Alarm für Cobra 11: Crash Time
USK: 12

Test: Alarm für Cobra 11: Crash Time

So testet 4Players
Seite:  1  |  2  |  Fazit 

Autor:
Michael Krosta

Fazit

Die Cobras schlagen wieder Alarm! Und ich frage mich, wie Synetic Jahr für Jahr neue Spiele veröffentlichen und dabei konsequent alle Kritikpunkte der Vorgänger übernehmen kann. Crash Time hat die gleichen Schwächen und wenigen Stärken von Nitro, das wiederum an den gleichen Krankheiten eines World Racing 2 leidet. Soll das ewig so weiter gehen? Die Cobra-Serie würde sich doch geradezu anbieten, die aus der Serie bekannten Darsteller als Polygonmodelle zu realisieren und die Fälle auch endlich ordentlich zu inszenieren. Wenn man schon eine Story haben will, dann bitte auch mit TV-Flair anstatt nur platte Dialoge mit nichtssagenden Sequenzen zu unterlegen. Würden die Cobra-Kommisare nicht namentlich genannt, könnte Crash Time ebenso gut „Autobahn Raser – Die Polizei-Edition“ heißen. Und warum gibt man sich beim Missionsdesign nicht mehr Mühe, so dass eure Aktionen zumindest halbwegs logisch nachvollziehbar bleiben? Ich will nicht mitten auf einer menschenleeren Kreuzung anhalten, um Passanten zu befragen, die nicht da sind. Genau so wenig will ich mit Einsatzwagen über den Asphalt rasen, bei denen ich den Eindruck habe, als würden sie so viel wiegen wie ein Bobby-Car. Die einzige Stärke, die Synetic schon seit Jahren auffährt, sind die ansehnlichen Kulissen, doch gesellen sich selbst hier mit bösen Clippingfehlern und Pop-Ups weitere Kritikpunkte hinzu. Im Prinzip gibt es nur eine Sache, die Crash Time besser macht als sein Vorgänger: Die Fälle halten euch länger bei der Stange, auch wenn der Umfang dadurch immer noch nicht sonderlich üppig ausfällt. Wer sich schon bei Nitro freudestrahlend das Blaulicht auf den Kopf geschnallt hat und der typischen Machart von Synetic-Titeln nicht abgeneigt ist, wird auch bei Crash Time gut bedient. Alle anderen kramen besser noch mal das gute alte NfS: Hot Pursuit aus der Mottenkiste, wenn sie als Cop auf die Jagd nach Verkehrssündern gehen wollen.
Pro
 
Kontra
ansehnliche Kulissen   Autobahnstrecken eher öde
viele (nicht lizenzierte) Boliden   Pop- Ups
gute Arcade-Steuerung   z.T. böse Clippingfehler
tolles (optisches) Schadensmodell   immer gleiche Missionsstruktur
gutes Geschwindigkeitsgefühl   KI- Aussetzer
    Gummiband- KI
    keine Zwischenschritte bei Fällen speicherbar
    keine Online- / LAN- Unterstützung
    schwacher Mehrspielermodus
    immer noch geringer Umfang
    menschenleere Städte
    Autos wirken viel zu leicht
    unsinnige Missionsabläufe
Sonstiges
 
Sonstiges
längere Missionen   nervige Action- Wiederholungen
KI-Wege unvorhersehbar   Dialogsequenzen nicht abbrechbar
eigener Soundtrack importierbar    
relativ gute Sprecher    

PC

„Mit Vollgas gegen die Wand: Synetic hat leider nicht aus den Fehlern der Vorgänger gelernt! Die Cobras haben immer noch keinen echten Biss! ”

 

Kommentare

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  • Wie gesagt, wenn RTL etwas mehr Geld investieren würde, könnte man aus dem Spiel deutlich mehr machen und das gilt nicht nur für Cobra 11, denn Potenzial ist eigentlich in allen RTL Spielen vorhanden, es hapert nur meist am Umfang und der Präsentation, was eben Geld kostet.
  • Oh mein Gott! Ich konnte es mir fast denken, hatte die Vorgänger alle, und wollte mir jetzt nach Nitro eigentlich keins mehr kaufen, um RTL vielleicht mal einen Denkzettel zu verpassen. Also ich finde das 98% aller deutschen Spiele für die Mülltonne produziert werden. Cobra 11 World Racing  [...] Oh mein Gott! Ich konnte es mir fast denken, hatte die Vorgänger alle, und wollte mir jetzt nach Nitro eigentlich keins mehr kaufen, um RTL vielleicht mal einen Denkzettel zu verpassen. Also ich finde das 98% aller deutschen Spiele für die Mülltonne produziert werden. Cobra 11 World Racing und das restliche RTL Zeug. -.- Blamage für RTL!
  • Den Vorgänger habe ich immer sehr gerne in der Mittagspause gespielt. Das hat richtig Spass gemacht und man konnte dabei so herrlich abschalten. Und so schlecht war das Spiel nicht. Tolle Grafik, die Steuerung war auch gut und es wurde niemals Langweilig. War was schönes für zwischendurch.