Canis Canem Edit
USK: 16

Test: Canis Canem Edit

So testet 4Players
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Autor:
Paul Kautz

Fazit

Canis Canem Edit (Teufel auch - werde ich mich je an den Namen gewöhnen?) ist verdammt gut designt - so einfach ist das. Es ist thematisch ein überaus originelles Spiel, seine spielerischen Wurzeln sind allerdings für jeden überdeutlich erkennbar, der mal eines der bekannteren Rockstar-Games gezockt hat. Und dennoch: Die überwältigende Liebe zum Detail, die tolle Inszenierung, der tiefschwarze Cartoon-Humor, die brillanten Dialoge, die groovyfunkyrocknrolly Musik - all das und mehr machen CCE zu einem einzigartigen Spiel, das einen ganz speziellen Charakter entfaltet, den es weder in Liberty City noch in San Andreas gibt. Eine Art Mini-GTA, ganz ohne die fiese Brutalität, Knarren, Blut, Autos und Helikopter, dafür mit vielen frischen Ideen und noch mehr Zynismus - eine schöne Abwechslung! Allerdings ist es recht kurz, meines Erachtens viel zu einfach (es gab nur eine Hand voll Missionen, die ich nicht beim ersten Anlauf gepackt hätte) und trägt einige nervende Bugs in sich: Schüler, die fortwährend gegen ein Geländer rennen, verworrene Statistiken (»Versuchte Kicks: 213. Erfolgreiche Kicks: 216«), Straßen und Häuser, die aus dem Nichts auftauchen, oder Gegner, die einfach nur stillstehen, sich nicht mehr fassen bzw. schlagen lassen – und man so die Mission nicht beenden kann. Außerdem ist die Skateboard-Steuerung viel zu zappelig. Und nicht zuletzt finde ich es sehr schade, dass auch dieses Mal kein Mehrspielermodus an Bord ist – Bike- oder Go-Kart-Rennen wären gegen Freunde eine prima Sache gewesen. Doch insgesamt war die Schulzeit an der Bullworth Academy mein bisher schönstes Ferienerlebnis. Nun... auch ohne die Ferien.
Pro
 
Kontra
großartige Atmosphäre   lange Ladezeiten
ausgezeichnete (englische) Sprachausgabe und Dialoge   einige ärgerliche Bugs
abwechslungsreiches Missionsdesign   recht kurz
liebevoll und elegant designte Spielwelt   viel zu leicht
ziemlich umfangreich   nicht durchgehend flüssige Grafik
herrlich kaputte Figuren   hakelige Skateboard- Steuerung
gute Personalisierungsmöglichkeiten   eingeschränktes Speichersystem
ausgeprägte Liebe zum Detail   gelegentliche Kamera- Probleme
einfache Steuerung    
groovige Musik    
gutes Kampfsystem    
interessant-witzige Story    
nicht-linearer Missionsaufbau    
ausufernde Statistiken    
gute Bike-Steuerung    
feine Grafikeffekte    
super inszenierte Zwischensequenzen    
allerlei Freiheit abseits der Hauptstory    

PlayStation2

„Ein einzigartiges, zynisches Spiel, mit viel Liebe zum Detail und vielen verrückten Ideen.”

 

Kommentare

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  • so, auch endlich durch. hat bei mir aber mehr als 30 stunden gedauert. trotzdem megafun gemacht. jetzt erstmal die restlichen aufgaben lösen. *hehe*
  • Stimmt das Ende is recht simpel, aber wirklich geil!
  • Stimmt, aber so ein spielgefühl hatte ich bei GTA San Andreas nicht! Bin schon seit einiger zeit Durch. hab 17 Stunden gebraucht. Muss jetzt aber noch alle Unterrichtsminispiele schaffen, rennen fahren ,usw... Das ende war zu leicht, aber dafür phenomenal :D