Test (Wertung) zu The American Dream (Shooter, HTC Vive, Oculus Rift, PlayStation VR, Virtual Reality) - 4Players.de

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Test: The American Dream (Arcade-Shooter)

von Mathias Oertel



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FAZIT



Mechanisch sind die Baller-Minispiele, denen man in The American Dream begegnet, allenfalls durchschnittlich. Doch dieses VR-Experiment ist mehr als die Summe seiner Einzelteile, zu denen auch ein beträchtlicher Erzählanteil gehört. Denn was anfangs wie von der National Rifle Association in Auftrag gegebenes Promo-Material wirkt, entpuppt sich alsbald als bitterböse Satire mit zielsicher gesetzten Pointen und Anspielungen, die auch Videospiele nicht außen vor lassen. Das australische Team von Samurai Punk lässt kein gutes Haar am Waffenwahn, der in dieser vollkommen überzogenen Darstellung des amerikanischen Lebenstraumes in alle Bereiche des gesellschaftlichen und familiären Daseins eingreift und zum Allheilmittel wird. Hier werden Burger mit Waffengewalt auf dem Grill gewendet, die Löcher in Bagles geschossen oder Fische mit einem Repetiergewehr gefangen. Hochzeitsringe werden auf den Lauf einer Pumpgun gesteckt und selbst Sex ist ohne die Knarren nicht mehr vorstellbar. Gelegentlich schrammt der Humor zwar scharf an der Grenze des guten (oder schlechten) Geschmacks entlang, wird aber immer im entscheidenden Moment eingebremst, bevor er diese überschreitet. Das gelungene Artdesign mit seinem „Heile-Welt“-Aussehen, das von Kino und Werbung der 50er Jahre inspiriert wurde, tut sein Übriges, um einen in diese absurde Welt zu ziehen. In dieser Form machen VR-Erzählexperimente einen Heidenspaß.
Arcade-Shooter
Entwickler: Samurai Punk
Publisher: Samurai Punk
Release:
14.03.2017
14.03.2017
14.03.2017
14.03.2017
Spielinfo Bilder Videos

Vergleichbare Spiele

WERTUNG




HTC Vive

„Bitterböse Gesellschaftssatire in VR, die simple Baller-Minispiele mit einem starken Artdesign und viel Erzählung mischt.”

Wertung: 78%

Oculus Rift

„Bitterböse Gesellschaftssatire in VR, die simple Baller-Minispiele mit einem starken Artdesign und viel Erzählung mischt.”

Wertung: 78%

PlayStation VR

„Bitterböse Gesellschaftssatire in VR, die simple Baller-Minispiele mit einem starken Artdesign und viel Erzählung mischt.”

Wertung: 78%

Virtual Reality

„Bitterböse Gesellschaftssatire in VR, die simple Baller-Minispiele mit einem starken Artdesign und viel Erzählung mischt.”

Wertung: 78%



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Kommentare

just_Edu schrieb am
Whoa, das Game ist der Kracher. :mrgreen:
Zwischendurch ein wenig viel Gelaber und doof, das wenn man ne Stage wiederholt sich ALLES noch mal anhören muss, bevor das Gunplay beginnt, aber davon ab ist es super lustig.
So hab ich mir die Amis eh immer vorgestellt. Bin mir gar net sicher, ob das wirklich Satiere sein soll, oder nur ne leichte Überzeichnung. Mal ehrlich, mit ner Klopapierrolle am Lauf lässt sich nur äußerst schwer der Hintern abwischen ?
Duugu schrieb am
Jazzdude hat geschrieben: ?
17.03.2018 15:32
Schön zu sehen, dass inhaltlich wohl auch was geboten wird und nicht einfach nur das Thema als Selbstläufer. Das war nämlich das, was mir zuerst in den Sinn gekommen ist. Youtube-Bait und "boah"-Effekt, aber scheinbar scheint es ja auch inhaltlich zu taugen.
Also wenn du mit "inhaltlich" Gameplay meinst, dann kann man das wohl mit einem klaren "Nein" beantworten.
just_Edu schrieb am
casanoffi hat geschrieben: ?
17.03.2018 15:16
just_Edu hat geschrieben: ?
17.03.2018 14:54
Und selbst wenn.. bin die Sledge Hammer Generation.. da passt das einfach wie Kopf in Kloschüssel :mrgreen:
Wobei ich Sledge Hammer damals als Hosenscheißer wirklich lustig fand ^^
I :verliebt: violence
Damals hab ich allerdings die Satire darin noch nicht kapiert.
Dachte, die Amis sind eben so :wink:
Also, klar hab ich damals schon kapiert, dass das Slapstick und überzogener Humor ist, keine Frage.
War für mich nichts anderes als Bud Spencer & Terence Hill. Oder Tom & Jerry...
Gewalt in Verbindung mit Humor ging schon immer.
Das Gute an Sledge Hammer, der Humor sitzt auch heute noch.. hat sich seit damals gar nicht soviel geändert.
Hm.. diese Debatte lässt in mir den Wunsch aufkommen, aufs Prinzip zugunsten der geliebten Violence zu pfeifen.. hab im US Store noch fast 50$ über.. hm.. evtl. lass ich mich doch noch dazu hinreißen.. die Kohle muss ja irgendwann eh weg.
Seit dem die USK so liberal ist, braucht man nicht mehr...
Jazzdude schrieb am
Schön zu sehen, dass inhaltlich wohl auch was geboten wird und nicht einfach nur das Thema als Selbstläufer. Das war nämlich das, was mir zuerst in den Sinn gekommen ist. Youtube-Bait und "boah"-Effekt, aber scheinbar scheint es ja auch inhaltlich zu taugen.
schrieb am