Der Herr der Ringe: Die Gefährten

Test: Der Herr der Ringe: Die Gefährten

So testet 4Players
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Autor:
Jens Bischoff

Fazit


Trotz liebevoller Präsentation und vorbildlicher Lokalisierung schlägt die anfangs durchaus positive Stimmung in Die Gefährten schnell in Ärger und Abneigung um. Dafür verantwortlich ist in erster Linie der lineare und monotone Spielverlauf, der Euch kaum Freiheiten lässt und die meiste Zeit zu öden Gewaltmärschen und Fließbandkämpfen verurteilt, während die eigentlich spannende Story unter unpassenden Aufsätzen und künstlichen Streckungen leidet. Durch die meist recht hübschen Levels bewegt Ihr Euch daher wie auf Schienen, begegnet Unmengen strohdummer Gegner, erfüllt unspektakuläre Aufgaben und geht während der Ladepausen gemütlich Kaffee trinken. Dass auch Steuerung, Kamera und Technik teils alles andere als ausgereift wirken, ist schon fast zweitrangig. Dank hochkarätiger Lizenz und Aufmachung sowie erst spät kompletten Heldentrios schlagen sich Tolkien-Fans zwar dennoch tapfer bis zu den Fluten des Anduin durch, aber der Spielspaß kocht dabei durchwegs auf Sparflamme.
Pro
 
Kontra
vorbildlich lokalisiert   lächerliche KI
originalgetreues Umfeld   instabile Framerate
praktische Zielautomatik   keine Kartenfunktion
drei spielbare Charaktere   miese Kollisionsabfrage
komfortables Speichersystem   teils extrem lange Ladezeiten
stimmungsvolle Optik & Soundkulisse   linearer & langatmiger Spielverlauf
    monotones Gameplay & Leveldesign
    unausgereifte Steuerung & Kameraführung

XBox

 

Kommentare

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