Medal of Honor: Airborne
USK: 18

Test: Medal of Honor: Airborne

So testet 4Players
Seite:  1  |  2  |  Fazit 

Autor:
Paul Kautz

Fazit

Ich sehe den Start der Airborne-Entwicklung direkt vor mir: »Hey, lass uns die Missionen mit einem Fallschirmsprung beginnen, dann können die Spieler ihren Startpunkt selbst bestimmen, das kommt mit Sicherheit super an!« sprach ein Designer. »Großartige Idee, lass uns das machen!« stimmte ein anderer zu. »Und weiter?« fragte ein Kollege, neu im Team. »Nun... äääh...« - und genau so fühlt sich das Game an: Die Sprungidee ist frisch und toll, aber der Rest folgt dem Handbuch für WW2-Shooter wortgenau. Das ist natürlich per se nicht schlecht, aber: Schon wieder die Thompson, die genau so rattert wie in den letzten 20 Spielen. Schon wieder eine Farbpalette, die sich hauptsächlich auf Grau und Braun beschränkt. Schon wieder die hohlen Gegner, die hauptsächlich in der Masse gefährlich werden. Schon wieder die teils wundervoll gestalteten Levels, in denen ich nicht mal einen Backstein bewegen kann. Schon wieder die kurze Spielzeit, die mir zwischen Startbildschirm und Abspann gerade Mal Zeit für eine krosse Pizza lässt. Okay, die zweite Spielhälfte zieht in Sachen Inszenierung und Dramatik erheblich an - das Problem ist nur, dass davor die reichlich durchschnittliche erste Hälfte liegt. Airborne macht grundsätzlich nichts falsch, es liefert solide Shooter-Unterhaltung, die gerade im Vergleich zu Ausschuss wie Hour of Victory zeigt, wie viel Spaß das Genre immer noch liefern kann. Aber mehr auch nicht - ich würde mein Geld lieber für Call of Duty 4 sparen, das endlich neue Wege zu gehen verspricht.
Pro
 
Kontra
sehr guteInszenierung   bis aufs Fallschirmspringen ausgelutschtes Spielkonzept
nicht-lineares Leveldesign   nervendes Speichersystem
dramatische Musik   keine Bewegung beim präzisen Zielen möglich
bombastische Soundeffekte   mäßige KI
dichte Atmosphäre   unspektakulärer Mehrspielermodus
gute Sprachausgabe   kein LAN- Modus (PC)
herausfordernder Schwierigkeitsgrad    
Sonstiges
 
Sonstiges
motivierendes Waffen-Upgradesystem   kaum Interaktion mit der Umgebung
verhältnismäßig niedrige Hardwareanforderungen (PC)   ziemlich kurz
flotte Ladezeiten   gelegentliches Ruckeln (PS3)
brauchbare Sixaxis-Nutzung (PS3)    

Xbox 360

„Solider Shooter mit ein paar schönen Ideen, der sich aber auf allzu bewährte Zutaten verlässt.”

PC

„Solider Shooter mit ein paar schönen Ideen, der sich aber auf allzu bewährte Zutaten verlässt.”

PlayStation 3

„Etwas ruckeliger als die anderen Fassungen, ansonsten springen PS3-Helden genauso gut wie ihre Kollegen.”

 

Kommentare

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  • grade 5 min angespielt, und gleich wieder in die hülle zurück. das geht garnich..
  • eigentlich ganz gutes Game aber viel zu kurz!
  • Neee, das Spiel war wirklich geil! War aber für das Geld kurz, aber geil! Diese Fallschirmlandungen, die Waffen, die Kampfgefechte, einfach nur Geil! Ich steh auf so etwas!