Autor:
Benjamin Schmädig

Fazit

Mann, ist das genial! Wo Half-Life 2 dem Intellekt des gebildeten „1984“-Kenners schmeichelt und die klugen Gegner aus F.E.A.R. den Taktiker fordern, entfacht das abgefahrene Szenario in Prey ein Fest für die Sinne. Als wäre die biomechanische Sphäre mit einem Hauch von „Alien“ nicht schon schick genug, erwecken die ständig in Bewegung befindlichen Geräusche und der unterschwellige Soundtrack ein beengendes Szenario. Unglaublich auch, wie sehr gerade mal zwei neue Ideen – Wall Walk und Spirit Walk – dem stupiden Ballern ihren Stempel aufdrücken. Die einfallslosen Gegner verkommen neben der Kulisse zu Statisten. Auch die Rätsel sind nie fordernd und langweilen später. Form über Inhalt? Ist mir egal! Das Beste: Tommy ist eine coole Sau, mit der sich jeder Normalo sofort identifizieren will. Seine Abneigung gegen Traditionen ist nachvollziehbar und trotzdem passt es in die ungewöhnliche Atmosphäre, wenn er seine mystischen Fähigkeiten entdeckt. Auch wenn es ausgenudelt und falsch übersetzt ist: Lasst uns beten, dass Tommy wiederkommt!
Pro
 
Kontra
beeindruckende Portale   stupide Gegner
wunderbar abgehalfteter Antiheld   einfallslose Spirit Walk- Rätsel
Spiel mit wechselnder Gravitation   für Könner zu einfach
frische Ideen   nur zwei Mehrspieler- Varianten
teils riesige Räume   etwas enttäuschende Physik
furioser Einstieg   keine deutsche Sprache
Energie sammeln statt Schnellspeichern    
physische und spirituelle Form    
unterschwellige Musik    
coole Boss-Kämpfe    
einige fordernde Rätsel    
Szenario erinnert an H.R. Giger    
abgedrehte Multiplayer-Erfahrung    

Xbox 360

„Prey entfacht ein Fest für die Sinne - mit einem coolen Helden und einer beeindruckenden Welt.”

PC

„Prey entfacht ein Fest für die Sinne - mit einem coolen Helden und einer beeindruckenden Welt.”

 

Kommentare

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  • Hab's gerad in der Version 1.4 durchgespielt. Mein Eindruck: Visuell und levelarchitektonisch (für seine Zeit) beeindruckend, spielerisch aber bieder-monoton ohne ein einziges forderndes Puzzle; je weiter ich im Spiel fortschritt, desto entnervter war ich überdies von der allzu seichten Story. Valve  [...] Hab's gerad in der Version 1.4 durchgespielt. Mein Eindruck: Visuell und levelarchitektonisch (für seine Zeit) beeindruckend, spielerisch aber bieder-monoton ohne ein einziges forderndes Puzzle; je weiter ich im Spiel fortschritt, desto entnervter war ich überdies von der allzu seichten Story. Valve hat da mit Half-Life² in allen Belangen die Nase vorn. Nichtsdestotrotz geht Prey als wenig anspruchsvoller Ego-Shooter für die Kurzweil zwischendurch klar. Fazit: 6/10.
  • Das habe ich noch gut in Erinnerung. Ich werde es mir jetzt zum Nice Price kaufen. Die Grafik ist noch voll in Ordnung. Ich glaube die Doom 3 Engine ist noch 10 Jahre nach Release spielenswert.
  • Hilfe!!!! Ich kann das spiel nicht starten obwohl mein Pc alle anforderungen mehr alls erfüllt