Fazit
Mit Final Fantasy XII hat Square Enix endlich den Mut aufgebracht, sich von seinen eigenen Fesseln zu befreien: Statt wie eh und je von einer Zufallsbegegnung in die nächste zu stolpern und Runde für Runde in abgetrennten Arenen Kampfbefehle zu erteilen, passiert nun alles an Ort und Stelle in Echtzeit. Traditionalisten mögen vermutlich die Nase rümpfen, aber ich kann den Entwicklern zu diesem längst überfälligen Schritt nur gratulieren. Die neue, auf der von Knights of the Old Republic aufbauende Struktur wirkt einfach wesentlich dynamischer und homogener. Der ständige Wechsel zwischen Erkundung und Kampf fällt quasi völlig weg, Ladepausen vor den Auseinandersetzungen sind Schnee von gestern und die Ungewissheit, wer sich einem gerade zufällig in den Weg stellt, kein Thema mehr. Durch facettenreiche KI-Befehle kann man die Scharmützel sogar komplett automatisch ablaufen lassen, ohne dass man dazu verpflichtet wird. Wer will, kann wie gewohnt auch jeden Recken einzeln und manuell befehligen, das Geschehen während der Befehlsvergabe pausieren oder sich für einen Mittelweg entscheiden. Gerade diese Freiheit ist es, die ich an FFXII so liebe - man kann es so spielen wie man es persönlich möchte. Bei Präsentation und Umfang gibt es sowieso nichts zu meckern, freut euch auf wochenlangen Spielspaß vor audiovisueller Hochglanzkulisse. Selbst PAL-Anpassung und Lokalisierung sind tadellos. Lediglich die Spielbalance kann aufgrund der vielen Freiheiten, auch bei der Charakterentwicklung, hin und wieder zu Brüchen führen. Zudem wirkt die teils offensichtlich von Star Wars inspirierte Story trotz herausragender Charaktere wie dem Luftpiraten Balthier hin und wieder etwas blass und konform. Das ändert aber nichts daran, dass FFXII in seiner Ganzheit eines der gelungensten RPGs der letzten Jahre und ein traumhaftes Abschiedsgeschenk an die PS2-Ära darstellt.Pro |
Kontra |
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enormer Umfang |
künstliche Längen |
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sehr viele Freiheiten |
wenig Sprachausgabe |
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beachtliche Gegnervielfalt |
rein englische Synchro |
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praktische Aktionshinweise |
Schatztruhen mit Zufallsinhalten |
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eindrucksvolle Präsentation |
teils problematische Spielbalance |
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ordentliche PAL-Anpassung |
gelegentlich schlechte Tonqualität |
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gewissenhafte Lokalisierung |
nicht invertierbare Kameraführung |
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facettenreiches Kampfsystem |
kein dynamisches Aggro- Verhalten |
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atmosphärische Soundkulisse |
kaum herausragende Story- Momente |
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individuelle Charakterentwicklung |
kein traditionelles Brett- oder Kartenspiel |
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überzeugende englische Sprecher |
belangloses Charakterdesign (z. B. Penelo) |
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zahlreiche Sidequests & Minispiele |
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große abwechslungsreiche Spielwelt |
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komfortable Fortbewegungsmöglichkeiten |
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keine Spielfluss hemmenden Zufallskämpfe |
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hervorragendes Charakterdesign (z. B. Balthier) |
PlayStation2
„Grandioser PS2-Abschied der Final Fantasy-Saga mit neuem Spielgefühl.”
Kommentare
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sorry, hab mein kommentar in den falschen thread gepostet.
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Sanguine schrieb:
Und noch ein Spiel, dass die Welt nicht braucht. Aber wir freuen uns schon alle auf "Final Fantasy CXVIII- Jetzt geht's richtig los!" Noch mehr überproportionierte Augen, Waffen und Haare in den unmöglichsten Farben. Und außer den stereotypen [...] Sanguine schrieb:
Und noch ein Spiel, dass die Welt nicht braucht. Aber wir freuen uns schon alle auf "Final Fantasy CXVIII- Jetzt geht's richtig los!" Noch mehr überproportionierte Augen, Waffen und Haare in den unmöglichsten Farben. Und außer den stereotypen Pseudo-Helden wird auch niemand auftauchen. Asien braucht eine Reformation der Videospielkultur! Sehr eindrucksvoll. Frage mich wie lange du denn dafür gebraucht hast. Und los, kusch dich :wink: -
Und noch ein Spiel, dass die Welt nicht braucht. Aber wir freuen uns schon alle auf "Final Fantasy CXVIII- Jetzt geht's richtig los!" Noch mehr überproportionierte Augen, Waffen und Haare in den unmöglichsten Farben. Und außer den stereotypen Pseudo-Helden wird auch niemand auftauchen. [...] Und noch ein Spiel, dass die Welt nicht braucht. Aber wir freuen uns schon alle auf "Final Fantasy CXVIII- Jetzt geht's richtig los!" Noch mehr überproportionierte Augen, Waffen und Haare in den unmöglichsten Farben. Und außer den stereotypen Pseudo-Helden wird auch niemand auftauchen. Asien braucht eine Reformation der Videospielkultur!

