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Grausame Filmumsetzungen 2

 

E.T. - The Extra-Terrestrial (1982)

Man soll ja immer das Schlimmste zuerst hinter sich bringen. Und die Versoftung von Steven Spielbergs Klassiker gilt auch heute noch als Maßstab dafür, wie man Filmumsetzungen auf keinen Fall machen sollte, wenn man nicht von der Spielergemeinschaft entgrätet werden möchte! In gerade mal knapp sechs Wochen von einem einzelnen Programmierer für den Atari 2600 entwickelt (Howard Scott Warshaw, der dafür 200.000 Dollar kassierte - ein Klacks, verglichen mit der gerüchteweise 25 Millionen Dollar teuren Lizenz!) war das Game in jeder Hinsicht eine Katastrophe. Was aber Publisher Atari nicht daran hinderte, in Erwartung eines Über-Mega-Superhits lässige vier Millionen Cartridges davon produzieren zu lassen! Von denen etwa 2,5 Millionen in der Wüste von Alamogordo (New Mexico) zerstört und vergraben worden sein sollen, nachdem kein Schwein den Dreck in Modulform gekauft hat. Resultat: Ein schwerer finanzieller Knacks für Atari, von dem sich die Firma nie erholen sollte und der Beginn des Video Game Crashes von 1983.

Superman 64 (1999)

Den Kommentar »Eines der schlechtesten Spiele aller Zeiten« hört und liest man im Zusammenhang mit Superman 64 verdammt oft. Kein Wunder, schließlich gilt das von Titus entwickelte, auf der Superman-Zeichentrickserie basierende Game als Bodensatz des N64-Spielekatalogs: Die Grafik zeigte gefühlte zehn Polygone, von denen die Hälfte von einem scheußlich hässlichen grünen Nebel verdeckt wurde. Die Steuerung ließ viele Spieler daran zweifeln, dass ihre Hände noch normal funktionierten. Und die absurde Story drehte sich darum, dass Erzfeind Lex Luthor eine virtuelle Stadt errichtet hat, in der er Superman gefangen hielt und ihn zwang, die meiste Zeit durch Ringe zu fliegen. Armer Superman: Bislang gibt es kaum ein brauchbares Game mit dem Stählernen - auch das Anfang des Jahres von EA veröffentliche Superman Returns fiel bei der Kritik gnadenlos durch.

Street Fighter: The Movie (1995)

Vom Spiel zum Film zum Spiel: Die 1994er Spieleverfilmung Street Fighter zeichneten wir bereits letzte Woche als eine der schlimmsten Grausamkeiten aus, die man seinem Gehirn antun kann. Danach war das Leiden allerdings noch nicht vorbei, denn ein Jahr später tummelte sich das offizielle Spiel zum Film in Spielhallen sowie auf PlayStation und Saturn. Street Fighter: The Movie war eine obskure Mischung aus dem Street Fighter 2-Spielprinzip und digitalisierter Grafik im Stile von Mortal Kombat, für die ein großer Teil der Original-Schauspieler nochmal vor der Kamera hampelte, allen voran Jean-Claude van Damme und Kylie Minogue. Das ursprüngliche Spielhallen-Game wurde von Incredible Technologies entwickelt - und ist Dreck. Die kurz darauf nachgeschobenen Konsolen-Varianten sind zwar optisch größtenteils identisch, wurden aber von Capcom entwickelt - die nicht nur die Steuerung ursprünglichen SF2-Standards anpassten, und das Ganze damit erst vernünftig spielbar machten, sondern auch viele weitere kleine und große Änderungen vollzogen. Aber auch so bleibt das Pixel-Original in jeder Hinsicht weitaus überlegen.

Total Recall (1989)

Gute Versoftungen von Schwarzenegger-Filmen sind ungefähr so häufig wie längere Monologe in seinen Filmen - und Oceans Total Recall zählt dabei neben Last Action Hero zu den schlechtesten: Ein Jump-n-Run der traurigsten Sorte, technisch wie spielerisch eine eindrucksvolle Demonstration kreativen Versagens, das darüber hinaus vom Titel mal abgesehen mit dem Film so viel zu tun hatte wie ein Schnabeltier mit John Rambo. Aber immerhin für sechs Plattformen erschien - eine frühe Form von Multi-Platform-Development!

The Lawnmower Man (1993)

1992 waren Begriffe wie »interaktiv«, »Multimedia«, »Cyberspace« und »Virtual Reality« in aller Munde - keiner wusste so recht, was man sich darunter vorzustellen hatte, aber es klang aufregend und super und neu und huiii! Ein Resultat aus diesem kollektiven Nichtwissen war der Film »Der Rasenmähermann« mit Pierce Brosnan und einigen der frühesten Rendergrafiken, die jemals auf der Kinoleinwand zu sehen waren. Damals sorgten die kruden 3D-Modelle, blinkenden Polygone und wilden Kamerafahrten für klappende Kinnladen, heute würde sich jedes Handy für derartige Technik schämen. Und Spiele gab's dazu natürlich auch: Die Umsetzungen für Mega Drive, SNES und Game Boy waren dabei gar nicht mal übel, da klassische Jump-n-Runs. Was sich Sales Curve Interactive aber bei den PC- und Sega CD-Versionen gedacht hat, kann bis heute auch der gewiefteste Drogenforscher nicht erklären. Das Bild oben ist übrigens nicht etwa hässlichgerechnet - das Spiel sah wirklich so aus!

Moonwalker (1990)

Michael Jacksons »Moonwalker« ist ein... nun... »merkwürdiger« Film. Einfach merkwürdig. 1990 entwickelte Sega einen Iso-Klopper aus dem Material für die Spielhalle, der tatsächlich verdammt viel Spaß machte. Und dann dachten sich die Entwickler wohl »Hey, die Leute lieben unser Game! Lass uns etwas ganz anderes für unsere Heimkonsolen machen, das merkt bestimmt keiner!« - das Resultat war ein Sidescroller, in dem man mit dem gut animierten MJ durch Szenarien turnte, die dem Film entnommen wurden, gekidnappte Kinder aus den schmierigen Fingern von »Mr. Big« befreite und sich am Ende in ein Raumschiff verwandelte. Was? Egal. An sich lieferte das Spiel solide Unterhaltung, wenn es nicht so schrecklich belanglos gewesen wäre - doch immerhin gab es passabel verinstrumentalisierte Midi-Versionen von Hits wie »Billie Jean« und »Smooth Criminal«, ein furchtbar gesampeltes »Meikkel!«, sobald man ein Kind befreit hat, sowie genug zu lachen: Etwa wenn Jackson ein choreographiertes Tänzchen mit einer Horde Zombies wagt oder Affe Bubbles den Weg zum Bosskampf weist. Angeblich hat der Popstar persönlich bei der Entwicklung des Spiels Handschuh angelegt - aber das dürfte sich wohl auf das Posieren für Pressefotos beschränkt haben.

Indiana Jones and The Last Crusade (1989)

Bevor die Adventure-Fans mit Fackeln und Heugabeln nach uns schmeißen: Selbstverständlich meinen wir nicht das prächtige Point-n-Klick-Abenteuer von Lucasfilm Games! Unser Bannstrahl richtet sich auf das scheußliche Jump-n-Run, das zeitgleich die Plattformen flutete, übrigens unter dem gleichen Titel. Wer zur falschen Packung griff, durfte sich mit hässlicher Grafik, langweiligem Leveldesign sowie einer Steuerung herumschlagen, die schwammiger als Spongebob war.

Catwoman (2004)

Es gibt nur eine wahre Catwoman, und das ist Michelle »Rrrrrrr!« Pfeiffer in dem 1992er »Batman Returns«. Die verzweifelt miauende Halle Berry war in dem 2004er Film ein bedauernswert schlechter Abklatsch - aber immer noch wahnsinnig gut im Vergleich zu dem Spiel, das in unserem Test mit den Worten »So sind die Kämpfe und Schalterrätsel so anspruchsvoll wie das Öffnen einer Dose Whiskas, die Gegner dumm wie Miezenschiss und die Kameraführung so sinnvoll wie Lockenwickler für Siamkatzen« abgefertigt wurde. Stellt euch einfach ein Game vor, dass ihr zusammen mit ein paar Backsteinen in einen Sack stopfen und in einen reißenden Fluss werfen wollt.

Starship Troopers (2005)

Der 1997er Film von Paul Verhoeven ist ein Klassiker - ein kontrovers diskutierter, keine Frage, aber trotzdem ein Klassiker. Und mal ehrlich: Was bietet sich besser für einen fetzigen Ego-Shooter an als ein Film, in dem es zum größten Teil darum geht, mit Dauerfeuer Tausendschaften heranstürmender Superkäfer zu zerstückeln? Trotzdem hat es satte acht Jahre gedauert, bis es zu einer Versoftung kam, und die schafft das beeindruckende Kunststück, nicht viel mit dem Film zu tun zu haben. Klar geht's nach wie vor mit Dauerfeuer gegen Käfer, allerdings derart öde, dass man sich schon nach kurzer Zeit freiwillig von Brainbug das Gehirn auslutschen lassen würde, nur um das trübe Stück Software nicht mehr spielen zu müssen!

Terminator 3: Rebellion der Maschinen (2003)

Wie gesagt gibt es kaum gute Spiele zu Schwarzenegger-Filmen - die Terminator-Umsetzungen zählen definitiv nicht dazu! Schon mit den diversen Versionen der ersten beiden Filme wurden Spielern schwere seelische Schäden zugefügt, aber das offizielle Game zum dritten Teil, unter Atari-Flagge veröffentlicht, würde auch die emotionsloseste Maschine laut schluchzen lassen: Ein bugverseuchtes Shooter-Prügel-Irgendwas, bei dem das Bonusmaterial weitaus interessanter war als das eigentliche Spiel. GameCube-Besitzer hatten es gut - die Umsetzung für den Würfel wurde mitten in der Entwicklung gestoppt.

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Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
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