Happy Birthday Capcom!

 

31. Mai 1979, Osaka, Japan. Mit »Japan Capsule Computers« wird ein Unternehmen geschaffen, das sich der Herstellung und dem Vertrieb von elektronischem Spielzeug widmen soll. Einer der ersten Hits des Jungspunds ist...

1942: Nicht, weil die Japaner so irre viel Spaß an der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg haben, sondern weil der Vertikalshooter mit dicken Bossgegnern und einem Loopings fliegenden Protagonisten 1984 in den Spielhallen einschlug wie ein Kamikaze, und im Laufe der Jahre fünf Nachfolger gebar.

1985 schafft Michael J. Fox mit »Teen Wolf« einen wuschigen Kinoerfolg, und gleichzeitig lässt Capcom einen weiteren Vollbarttäger auf die Menschheit los: Ritter Arthur, der in Ghosts’n Goblins seine Schnuckiputz-Prinzessin aus der Hand eines schweinenasigen Übelwutzes befreien muss. Schwer, schwer, mit einer tollen Musik versehen - und höllisch schwer!

 

1987 schaffte es Capcom einem selbst nach »Ich bin blind und habe bis jetzt nur im Dschungel gelebt«-Maßstäben unsagbar hässlichen Cover zum Trotz mit Mega Man einen der erfolgreichsten und langlebigsten Serienhelden aller Zeiten zu schaffen. Ein wichtiges Argument für die »Wahre Schönheit kommt von Innen«-Fraktion.

1989 gab’s endlich aufs Maul: Zwar hatten Ryu & Co. schon zwei Jahre zuvor in »Street Fighter« ihren Arcade-Einmarsch, aber dieses trübe Stück Software sollte man unauffällig unter den Teppich der Peinlichkeit kehren. Final Fight war nämlich viel cooler! Und das nicht nur, weil man darin auch Autos verkloppen durfte.

1992 begann der Siegeszug einer Serie, die a.) bis heute Bestand hat, b.) sich im Laufe der Jahre optisch nur geringfügig verändert hat und c.) auch den inselbegabtesten Gedächtniskünstler mit unzähligen Namens- und Versionsvariationen an den Kollaps bringen dürfte: Street Fighter 2!

 

1996 war das Jahr, in dem viele junge, gesunde Zocker mit Herzrhythmusstörungen in Richtung Hausapotheke robbten und einen gesunden Hass auf Hunde entwickelten. Hand aufs flimmernde Herz: Wem ist es bei der verfluchten, durchs Fenster schmetternden Töle in Resident Evil nicht in die Hose gerutscht?

Und jetzt machen wir mal einen großen Sprung ins Jahr 2003. Nicht dass in den Jahren dazwischen nicht viel passiert wäre - immerhin erblickten Serien wie Onimusha oder Devil May Cry das Licht der Fernseher. Aber erstens ist es der Übersicht nicht dienlich, wenn wir ein Jahr nach dem anderen abklappern, und zweitens waren die wichtigsten Veränderungen in dieser Zeit die Zahlen hinter Street Fighter- und Mega Man-Games! Also jetzt: 2003.

Das Revival des roten Ganzkörper-Stretchkondoms! Viewtiful Joe kam, sah, verlangsamte die Zeit und verkloppte seine Gegner auf wundervoll elegante Weise! Schade nur, dass es mit der Serie nach dem hervorragenden zweiten Teil bergab ging. Und noch schader, dass Entwickler Clover letztes Jahr dicht gemacht wurde.

 

2005 schließlich war das Jahr, in dem Chefredakteur Luibl seinen rabiaten GameCube anketten musste. Was bewog diesen fröhlichen jungen Mann, eines Tages mit Wahnsinn in den Augen und zitternden Fingern auf einen designtechnisch fragwürdigen Würfel zu zeigen und »Kauft ihn euch! JETZT!!« zu hecheln? Klar: Resident Evil 4. Was sonst?

Jetzt haben wir 2007, und Capcom ist 28. Wir verdanken den Japanern viiiiiiiiiele schöne Spiele, viiiiiiiiiele schöne Serien und viiiiiiiiele durchfluchte Nächte, da die meisten davon ziemlich schwer waren. In diesem Sinne: Danke, Capcom! Und bitte mehr davon!

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