Fire Emblem: Radiant Dawn
USK: 12

Test: Fire Emblem: Radiant Dawn

So testet 4Players
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Autor:
Jörg Luibl

Fazit

Wie spielt sich das neue Fire Emblem? Wie das alte auf dem GameCube. Wie steuert es sich? Wie das alte auf dem GameCube. Wie sieht es aus? Wie das alte auf dem GameCube. Ihr seht schon: Es hat sich auf den ersten, den zweiten und dritten Blick nichts getan. Und das ist ernüchternd, denn es liegen jetzt drei Jahre zwischen dem Rundenkrieg auf dem Würfel und dieser Wii-Variante. Natürlich freue ich mich als Taktiker immer noch über die sehr gute Spielmechanik, über die epischen Ausmaße der Story, über das komplexe Party-Management und über den hohen Anpsruch, der aus diesem Abenteuer ein überaus kniffliges Fantasy-Schach macht. Und zwar eines, wo der konsequente, weil permanente Tod jeder geliebten Figur schmerzt. Aber ich hätte mir 2008 mehr gewünscht, als nur ein wenig Feintuning am Spielprinzip. Warum werden die Steuerungsmöglichkeiten der Wii-Konsole nicht wenigstens für Zoom oder Kamera genutzt? Warum gibt es weder Online- noch Splitscreen-Modus? Warum muss das Spiel genau so aussehen wie vor drei Jahren? Lediglich die hervorragenden, aber nur spärlich gesäten Zwischensequenzen lassen auch technisch Fantasyklasse aufblitzen. Ich spiele es immer noch gerne, aber Titel wie Disgaea: Hour of Darkness rangieren selbst auf PS2 eine Klasse höher. Und wer frische Impulse erwartet hat oder noch nie Rundenstrategie gespielt hat, wird entweder enttäuscht oder frustriert. Dieses sympathische, aber altbackene Epos ist nämlich auch teuflisch schwer. Es ist quasi das Contra für Feldherren - nur die Harten sollten es starten.
Pro
 
Kontra
gutes Kampfsystem   keinerlei Wii- Funktionen genutzt
epischer Soundtrack   spielt sich exakt wie auf dem GameCube
klassisches Rollenspielflair   erzählerisch schwächer als der Vorgänger
klug agierendeFeinde   fade Präsentation, fade Kulissen
komplexes Party-Management   kein Online- Modus, kein Skirmish, kein Splitscreen
motivierende Rollenspielelemente   von Beginn an frustrierend schwer (Zwang zu Trial&Error)
Kampf im Freien & in Dungeons   nur automatischer Charakteraufstieg
abwechslungsreiche Zielvorgaben    
neues Speichern während der Missionen    
neues Höhensystem im Gelände    
konsequent: Charaktere sterben    
Sonstiges
 
Sonstiges
klasse Zwischensequenzen   zu wenig Zwischensequenzen
schönes Intro   keine Sprachausgabe
neue Elementarzauber & Konter    
hilfreiche Tutorials    
deutsche Texte, deutsche Sprache (in Filmen)    
Datenübertragung vom GameCube-Vorgänger    
mit Remote, Classic- oder GameCube-Controller spielbar    
16:9-Unterstützung    

Nintendo Wii

„Nur die Harten sollten diesen Rundenkrieg starten: Anspruchsvolles, aber technisch veraltetes Fantasy-Epos ohne Wii-Impulse.”

 

Kommentare

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  • Mit dem Testergebniss bin ich voll und ganz zu frieden. Gerade wurde Leonard nieder gemetzelt : Und wieder neuvladen :wink:
  • Also ich habs in einem Zug durchgespielt und fand es grandios, weder fade noch zu schwer, ihr könnt doch nicht einfach ne schlechte Wertung geben, bloß weil ihr zu schlecht seid es zu spielen!!!
  • also ich kann das spiel nur empfehlen!! die story find ich genial und das gameplay. und das es noch dazu sau schwer ist, ist (für mich) noch ein pluspunkt. und wenn man das spiel einmal durch hat kann man es nochmal spielen bloß mit einigen veränderungen in der story. also kaufen