Test: DanganRonpa V3: Killing Harmony

29.09.2017, Autor: Jens Bischoff


Fazit


Mit Killing Harmony kehrt die DanganRonpa-Reihe nach einem kurzen Inseltrip wieder zurück auf ein hermetisch abgeriegeltes Schulgelände, wo Sadobär Monokuma das mörderische Treiben von Neuem beginnen lässt. Dieses Mal aber nicht nur mit frischen Kandidaten, sondern auch mit zusätzlicher Rückendeckung aus der eigenen verrückten Familie. Das bizarre Schauspiel, dem man nur durch einen perfekten Mord an einem seiner Kameraden entfliehen kann, hat aber auch spielerische Facetten hinzugewonnen. So muss man in den abgedrehten Gerichtsverhandlungen manchmal sogar lügen, um der Wahrheit näher zu kommen - mit allen damit verbundenen Konsequenzen. Auch bei den Minispielchen zur Täterentlarvung gibt es einige Neuzugänge, wie die Fahrt in einem Psycho-Taxi. Story und Mörderhatz folgen zwar nach wie vor festen Wegen, glänzen aber mit gelungenen Wendungen, Überraschungen, Irreführungen und Geständnissen, die nicht nur in moralische Zwickmühlen führen, sondern auch in tiefe seelische Abgründe blicken lassen. Schade nur, dass man noch immer keine durchgehende Vertonung oder deutsche Lokalisierung geboten bekommt, denn diesen packenden Anime-Thriller sollte sich kein Krimifan entgehen lassen!

[Anm. d. Red.: Die PC-Version stand uns zum Testzeitpunkt nicht zur Verfügung.]


Video: DanganRonpa V3: Killing Harmony, Die ersten zehn Minuten


Pro


Kontra


Wertung

PlayStation 4

„Packende Fortsetzung des mörderischen Anime-Thrillers mit neuen Facetten.”

Wertung: 87%

PS Vita

„Packende Fortsetzung des mörderischen Anime-Thrillers mit neuen Facetten.”

Wertung: 87%






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