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Kratos und Homer

 

Die griechische Mythologie ist ein Sammelsurium von Geschichten, die sich in den Schriften von Herodot, Hesiod und Homer finden. Sie liefert die Grundlage für die epische Trilogie rund um den spartanischen Antihelden: Kratos. Aber hält sich God of War an die göttlichen Vorgaben oder schreibt es seine eigene Geschichte?

Die Bezeichnung des Chaos-Trailers bezieht sich nicht nur auf Kratos` brutale Anarchie. Chaos an sich kennzeichnet in der griechischen Mythologie den Urzustand. Wörtlich übersetzt heißt es so viel wie »Leerer Raum«. Und aus diesem Nichts entstanden gemäß Herodot fünf Götter, allen voran Gaia.

Gaia ist die personifizierte Erde. Sie spendet Leben, ernährt und hütet in einigen Schriften sogar die Toten, sie ist eine klassische Muttergottheit.

Mit ihrem eigenen Kind Uranos gebar Gaia wiederum die Beherscher der Welt: Die Titanen. Hier läuft Kratos auf ihr Richtung Olymp.

Der bekannteste Titan war Kronos, er taucht auch im ersten God of War als einer der letzten lebenden Titanen auf.

God of War ist nicht weniger brutal als seine Vorlage: Kronos entmannte auf Drängen Gaias seinen eigenen Vater mit der Sichel und wurde somit zum Herrscher der Welt. Aus dem Blut des Uranos erschuf Gaia dann die Giganten, Erinnyen und Nymphen.

Kronos wiederum setzte mit seiner eigenen Titanenschwester Rhea diverse Kinder in die Welt: Darunter Hades, Poseidon und Zeus (oben im Bild), die er alle aus Angst vor dem drohenden Vatermord verschlang. Nur der jüngste Sohn Zeus entkam diesem Schicksal.

Zeus wurde von seiner Mutter in einer Höhle versteckt, überlebte und konnte später seine Geschwister befreien, zusammen mit Hades und Poseidon den Vater stürzen und somit den Thron der Götter besteigen.

Hesiod berichtete über einen heftigen Kampf zwischen den Olympischen Göttern und den Titanen, der mit dem Sturz von Kronos endete und Zeus zum neuen Herrscher machte.

Dabei verriet Gaia ihren eigenen Sohn Kronos und ebnete Zeus den Weg zur Macht. Im Gegensatz zur God of War-Reihe ist Gaia weder ein Titan oder eine Gegenspielerin von Zeus, sondern eine der Göttinnen der griechischen Schöpfungsgeschichte, die den Wandel voran treiben will. Wie zuerst bei Uranos und später bei Kronos wiederholt sich auch hier die Geschichte des Krieges zwischen den Göttergenerationen.

Die olympischen Götter werden in der God of War-Reihe auf die »Stars« zusammengestutzt: In der Mythologie gab es wesentlich mehr Götterfiguren als nur Zeus, Hades, Poseidon, Athena, Helios, Ares, Apollo oder Hermes.

Auch wenn nicht alle Gegner von Kratos in der Mythologie so dargestellt wurden wie im Spiel, kommen sie dem griechischen Original doch sehr nahe. Was jedoch nicht zu den Aufzeichnungen von Homer passt ist der Hades: Im Spiel wird er als dunkler Ort dargestellt der an die Hölle der Christen erinnert. Aber der Hades galt nicht als schreckliches Jenseits, sondern war allen Sterblichen bestimmt.

Im dritten Teil der God of War-Reihe wird es nicht nur darum gehen die verbliebenen olympischen Götter aus dem Weg zu räumen und auf dem Weg so viele Gorgonenaugen und Phönixfedern zu sammeln wie möglich.

Nachdem Kratos im zweiten Teil seinem Vater Zeus die Gefolgschaft verweigerte und dafür getötet wurde, wird der auferstandene Kratos natürlich das anstreben, was sich wie ein roter Faden durch die griechische Mythologie zieht: Den klassischen Vatermord.

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Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
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