Test (Wertung) zu Shadow of the Tomb Raider (Action, PlayStation 4, Xbox One) - 4Players.de

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Test: Shadow of the Tomb Raider (Action-Adventure)

von Michael Krosta



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FAZIT



Shadow of the Tomb Raider bildet einen guten Abschluss für die Reboot-Trilogie! Auch wenn mir der zu stark ausgeprägte Fokus auf Sammeln, Looten sowie Craften immer noch ein Dorn im Auge ist und es mir bei den ständigen XP-Einblendungen weiterhin schwer fällt, komplett in die technisch und architektonisch imposante Spielwelt einzutauchen, hatte ich trotzdem eine Menge Spaß mit Lara. Das liegt neben der starken Inszenierung und Technik vor allem daran, dass ihr jüngster Auftritt trotz kleiner Defizite die mit Abstand beste Spielmechanik innerhalb der Reihe bietet und neben dem von mir favorisierten Schleichansatz auch die Erkundungsanreize mit tollen Zusatzgräbern, ansprechenden Umgebungsrätseln, starken Kletter- und Sprungpassagen sowie vielen Verstecken aufgewertet wurden. Außerdem gefällt mir, wie ich den Schwierigkeitsgrad wunderbar auf meine Bedürfnisse anpassen kann: Ohne die visuellen Hilfen – sei es der Überlebensinstinkt oder die weiß bepinselte Umgebung – bekommt man ein völlig anderes Spielerlebnis, das allerdings weiterhin an einer recht stupiden KI, der übertriebenen Masse an Audiologs und Brüchen innerhalb der Regie leidet. Manchmal ist es einfach bedauerlich, wenn man mit Lara in erster Linie ein großartiges Abenteuer erleben möchte, dabei aber so viel Zeit mit dem Sammelgedöns oder uninspirierten Botengängen und Herausforderungen verschwenden soll. Dass am Ende trotzdem das Positive überwiegt, verdankt Shadow of the Tomb Raider vor allem den abwechslungsreichen sowie stimmungsvollen Schauplätzen und dem guten Gefühl, dass sich Lara Croft trotz des Fluchs moderner Design-Entscheidungen und teils rabiater Krachbumm-Action wieder verstärkt durch Tugenden auszeichnet, die eine echte Grabräuberin ausmachen.
Action-Adventure
Publisher: Square Enix
Release:
14.09.2018
14.09.2018
14.09.2018
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Vergleichbare Spiele

WERTUNG




PlayStation 4

„Shadow of the Tomb Raider ist ein würdiger Abschluss der Reboot-Trilogie. Wenn Lara eines Tages zurückkehrt, sollte sie den ganzen Sammelkram und das überflüssige Fähigkeitensystem aber zu Hause lassen...”

Wertung: 80%

Xbox One

„Shadow of the Tomb Raider ist ein würdiger Abschluss der Reboot-Trilogie. Wenn Lara eines Tages zurückkehrt, sollte sie den ganzen Sammelkram und das überflüssige Fähigkeitensystem aber zu Hause lassen...”

Wertung: 80%



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Kommentare

Sn@keEater schrieb am
So laut Steam habe ich ca 15 Spielstunden und befinde mich noch eher am Anfang da ich jedes gebiet gründlich erkunden und versuche so viel wie möglich mitzunehmen auch wenn ich mich da in der Story selber ausbremsen tu.
Nach Rise of the Tomb Raider war ich sehr skeptisch was dieser Teil hier angeht. Das Reboot gefiel mir seiner Zeit sehr gut. Rise so lala. Und die ersten Gameplay Vids sahen nicht gerade toll aus.
Und bis jetzt kann ich nur sagen ich bin Baff! Das es SO gut wird hätte ich nicht gerechnet. Das Spiel hier ist mehr "Tomb Raider" als die letzten 2 Teile. Es macht einfach son Spaß die Welt zu erkunden und verstecke ect zu erkunden. Alleine die ganzen Gräbern...die sind so gut gemacht da merkste echt das da mit Herzblut gearbeitet wurde,
Das Gameplay gefällt mir bis jetzt auch ganz gut. Einzig die Freischaltbaren Skills in. EXP Quatsch finde ich etwas fehl am Platz. Aber auch die Story macht mir schon jetzt ein besseren eindruck als das Rise was ich Story mässig so mega öde fand.
Grafisch ist es auch verdammt schicke und auf 1440P/60FPS/Max Settings einfach ein genuss.
Bin gespannt wie es weiter geht aber bis jetzt bester Teil der Reihe. Hätte nicht gedacht das Eidos Montreal ein besseren Job macht als CD :D
Josch hat geschrieben: ?
13.09.2018 10:46

Ich finde einfach, dass der Sony Bonus langsam Nintendo-Ausmaße, Zelda und Mario bekommen grundsätzlich übertrieben hohe Wertungen, auch wenn es natürlich gute Spieel sind, annimmt und da Metacritic immer wichtiger zu werden scheint für viele...
Freya Nakamichi-47 schrieb am
Man muß es halt einfach als Abenteuer- und Sammelspiel akzeptieren, dann wird vieles einfacher. ;) Nee, dieses Sammelgeraffel turnt mich auch ab, dennoch bleibt es ein sehr gutes Spiel. Wie schon geschrieben, das gibt Abzüge in der B-Note, trübt aber den Gesamteindruck nur am Rande. Bin gerade in Paititi und würde dort am liebsten hinziehen. Gibt's da WLAN?
Ultimatix schrieb am
Leon-x hat geschrieben: ?
21.09.2018 23:09
Da ist natürlich Jeder anders gestrickt. Viele Sachen machen mir in TR spaß sie zu entdecken und aufzufinden. Nur die Holzkisten, Tücher usw werden dann halt schnell ignoriert. Nur weil sie da sind muss ich nicht hinrennen.
Genauso wie mir das meiste Sammelkram in einem Assassins Creed nicht interessiert oder die Schätze in Uncharted die nichts zum Gameplay groß beitragen.
Es kommt halt auf das Game darauf an ob man Lust hat sie zu sammeln. Bei Spider-Man nehme ich auch so viel Zeug auf dem Weg mit obwohl es für den Fortschritt eigentlich nicht nötig ist. Wenn es nervt würde ich es halt dort auch wiederum sein lassen. Schwierig wird es nur wenn ein Spiel zwingend darauf aufbaut. Aber sowas ist ja auch nicht viel anders als wenn man in einem RPG Grinden muss weil plötzlich die Gegner in einem Story-Level wesentlich stärker werden. Statt Gegenstände sammelt man EP.^^
Es gibt Spiele die machen das mit dem sammeln gut und welche die machen das schlecht. Bei Banjo Kazooie z.B. macht es Spaß die Noten und die Jinjos zu sammeln weil man weiß das sie perfekt ins Gameplay integriert sind und man mit Ihnen neue Welten freischalten kann. Bei Tomb Raider hingegen ist dieser ganze Sammelkram sinnlos und man hat trotzdem ständig das Gefühl man verpasst etwas wenn man nicht alles einsammelt.
Leon-x schrieb am
Da ist natürlich Jeder anders gestrickt. Viele Sachen machen mir in TR spaß sie zu entdecken und aufzufinden. Nur die Holzkisten, Tücher usw werden dann halt schnell ignoriert. Nur weil sie da sind muss ich nicht hinrennen.
Genauso wie mir das meiste Sammelkram in einem Assassins Creed nicht interessiert oder die Schätze in Uncharted die nichts zum Gameplay groß beitragen.
Es kommt halt auf das Game darauf an ob man Lust hat sie zu sammeln. Bei Spider-Man nehme ich auch so viel Zeug auf dem Weg mit obwohl es für den Fortschritt eigentlich nicht nötig ist. Wenn es nervt würde ich es halt dort auch wiederum sein lassen. Schwierig wird es nur wenn ein Spiel zwingend darauf aufbaut. Aber sowas ist ja auch nicht viel anders als wenn man in einem RPG Grinden muss weil plötzlich die Gegner in einem Story-Level wesentlich stärker werden. Statt Gegenstände sammelt man EP.^^
Briany schrieb am
Leon-x hat geschrieben: ?
21.09.2018 22:03
Briany hat geschrieben: ?
21.09.2018 20:50
Ich konnts einfach nicht genießen durch die schön gestaltete Welt zu gehen. Weil man alle 2 Sekunden irgendwas sammelt. Dinge die man aber brauch um zu Craften etc.
Hoffe sehr das der nächste Teil entspannter wird was das angeht.
Warum hat den Jeder den Zwang alle paar Sekunden was zu sammeln wenn man es nicht möchte?
Das Craften ist bis auf den höchsten Schwierigkeitsgrad fast komplett zu vernachlässigen. Die ganzen Spezialmunition und Materialien sind gar nicht nötig um durch das Game zu kommen.
Ich war schon im ersten Drittel des Games voll mit allen Resourcen und hab dann nur aufgesammelt was für Pfeile wieder nötig war. Lediglich die Fähigkeiten durch Gräber freigeschaltet oder nach den wichtigsten Schätzen gesucht.
Ich finde man kann gut die Hälfte des Sammelzeug komplett irgnorieren weil man es gar nicht braucht. Klar hätte die Entwickler nicht alle Naselang was um jede Ecke platzieren müssen. So sind sie besser versteckten Sachen gar nicht so ein Erfolgsgefühl.
Aber dass man immer stehenbleiben muss weil was ausgeht hatte ich zumindest nicht.
Nennen wir es Autismus.
Aber nein ganz im ernst. Ich hab mich falsch ausgedrückt, ja das Craftingszeug kann man irgendwann ignorieren, wobei man das auch nicht am Anfang merkt und auch erstmal dahinter kommen muss welche...
schrieb am