The Eye of Judgment
USK: 6

Test: The Eye of Judgment

So testet 4Players
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Autor:
Jörg Luibl

Fazit

Das ist innovativ, das ist technisch beeindruckend und ganz nah dran an einem Kindheitstraum: Wer wollte nicht schon mal einen feuerroten Drachen auf seiner Hand sehen, der auch noch wütend faucht, wenn man ihm zu nahe kommt? Bisher gab es entweder klassische Sammelkartenspiele oder ihre modernen Videospielableger - jetzt gibt es erstmals eine Symbiose. All die Monster, die zunächst bloß als Zeichnung auf Karten locken, lassen sich in null Komma nichts visualisieren und in Arenen beim Kampf beobachten. Und da diese Welt einen ungewöhnlichen Mix aus Tolkien'schen Kreaturen und Roboterwesen, aus dreiköpfigen Biestern und Flugkonstrukten anbietet, stöbert man nur zu gerne in ihr herum. Das Spiel selbst lockt mit einfachen Regeln und trotz des Glücksfaktors beim Kartenziehen gibt es dank der Geländetypen und Elemente genug taktischen Anspruch inklusive der Aussicht auf cheatfreie Online-Gefechte. Leider, leider verfliegt der Reiz irgendwann, denn es gibt mit "Fünf gewinnt" quasi nur einen Spielmodus, man erfährt wenig bis gar nichts über die Hintergründe dieser Welt und wenn man nicht auf lange Sicht in weitere Karten investiert, hat man sich auch an seinen 30 Startkreaturen schnell satt gesehen. Aber wir Kritiker lechzen immer nach Neuheiten. Und diese Verschmelzung von Brettspielflair und hoch aufgelöster 3D-Grafik ist ebenso einmalig wie faszinierend, denn sie erzeugt fast die Illusion, sich hier mit frei laufenden Hologrammen zu vergnügen. Ganz so weit geht es natürlich nicht. Aber hier haben Wizards of the Coast und Sony vielleicht den ersten Schritt gemacht. Und genau das muss belohnt werden!

[Dieser Test beruht auf der englischsprachigen Version. Sobald eine lokalisierte Fassung da ist, aktualisieren wir den Bericht. Anm. d. Red.]
Pro
 
Kontra
einzigartige Symbiose aus Brett- & Videospiel   zu wenig alternative Spielmodi
genialer Kartenbetrachtungsmodus   Kartenerkennung kann stocken
klasse Kreaturendesign   zu wenig Hintergrundinfos über die Spielwelt
überaus ansehnliche Arenen   sinnloser "Judgment- Modus"
stimmungsvolle Sprachausgabe   für Langzeitmotivation weitere Karten kaufen
einfaches Spielprinzip   knapp 100 Euro für den Einstieg
Taktik über Elemente/Gelände    
komfortable Installation    
kreatives Weltdesign: Fantasy trifft Science-Fiction    
Programm verhindert Mogelei    
umfangreicher Deck-Editor    
auch online spielbar    
intelligentes Online-Anti-Cheatsystem    
Eye-PS3-Kamera, Stativ, Stoffkarte & 34 Karten    
Sonstiges
 
Sonstiges
gutes Intro   Geländefelder nicht gut genug zu erkennen
rockiger Soundtrack   Elemente auf den Karten nicht optimal dargestellt
Software-Erweiterungen angekündigt    
Booster & Themendecks angekündigt    
Video-Tutorial für Regeln & Aufbau    
Feinjustierung an alle Räume möglich    

PlayStation 3

„Eine technisch beeindruckende Symbiose aus Sammelkarten- & Videospiel!”

 

Kommentare

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  • Laut Verpackung kann man es zu zweit spielen-auch online. habe das spiel gerade ebend erst billig gekauft.
  • ich kenne mich bei solcher Art von Spielen nicht aus, aber kann man das Spiel denn auch zu zweit an einer Konsole spielen?
  • Jahre später.. mittlerweile hat sich hier der Wind gelegt.. doch dank der inoffiziellen Preissenkungen an vielen Orten, wird das Spiel wohl noch mal nen kleinen Hype erfahren. ... es ist einfach nur geil.. auch wenn teuer ^^ zumindest wenn man die kartensammlung vervollständigen will.