komplett echtgeldtransaktionsfrei.

 

Lesertests

Kommentare

Skippofiler22 schrieb am
Es hört sich nach einer "netten Zeitvertrieb zum Warten auf Anno 1800" an.
Caramarc schrieb am
.. das Mini-Indie-Studio Madruga Works mit Dawn of Man eine überraschend erfolgreiche Premiere hingelegt. In dem schwer an Banished, Die Siedler und Planetbase erinnernden Titel ...
Planetbase ist doch auch von Madruga Works oder nicht?
Thjonder schrieb am
Ich hatte irgendwie gleich eine Affinität zu dem Spiel ... ich bin ohnehin Aufbaustrategie-Fan ...
aber hier schien sich nach 2-3 Stunden zu offenbaren, dass es nicht ganz so knüppelhart, wie
z.B. bei Forest Village kommen würde ... und so ist es!
Auch wenn ich FV wirklich gerne gespielt habe ... oftmals war Entspannung doch schon was
Anderes! :lol: Und dann stellt man fest, dass man vor 2 Jahren Schei**e gebaut hat ... und
nochmal das Ganze ...
DoM ist verzeihender, aber nicht zu pupsig. Ich mag die Optik und das Tempo (das man ja
ggf. selber anpassen kann)
Ich schätze mir wird irgendwann fehlen, dass man sich (noch) weiter entwickeln kann ...
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BourbonKidD schrieb am
mochte Banished und co. aber iwie war dort schnell die Luft raus, komischerweise bin ich in Dawn of Man seit 60 Stunden dabei und es ist ein gutes Spiel zum relaxen. Aber ja, es könnte hier und da etwas mehr Content haben, aber für den Preis und mit dem Hintergrund, dass es ein 2-5 Mann Team war / ist, bin ich positiv überrascht worden.
Hoodie McSackschweiß schrieb am
Die Spielidee gefällt mir gut aber die Umsetzung finde ich nicht besonders gelungen muss ich sagen.
Das Tempo bzw. der Fortschritt ist am Anfang schon sehr langsam. Das wäre an sich kein Problem aber das Spiel ist weder etwas für Schönbauer (da fehlen einem die Baumöglichkeiten und die Präsentation ist recht bieder), noch stellen einen die Survival-Aspekte wirklich vor Probleme. Das gibt einem dann irgendwie recht schnell wenig Anreiz weiterzuspielen, weil man zum einem nur sehr langsam vorankommt und man sich zum anderen recht schnell fragt, wofür man überhaupt noch vorankommen will. Es gibt kaum Anreize die Siedlung noch auszubauen, sobald mal Automatismen greifen. Und der Aufbau der Siedlung (also wie man zu diesen Automatismen kommt) spielt sich immer gleich und man ist mehr Zuschauer als Spieler bis die Siedlung etwas größer ist. Daher gibt es eigentlich auch kaum Motivation neue Siedlungen zu gründen, wenn man das Spiel mal verstanden hat.
Kann also nicht ganz nachvollziehen, warum das Game auf Steam so beliebt ist, weil einfach die Tiefe fehlt. Ich habe kaum verschiedene Herangehensweisen und keine spannende Lernkurven, weil die Mechaniken und Survivalaspekte sehr sehr simpel gehalten sind.
schrieb am