Metroid: Other M
USK: 12

Test: Metroid: Other M

So testet 4Players
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Autor:
Jörg Luibl

Fazit

Glückwunsch, Team Ninja: Das ist das schlechteste Metroid, das ich bisher gespielt habe! Ihr habt aus einem der faszinierendsten Abenteuer der Spielegeschichte eine inkonsequente Mischung aus Retro und Moderne gemacht. Ihr habt die Steuerung kastriert und die Kampfdynamik mit dem unsäglichen Stillstand in der Egosicht ad absurdum geführt. Ihr habt die Erkundungsreize auf ein Minimum reduziert, das Scannen und Archivieren gestrichen und das besondere Flair der Serie vernichtet. Und was gibt es dafür? Anstatt eine starke Lady serviert man eine verletzliche 90-60-90-Blondine, die erstmal zur Befehlsempfängerin degradiert wird und freiwillig auf ihre Waffensysteme verzichtet - gut, dass sie nicht noch von Papa Adam zum Beachvolleyball verdonnert wird. Dass das kein Verriss wird, liegt nur daran, dass die kopierten Spieldesignelemente, also das was Team Ninja nicht versaut, immer noch zeitlos gut sind: Man kämpft sich Stück für Stück durch ein verschachteltes Leveldesign und gewinnt an Fähigkeiten, um großen Bossen den Garaus zu machen. Sobald man im Gravity-Suit steckt, den Ice-Beam abfeuert oder am Greifbeam hin und her schwingt, blitzt die Stärke alter Zeiten kurzfristig auf. Und die anfangs dümmlich pathetische Story kann zum Ende hin tatsächlich noch etwas überraschen, so dass man solide unterhalten wird. Aber unterm Strich hatte ich hier als langjähriger Metroid-Fan mehr Schmerzen als Freude. Zum ersten Mal habe ich mich ohne dieses angenehme Kribbeln im Nacken durch die faden Kulissen geballert. Wenn dieses Spiel irgendwann 1998 nach Super Metroid und vor Metroid Prime erschienen wäre, hätte es wenigstens eine kreative Existenzberechtigung zwischen Klassik und Moderne. Aber so werden Fans nach einer ausgezeichneten Trilogie mit einem Mischmasch abgespeist, der keinem der beiden Spielstile gerecht wird. Bitte nicht mehr davon!
Pro
 
Kontra
Hintergründe über Samus    viel Kitsch, viel Klischee
Story nimmt später Fahrt auf   Samus als naive Befehlsempfängerin
ein paar gute Bosskämpfe    nervige Steuerungswechsel
rasante Arcade-Gefechte   keine Scans, kein Archiv, kaum Rätsel
schnörkellose Akrobatikeinlagen   frustrierender Stillstand in Egosicht
    Logiklücken bei Waffenbeschränkung
    karges Waffen- & Ausrüstungsmenü
Sonstiges
 
Sonstiges
tolles Intro, klasse Renderfilme   nur 2D- Karte ohne Details
ansehnliche Finisher & Explosionen   schwache Sprintanimationen
viele komfortable Speicherpunkte   fades Art- und Figurendesign
gut übesetzte deutsche Texte   keine Classic- Controller- Steuerung
    weder Nunchuk- noch MotionPlus- Unterstützung
    nur englische Sprachausgabe

Nintendo Wii

„Vermurkste Steuerung, dazu ein inkonsequentes Spieldesign zwischen Retro und Moderne - das bisher schlechteste Metroid.”

 

Kommentare

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  • ja aber jemand muss die soundleute von nintendo überzeugen zu helfen xD
  • Muramasa schrieb:
    naja denke die macher von AM2R werden sowieso ein besseres ergebnis als nintendo hinlegen *hoff* ultralinear metroid 2? war mein erstes metroid weiss ich garnet mehr, ich dachte das wär fast open world.
    Nur zur info am2r isn 1mann projekt :D Und es wird  [...]
    Muramasa schrieb:
    naja denke die macher von AM2R werden sowieso ein besseres ergebnis als nintendo hinlegen *hoff* ultralinear metroid 2? war mein erstes metroid weiss ich garnet mehr, ich dachte das wär fast open world.
    Nur zur info am2r isn 1mann projekt :D Und es wird grandios
  • naja denke die macher von AM2R werden sowieso ein besseres ergebnis als nintendo hinlegen *hoff* ultralinear metroid 2? war mein erstes metroid weiss ich garnet mehr, ich dachte das wär fast open world.