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Die grausamsten Filmumsetzungen

 

Street Fighter (1994)

Es gibt über diesen Film verdammt viel Schlechtes zu sagen: Dass z.B. Jean-Claude van Damme als Guile noch erbärmlicher spielt als die versammelte Mannschaft von Richterin Barbara Salesch, oder dass der einzig gute Teil von Kylie Minogue im ganzen Streifen ihr Hintern ist. Oder dass ausgerechnet dieses trübe Stück Zelluloid der letzte Film des großartigen Raul Julia sein sollte, der sich angesichts seines nahenden Krebstodes wohl dachte, dass es nicht schlimmer kommen konnte. Er sollte sich irren.

Super Mario Bros. (1993)

Dass es die Qualität eines Films per se nicht automatisch verbessert, wenn man ihn nur mit genug Stars vollstopft, sieht man nicht nur an den Grausamkeiten des Uwe Boll (dazu gleich mehr), sondern auch an der Verfilmung der bekanntesten Videospielserie der Welt: Bob Hoskins gibt den Mario, Dennis Hopper den King Koopa, Alan Silvestri schrieb den Soundtrack und die Stimme von Dan Castellaneta, sonst als die von Homer Simpsons bekannt, gab's auch zu hören. Das Ergebnis: Ein bemüht witziger, erschreckend dunkler, vollkommen storyfreier Mist, der an der Kinokasse grandios scheiterte.

BloodRayne (2006)

Dr. Uwe Boll ist ein Phänomen: Kaum ein anderer Regisseur seit Ed Wood verfolgt derart konsequent eine Linie des filmischen Versagens. Und dennoch schafft er es wieder und wieder, mittelgroße bis große Namen in seine Filme zu bekommen, von denen man eigentlich nicht denkt, dass sie es nötig haben, ihre Seele dem Teufel zu überschreiben. Das beste Beispiel für diese Absurdität ist BloodRayne: Ben Kingsley, Michael Madsen, Billy Zane, Udo Kier, Kristanna Loken, Michelle Rodriguez und Meat Loaf verirrten sich aus irgendeinem Grund in die Verfilmung eines Spiels, das an sich schon weniger Story als Tetris bietet. Verdiente sechs Nominierungen für die Goldene Himbeere, ein verdienter Dauergast in den Listen der schlechtesten Filme aller Zeiten.

Alone in the Dark (2005)

Und wieder schlägt Uwe Boll zu: Wenn ihr daran interessiert seid zu sehen, wie abgewrackt ehemalige Hollywood-Stars heute aussehen können (Christian Slater), die beeindruckend falsch man eine Rolle besetzen kann (Tara Reid) und wie Computereffekte heute aussehen würden, wenn sich die Industrie nicht über das technische Niveau eines C64 weiterentwickelt hätte, dann seht euch unbedingt Alone in the Dark an! Tut euch aber selbst einen Gefallen: Nehmt vorher prophylaktisch zwei oder drei Aspirin. Ehrlich - die werdet ihr brauchen!

Wing Commander (1999)

Wing Commander war einst Glanz und Glorie der Bruderschaft der Computerspiele. Chris Roberts schuf 1990 nicht nur eine Killer-Applikation für heiße 386er, sondern auch das erste Spiel, das sich wie ein Kinofilm zum Mitmachen anfühlte: Dramatisch inszenierte Zwischensequenzen, Herzschmerz-Story, schnelle Schnitte, fette Action - schon damals wurden erste Rufe nach einer Verfilmung laut. Die sollte erst neun Jahre später erfolgen, als der Stern der Serie bereits zu verblassen begann - und mit dem Film kollabierte er zum schwarzen Loch: Obwohl Roberts selbst Regie führte, obwohl Stars wie Freddie Prinze Jr., Tchéky Karyo und Jürgen Prochnow an Bord waren, reichte das Ergebnis bestenfalls für ein Jaulen des Bedauerns. Die Story war Dreck, die Effekte waren traurig, die einst majestätischen Kilrathi eine Ansammlung grüner Knubbel - lediglich die Idee, eine Raumschlacht aus den Augen eines Piloten in Cockpitansicht zu zeigen, sorgte für anerkennendes Kopfnicken.

Double Dragon (1994)

Marc Dacascos ist Fans von Anime und Martial Arts ein guter Freund, schließlich hat der in vielen klassischen Kampfsportarten ausgebildete Hawaiianer den Crying Freeman gespielt - nachweislich eine der besten Comicverfilmungen überhaupt. Bei vielen anderen Rollen hatte der gute Mann aber ein weniger glückliches Händchen, und die trashige Verfilmung von Double Dragon dürfte dazuzählen. Nun, im Zweifelsfall kann man das immer noch unter »Jugendsünden« abheften. Und er ist ja auch nicht das Schlimmste, was dem Film passieren konnte - Stichwort »Alyssa Milanos Frisur«...

Mortal Kombat: Annihilation (1997)

Der erste Mortal Kombat-Film ist zwar Trash, aber unterhaltsamer Trash, den man sich immer wieder mal ansehen kann, ohne unnötig viele Haare zu verlieren. »Hey, das lief ja super« müssen sich die Produzenten gedacht haben, »lass uns das gleich nochmal machen!« - und so nahm das Unheil seinen Lauf. Annihilation wollte mehr; mehr Action, mehr Effekte, mehr MK-Figuren. Resultat: Erschütternd choreographierte Fights, Effekte, für die sich sogar Uwe Boll schämen würde, und eine Riege von völlig austauschbaren Kämpfern Immerhin hatte der heute Martial Arts-Star Tony Jaa hier seinen ersten Auftritt als Stuntdouble von Robin Chou.

Resident Evil (2002)

Es gibt nur einen guten Grund, sich die Verfilmung von Resident Evil anzusehen: Heike Makatsch wird zum Zombie, dieses Mal ganz offiziell! Und der gitarrenlastige Soundtrack ist wirklich nicht übel. Der Rest allerdings schon, was erstaunlicherweise nichts am kommerziellen Erfolg änderte. Der wiederum führte zu zwei kontinuierlich immer schlechteren Fortsetzungen, ein Ende ist nicht abzusehen. Unkraut vergeht halt nicht.

Doom (2005)

Die Idee, die im Spielebereich schon ewig bekannte Ego-Perspektive auch im Film zu nutzen, gab es schon vor Doom - Alfred Hitchcock nutzte diese dramatische Ansicht bereits 1945 für seinen Streifen »Spellbound« (dt. »Ich kämpfe um dich«). Damals wie heute ein beeindruckender Anblick. Doch während es Hitchcock schaffte, auch außerhalb dieser Szene einen packenden Film zu schaffen, bleibt diese Sequenz das einsame Highlight der sonst in fast jeder Hinsicht trostlosen Doom-Verfilmung.

Tomb Raider: The Cradle of Life (2003)

Die erste Tomb Raider-Verfilmung von 2001 war prima. Angelina Jolie hat ihre Lippen vielleicht ein paar Mal zu oft leicht geöffnet vor sich her getragen, nichtsdestotrotz lieferte der Streifen brauchbare Unterhaltung. Berauscht von diesem auch an der Kinokasse einschlagenden Erfolg musste der Nachfolger, Hollywood-Gesetz ist Hollywood-Gesetz, natürlich größer, besser, toller, lauter sein. Das Ergebnis: Mehr leicht geöffnete Lippen und ein Flop in jeder Hinsicht. Immerhin befand sich der Film damit in guter Gesellschaft: Das im selben Jahr veröffentlichte Spiel Tomb Raider: The Angel of Darkness war ebenfalls Dreck.

Auch in naher bis mittelferner Zukunft werden wir nicht von Filmumsetzungen verschont bleiben - im Gegenteil: Mehr als 40 Filme befinden sich derzeit entweder in Planung oder Produktion, darunter Verzelluloidungen von Doom 2, Alone in the Dark 2, Far Cry, Everquest, God of War, Kane & Lynch, Max Payne und Soul Calibur. Wer weiß, vielleicht ist da ja etwas brauchbares dabei?

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Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
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