Zack & Wiki: Der Schatz von Barbaros
USK: 6

Test: Zack & Wiki: Der Schatz von Barbaros

So testet 4Players
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Autor:
Jörg Luibl

Fazit

Wann habe ich mich das letzte Mal beim kreativen Ausprobieren und anschließendem Fluchen so köstlich amüsiert? Vielleicht irgendwann in alten Amigazeiten. Um so größer die Freude, ein geliebtes Spielkonzept wieder auferstehen zu sehen: Den ebenso actionreichen wie intelligenten Knobler, der sowohl Timing als auch Köpfchen verlangt. Nach so langer Zeit wird endlich wieder ein Feuerwerk an kreativen Ideen gezündet! Das Team von Capcom hat selbst einige der besten Klassiker in Sachen Rätselreichtum übertroffen und erreicht eine inhaltliche Qualität, die man bisher nur Nintendo auf Wii zugetraut hätte. Es gibt zwar einige unnötige Dämpfer im Spieldesign, die die Begeisterung etwas trüben: Man zwingt mich z.B. zu stupidem Trial&Error und lässt mich ohne erlösendes Game Over in so mancher Sackgasse versauern. Auch einige Steuerungsgeheimnisse muss man über das wiederholte Ausprobieren lüften. Trotzdem ist Zack & Wiki derzeit das kreativste, gehaltvollste und umfangreichste Puzzlespiel, das ihr plattformübergreifend kaufen könnt - ich habe knapp 21 Stunden bis zum Abspann gebraucht. In einer Zeit anspruchsloser "Casual Games" und blödsinniger Filmumsetzungen für Kids beweist dieses Spiel, dass das Konzept einfacher Steuerung plus Komplexität sehr gut aufgehen kann. Freut euch auf fließende Wechsel von entspannter Knobelruhe über packende Reaktionstests bis zu pompösen Bosskämpfen. Was auf den ersten Blick wie ein kunterbuntes Kinderabenteuer mit alberner Story anmutet, entwickelt sich Stunde für Stunde zu einem wunderbaren Rätselepos für die ganze Familie: Hier werden alle Möglichkeiten der bewegungssensitiven Steuerung genutzt, hier werden Grips, Geschicklichkeit und Fantasie gefordert. Das Jahr fängt auf Wii sehr gut an!
Pro
 
Kontra
Mix aus viel Knobelei & etwas Action   ab und zu Trial&Error- Zwang
ideal für Einsteiger und Profis   Sackgassen werden nicht angezeigt
unheimlich kreative Rätsel    
abwechslungsreiches Leveldesign    
Gegenstände in Tiere verwandeln    
komfortable Hilfefunktion    
viele bewegungssensitive Aktionen    
intuitive Steuerung    
üppige Spielzeit (mehr als20 Stunden)    
witziges Charakterdesign    
Sonstiges
 
Sonstiges
nur mit Remote steuerbar   belanglose Story
übersichtlicher Kartenzoom   Steuerung zickt im Übersichtsmodus
kooperatives Spiel möglich   nervige Musik- Rhythmus- Einlagen
viel Freischalt- & Sammelbares   kein automatisches Speichern (muss gekauft werden)
    zu wenig Sprachausgabe
    einige Steuerungsfunktionen nicht gut erklärt

Nintendo Wii

„Wann habe ich das letzte mal so amüsiert geknobelt? War es Monkey Island? Egal: Dieses Spiel ist klasse!”

 

Kommentare

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  • Ja, also mittlerweile hab ich das Spiel schon ziemlich lange und hab aber ab der Feuerwelt abgebrochen. Durch die Sackgassen ist es einfach viel zu schwer. Hätte man DAS verbessert, wäre es ein Hit geworden.
  • sehr schöner test jörg, habe es mir wegen deinem test gegönnt und bin begeistert !
  • Pro: Gegenstände in Tiere verwandeln --------------- Okee^^ Das ist ja wichtig... Aufjedenfall^^