Test zu Animal Crossing: Wild World von unserem Leser "UndertakerChris" - 4Players.de

 
Simulation
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Release:
29.03.2006
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Durchschnittswertung

81%Gesamt
81%

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Lesertest von UndertakerChris

Animal Crossing: Wild World

Meine Erwartungen an dieses Spiel waren eine große, frei begehbare Welt, viele Stadtbewohner udn viele möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Wurden diese Erwartungen erfüllt? ja. Ist dieses Spiel deshalb gelungen? Nein!

Der Einstieg in das Spiel beginnt mit einer Taxifahrt bei regnerischem Wetter. Dort kann sich der Spieler entscheiden, was für einen Charakter er gerne hätte. Der Name wird gewählt und das Aussehen duch beantworten spizieller Fragen generiert. Solange man sich nicht alle Kombinationen der Antworten und die jeweiligen Resultate aufschreibt und die Fragen dann so beantwortet, dass man sein Äußeres so ungefähr erahnen kann, ist man völlig blind. Es ist nicht selten, dass man als Junge kurze, pinke Haare bekommt und als Mädchen im Dreieck stehende Zöpfe. Klar, die Frisur kann man ändern, jedoch erst, wenn man gefühlte 100 illionen Sternies, die Währung in ACWW, an den Ladenbesitzer verschwendet hat, sodass er seinen Laden ausbauen kann.

Nach dem kurzen Erkunden der Stadt, des Dorfes, bekommt man sein erstes Haus. Auf zwei Quartarmetern kann man sich nach Herzenslust austoben und alles machen, was man schon immer machen wollte. Nach einer Couch ist kein freier Platz mehr vorhanden und es gilt den Kredit abzubezehlen. Mit jeder bezahlten Einheit wächst das Haus. Man kann die Farbe des Daches verändern udn mehr Möbel in das Haus setzen.

Eine lebendige Stadt mit vielen fröhlichen Bewohnern? Eine weitere Enttäuschung. Maximal 8-9 Bwohner können gleichzeitig im Dorf leben. Und jeder einzelne von ihnen bedarf liebevoller und ständiger Pflege. Jeden Tag ansprechen, Geschenke geben oder einen Wettbewerb veranstalten kann selbst dem härtesten DS Zocker nach gewisser Zeit auf die Nerven gehen. Außerdem wiederholt sich jeder Bewohner spätestens nach dem 3 Satz.

Die Einkaufsmöglichkeiten begrenzen sich auf ein paar Blumen, Gartengeräte, kleinem Schnickschnack und Möbeln. Möbel sind der positive Teil des Spiels. Es gibt eine riesige Menge an aufeinander abgestimmten Möbeln und Tapeten. Will man sein Zimmer in ein Schachmuster verwandeln oder auf einer Tropeninsel leben, alles ist möglich. Leider nur im eigenen Haus, indem man sich eh nur 1/5 der Spielzeit aufhält.

Das örtliche Museum fragt den Spieler nach gesammelten Fosilien, Insekten, Gemälden oder gefangenen Fischen. Da manche Fische und Insekten natürlich wie im realen Leben nur zu bestimmten Jahres- und tageszeiten gefangen werden können, macht es wirklich Spaß sich auf die Suche nach allen zu begeben. Im Frühling gibt es eine besonders große Auswahl an allerlei Tieren.

Fazit: Ich habe wirklich mehr von ACWW erwartet. Das Dorf ist nach 30 Sekunden einmal durchquert und die Bewohner sind so glaubwürdig wie ein nasser Sack Kartoffeln. Das positive an dem Spiel sit jedoch, dass es unzählige Items gibt, die es zu kaufen oder zu finden gilt. Leider ist das einzig wirklich gute das Fangen von Tieren. Den Rest des Spiels kann man ruhig vergesse
Pro
  • Umfangreiche Möbelsets
  • Tierjagd über Jahreszeiten verteilt
Kontra
  • Ungläubige Charaktere
  • Nerviger Sound
  • Sehr klenies Dorf
  • Kaum Möglichkeiten zum Zeitvertreib
  • Geringe Kontrolle über eigenen Charakter (Aussehen etc.)
  • Eintöniger Spielverlauf
 

Animal Crossing DS

Animal Crossing: Wild World

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