Test zu Star Trek Voyager: Elite Force von unserem Leser "UndertakerChris" - 4Players.de

 
Ego-Shooter
Entwickler: Raven
Publisher: Activision
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder  

Durchschnittswertung

92%Gesamt
92%

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Lesertest von UndertakerChris

Star Trek Voyager: Elite Force

Es ist durchaus ein solider Ego-Shooter, der für sein Alter immernoch sehr viel Spaß macht und für Star Trek Fans ein Muss-Kauf ist!

Zu Beginn des Spiels könnt ihr euch aussuchen, ob ihr einen männlichen, oder weiblichen Charakter spielen wollt. Der Namensunterschied, Alexander Munroe und Alesandria Munroe, sist dabei nicht wirklich einfallsreich, es ist dennoch ein schönes Feature. Ihr könnt euch nun entscheiden das Tutorial, in dem ihr von Tuvok geleitet werdet, zu spielen, oder direkt auf den Borg Kubus zu gehen.

Die Story befasst sich mit der Ankunft der Voyager im Delta-Quadranten. Um die Voyager wieder in Stand zu setzen begeben sie sich in einen alten Klingonen Außenposten, der unteranderem von Hirogen, Malonen und Menschen bewohnt ist. Hat man das gesuchte Isodesium zusammen, wird man auch schon wieder von den Borg überfallen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, wird der Leiter des Hazard Teams gleich mitgenommen. So geht es im Spiel weiter. Man besiegt einen Feind und schon taucht ein neuer auf. Klingt vielleicht etwas langweilig, jedoch sind die Ideen, die hinter den Missionen stecken sehr einfallsreich.
Ihr könnt euch als Crewmitglied der Klingonen Basis verkleiden um unbemerkt zu bleiben, oder entscheiden ob ihr euren Vorgesetzten rettet oder nicht.

Das Aussehen des Spiels ist natürlich nicht mit dem heutigen Standart zu vergleichen. Viereckige Gesichter, recht häufige Grafikfehler und die falsche Synchronstimme von Seven Of Nine sind schon schade, wurden jedoch im Expansion Pack leicht verbessert.
Schön ist vorallem, dass die übrigen Synchronstimmen passen und dem Spieler das typische Star Trek Voyager Gefühl geben.

Das Ende des Spiels, das Eindringen in die Forge und der finale Kampf gegen die Saat der Reever, lässt einige Fragen offen. Die Voyager ist immernoch im Delta Quadranten. Wie genau geht es jetzt weiter? Das ist etwas, dass den Spieler vielleicht etwas verwirrt. Antworten gibt es erst im zweiten Teil der Reihe.

Ein letztes Wort noch zu den Waffen. Man hat von Anfang an nicht gleich alle 9. mit jedem Level kommen mehrere dazu. Entweder holt man sie sich auf der Voyager vom Waffenoffizier, oder man nimmt sie einem Gegner ab. Dabei sind vom Phaser bis hin zum Photonenstoß (vegleichbat mit Raketenwerfer) alle Waffen dabei. Spizeill für die Borg gibt es den U-Mod, oder auch unendlichkeits-Modulator. Dagegen sind selbst ihre Schilde nutzlos.

Fazit: Das Spiel ist durchaus ein zeitloser Hit. Auch, wenn es den Spieler nicht übermäßig fordert, machen die Kämpfe immer wieder Spaß. Das Missionsdesign ist ausgesprochen interessannt. Durch lebhafte Gegner, die ihr bei ihren Aktionen beobachten könnt (sofern sie euch nicht vorher entdeckt haben), fühlt man sich jederzeit unterhalten.
Pro
  • Fast alle original Synchronstimmen
  • Einfallsreiches Leveldesign
  • Viele verschiedene Waffen
  • Parallelen zur Serie deutlich erkennbar
Kontra
  • Jerry Ryans Stimme fehlt
  • Schlechte Grafik (für heutige Verhältnisse)
  • Zu leicht
 

Elite Force

Star Trek Voyager: Elite Force

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