Podcast "Epilog Wir betrachten die Simulation im Kontext japanischer Kultur" zu Summer Lesson - 4Players.de

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Summer Lesson: Epilog: Wir betrachten die Simulation im Kontext japanischer Kultur


Epilog: Wir betrachten die Simulation im Kontext japanischer Kultur

Im Epilog sprechen Mathias und Alice über die Lebenssimulation "Summer Lesson" und gehen dabei näher auf die Hintergründe der japanischen Kultur ein.


Alltagssimulation
Entwickler: Bandai Namco
Release:
25.04.2017
25.04.2017
25.04.2017

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Kommentare

Kensuke Tanabe schrieb am
Skabus hat geschrieben: ?
13.05.2017 11:54
Wenn z.B. ein Japaner NUR deutsche Filme konsumiert, was würde er dann sehen, bzw. von uns als Kultur vllt. denken? Das Deutsche Sexwitze machen, Bier ohne Ende saufen und auf Autos und Motorräder stehen. Und? Wie bewertest du das? Wäre so eine Bewertung von Außen komplett falsch? Sicherlich nicht. Repräsentiert das aber unsere Kultur in seiner GÄNZE? Sicher wiederum auch nicht.
Ja, Fußball fehlt noch, aber dann hat man die Kultur des typisch deutschen Mannes schon recht gut zusammengefasst. :Häschen:
Skabus schrieb am
Melcor hat geschrieben: ?
12.05.2017 02:02
Ich spreche nur aus eigener Erfahrung. Habe mehrere Jahre im Ausland gelebt (jedoch nicht in Japan) und dabei festgestellt, dass man eine Gesellschaft und eine Kultur nur dann bewerten kann, wenn man eine gewisse Zeit darin gelebt hat. Das bedeuted nicht nur Kulturgüter zu konsumieren, sonder auch direkt Teil dieser Gesellschaft zu werden und mit den Menschen darin zu interagieren. Ich konsumiere jede Menge an japanischen Kram, hab Unmengen an Essays über das japanische Kino geschrieben, spreche (mehr oder weniger gut) japanisch; habe ich deswegen einen Einblick Japans Kultur und Gesellschaft? Nicht wirklich, alles nur aus zweiter Hand. Und der Eindruck den man sich aus der Ferne macht, stimmt meist nicht mit dem tatsächlich gelebten überein.
Bin mit diesem Rundumschlag auch hoffentlich allen "Die Japaner sind eh..." Posts, die man ja von überall kennt, zuvorgekommen. Die beliebteste Variation bei uns in Deutschland bleibt aber "Die Amerikaner sind..." gefolgt von Peters Weisheiten, die er der Tagesschau und Filmen entnommen hat.
Da stimme ich dir sogar zu. Es gibt aber einen Unterschied zwischen "Die Kultur vollständig verstehen" und Teile und Ausschnitte daraus verstehen.
Ich würde mir nie anmaßen, dass ich die japan. Kultur als Ganzes verstehe oder in jeder Facette. Zusaätzlich hat natürlich jemand, der in dem Land geboren wurde oder dort aufgewachsen ist oder einen längeren Aufenthalt dort gehabt habt, eine ganz andere Einsicht, die denen verborgen bleibt, die diese Erfahrung nicht machen können. An der Stelle bin ich ganz bei dir.
Man darf aus meiner Sicht aber nicht den Denkfehler aufsitzen, dass man daher gar...
Veldrin schrieb am
Melcor hat geschrieben: ?
12.05.2017 02:02
Skabus hat geschrieben: ?
11.05.2017 22:40

Man muss im übrigen keinen längeren Aufenhalt in Japan gehabt haben um die Kultur zu verstehen. Es sei denn, du bist der Ansicht, man muss auch im Mittelalter gelebt haben um mittelalterliche Geschichte zu verstehen. Oder man könnte nur Astro-Physiker sein, wenn man längere Zeit damit verbracht hat, durchs Universum zu reisen.
MfG Ska

Ich spreche nur aus eigener Erfahrung. Habe mehrere Jahre im Ausland gelebt (jedoch nicht in Japan) und dabei festgestellt, dass man eine Gesellschaft und eine Kultur nur dann bewerten kann, wenn man eine gewisse Zeit darin gelebt hat. Das bedeuted nicht nur Kulturgüter zu konsumieren, sonder auch direkt Teil dieser Gesellschaft zu werden und mit den Menschen darin zu interagieren. Ich konsumiere jede Menge an japanischen Kram, hab Unmengen an Essays über das japanische Kino geschrieben, spreche (mehr oder weniger gut) japanisch; habe ich deswegen einen Einblick Japans Kultur und Gesellschaft? Nicht wirklich, alles nur aus zweiter Hand. Und der Eindruck den man sich aus der Ferne macht, stimmt meist nicht mit dem tatsächlich gelebten überein.
Bin mit diesem Rundumschlag auch hoffentlich allen "Die Japaner sind eh..." Posts, die man ja von überall kennt, zuvorgekommen. Die beliebteste Variation bei uns in Deutschland bleibt aber "Die Amerikaner sind..." gefolgt von...
Konata1337 schrieb am
Man kann ja auch Literatur und Videomaterial von Menschen konsumieren, die in Japan leben. Bei TokyoStreetView kriege ich aus erster Hand bestätigt, dass das Stadtbild Tokyos deutlich weniger asozial ist als in vielen deutschen Städten. Bei TheJapanChannelDcom kriege ich ganze Einblicke in niedliche Dörfer, sehe ungeschöntes Hanami, japanische Produkte und ganze Autofahrten (durch leider auch viele hässliche Dörfer) mit vielen nützlichen Erklärungen zur japanischen Kultur von jemandem, der mit einer Japanerin zusammen lebt(e)? Weiß nicht mehr.
Dann wären da noch die Bücher von Christoph Neumann, der das Land polemisch aber pointiert auseinandernimmt.
Und warum sollten Animes nicht auch einen Einblick geben? Sie sind zwar die romantisierte Version des Alltags, aber man kann viel vom Umgang untereinander lernen. Das alles ist noch nicht handfest, weil man eben kein Japaner ist, aber immerhin habe ich dann die Qualifikation, mehr als nur "die verrückten Japaner LOL alle pervers :----D" auszuspucken. Nicht perfekt, aber über Japan weiß ich vermutlich mehr als über meine direkten Nachbarländer oder gar Bundesländer ...
Denn ich sauge alles auf. Natürlich formt mein Verstand viel Negatives in Positives um, aber eine positive Grundeinstellung kann ja nicht schaden. Dafür sehe ich in Deutschland immer mehr Negatives. Also ist Japan halt mein Ersatzland :ugly:
Ich kann das natürlich nicht für alle Menschen verallgemeinern (ich täte es gerne, aber das ist leider unsauber), aber es geht hier doch um mich ^_^ Ich möchte positive Beispiele in Japan für negative Beispiele in Deutschland sehen, damit ich für die Umsetzung der positiven Beispiele werben kann. Natürlich lasse ich die negativen Dinge außer Acht, weil wer will die haben? Und trotzdem fördert die Auseinandersetzung mit diesen Umständen eventuell eine Besserung, weil man bei beiden...
schrieb am

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