Red Steel
USK: 18

Test: Red Steel

So testet 4Players
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Autor:
Jörg Luibl

Fazit

Red Steel macht in Sachen Steuerung alles besser als Call of Duty 3 und beschert euch ein gewöhnungsbedürftiges, nicht immer präzises, aber dafür neues Spielgefühl. Mir gefallen die Schwertkämpfe, ich mag das Nachladegeräusch des Colts, ich komme mit Nunchuk und Remote prima zurecht. Ja, die Kulisse ist im Detail fade, man vermisst komplexe Licht- und Partikeleffekte, aber die fetten Explosionen und die ausgezeichnete Musik bilden kleine Rettungsanker. Und eigentlich hätte das Yakuza-Szenario als motivierende Würze hinzu kommen müssen. Aber die Story wird trotz einiger stimmungsvoller Ansätze zu billig präsentiert, die Figuren sehen mit ihrem grauen Rand wie ausgeschnitten aus und tauchen oft als geklonte Feinde ohne Hirn auf. In Sachen KI und Technik hinkt Red Steel dem Genre weit hinterher und verströmt trotz einiger dynamischer Überfallszenen noch zu viel Schießbudencharakter. Man fühlt sich manchmal in einen Shooter der Frühzeit zurückversetzt. Aber auch das kann Spaß machen. Ich bin nicht so angetan, wie ich es nach der Ankündigung und den ersten Probespielen war. Aber ich bin auch nicht so enttäuscht wie andere. Man kann diesem Spiel locker unter 60% geben, wenn man mit der Steuerung nicht klar kommt oder Texturen vergöttert. Aber da sind diese Katana-Kämpfe, die ein Gefühl von dem vermitteln, was der Wii in Zukunft leisten könnte - das Blocken und Ausweichen, die gezielten Hiebe. Noch ist da viel Luft nach oben, aber der Weg ist richtig. Und trotz der technischen Schwächen habe ich Red Steel wieder und wieder gespielt. Ich mag die Schüsse zur Entwaffnung, die Neonlichter Tokyos, die Musik. Es ist letztlich das Neue, das erfrischend Andere in der Steuerung, das das Actionerlebnis für mich unterm Strich befriedigend macht.
Pro
 
Kontra
neues Spielgefühl   schwache KI
fette Explosionen   schwache Story
sehr gute Musik   fade Präsentation
cooles asiatisches Flair   viele gleiche Figuren
Entwaffnen von Gegnern   durchschnittliche Kulissen
Zeit anhalten & schießen   Steuerung neigt zu Ausreißern
schöne Neonbeleuchtungen   schmeckt oft nach Lightgun- Shooter
intuitiver Schwertkampf   Multiplayer nur im Splitscreen
gute Waffenhandhabung   Schwertkämpfe mit einfachem Gefuchtel zu meistern
abwechslungsreiche Orte   keine schnelle 180- Grad- Drehung
gute deutsche Sprecher   Killer- Modus nur zu viert spielbar
Feinde verschonen bringt Ehre    
Steuerung in Stufen anpassbar    
drei Mehrspielermodi    

Nintendo Wii

„Mir gefallen die Schwertkämpfe, ich mag das Nachladegeräusch des Colts - unterm Strich ein solides Actionerlebnis.”

 

Kommentare

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  • Die Story hätte mich ja interessiert, aber leider fand ich die Steuerung nicht gelungen. Da kann ich ja noch besser mit GC/Xbox oder PS2 Controller zielen. Ich fand die Steuerung leider zu schwammig. Und deshalb habe ich es nicht durchgespielt. Hatte einfach keinen Spass damit. Bei Metroid  [...] Die Story hätte mich ja interessiert, aber leider fand ich die Steuerung nicht gelungen. Da kann ich ja noch besser mit GC/Xbox oder PS2 Controller zielen. Ich fand die Steuerung leider zu schwammig. Und deshalb habe ich es nicht durchgespielt. Hatte einfach keinen Spass damit. Bei Metroid war es besser gelöst, aber wie ich finde auch nicht optimal spielbar. Die Maus ist ganz klar der Sieger, aber ich spiele jetzt auch schon jahrelang Konsolenshooter mit Pad, und war damit auch zufrieden. Aber die Steuerung auf der WII finde ich nicht gut umgesetzt. Aber vieleicht ändert sich das in den folgenden Jahren noch.
  • Bati 67 schrieb:
    70 obwohl es euch gefällt=? 8O
  • 79 obwohl es euch gefällt=?