Screenshots zu 4P-Bilderserie: Alles zum Sonstiges-Spiel 4P-Bilderserie - 4Players.de

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Schreck lass nach!

 

Alone in the Dark

Junge, Junge, ist das lange her! Nach heutigen Maßstäben ist das einzig Gruselige an dem Spiel ja die Grafik. Schaut euch den Polygonmatsch doch nur mal an. Trotzdem war Alone in the Dark (wir meinen übrigens nicht den gar grausigen fünften Teil) damals einzigartig: Zum ersten Mal konnte man knarrende Holzplanken und versteckte Winkel in 3D sehen - oder eben nicht... Und dann der Moment, den Resident Evil später souverän kopierte: Es ist still, der Boden ächzt verdächtig und plötzlich springt ein hässliches Monster durchs Fenster. Genredefinierende Schockschwenot!

Eternal Darkness

Ebenfalls nicht mehr taufrisch - als Mindfuck aber heute noch ungeschlagen: Silicon Knights' spielte nämlich auf ganz andere Art und Weise mit der Erwartungshaltung seines Publikums als das gewöhnliche Spieledrehbuch. Denn auch wenn es jede Menge gepflegten Grusel gab, blieben vor allem jene Momente in Erinnerung, in denen das Spiel so tat, als erleide die Konsole einen schweren Systemkollaps. Oder als würde sie gerade sämtliche Spielstände ins Nirvana entsenden. Ein erschreckend wirkungsvoller Trick, dessen Nachahmer selbst in Batman: Arkham Asylum noch für hysterische Superhelden sorgte!

Aliens vs. Predator

Gemeint ist jenes Aufeinandertreffen von gefräßigen Langschnauzern und tödlichen Jägern, mit dem sich Rebellion kurz vor der Jahrtausendwende einen hervorragenden Ruf erarbeitete – um diesen anschließend Stück für Stück zu demontieren, aber das ist eine andere Geschichte. Man war jedenfalls nicht nur als Alien oder Predator unterwegs, sondern durfte sich auch als Soldat die Unterwäsche versauen. Was besonders dann hervorragend gelang, wenn der Bewegungsmelder Polka piepte oder irgendwo ein übermächtiger Jäger lauerte. Völlig harmlos schienen hingegen die kleinen Facehugger. Wie sie putzig krächzend über den Boden schlurften... bis einem die Biester so urplötzlich aufs Gesicht sprangen, dass eine ganze »Schrecksekunde« im Vergleich eine Ewigkeit gedauert hätte!

Dead Space

Die Jahre schritten voran, die Technik mit ihnen und so war es vor zwei Jahren Dead Space, das eklige Mutationen vor einer grandiosen Soundkulisse zum Leben erweckte. Spontanes Sesselrutschen war dabei vergleichsweise selten. Sobald Helmträger Isaac aber außerhalb des unheimlichen Raumschiffs schwebte, hörte er so gut wie nichts mehr - umso größer die Überraschung, wenn aus einer vermeintlich »sauberen« Ecke auf einmal ein Monster kroch, sobald man besagter Ecke den Hintern zugekehrt hatte...

Doom

Und noch einmal zurück zu den Wurzeln. Mir ist ja durchaus bewusst, dass unheimlich viele Spieler unheimlich viel Spaß daran hatten, ids Monstermassen mit unheimlich viel Blei vollzupumpen. Spätestens unter dem Einfluss der Droge idkfa war das auch alles kein Problem. Ich habe meinen ersten Ego-Shooter allerdings als feine Horrormär erlebt, den Schwierigkeitsgrad ganz nach oben geregelt – und mich vor jedem schnalzigen Grunzen so gigantisch gefürchtet, dass ich damals eine Rekordzeit im Langsamdurchspielen erzielt haben muss.

Undying

Auch wenn Clive Barkers Gruselgeschichte mit fortlaufender Stunde mehr und mehr zum Actionblockbuster geriet, gehören die ersten Stunden zum stimmungsvollsten, mit dem man sich je digital fürchten durfte. Ich erinnere mich an einen engen Flur, auf dem die Gardinen zahlreicher offener Fenster wie Geister zu schweben schienen. Und ich erinnere mich an Gemälde, auf denen bei näherer Betrachtung grausige Fratzen zum Vorschein kamen – Momente, die sich ganz harmlos anbahnen, um dann auf einmal wie feste Krallen an den Nackenhaaren zu ziehen.

F.E.A.R.

Noch ein Ego-Shooter, noch einmal Krallen an den Nackenhaaren. Die finstere Erscheinung von Alma, die ebenso gut jede Hauptrolle der japanischen Mädchen-mit-dunklen-Haaren-Filmwelle hätte verkörpern können, war ja ohnehin nicht die vertrauenerweckendste. Richtig fies tauchte die Göre aber in an einer Stelle auf, an der sie niemand erwartet hatte. Denn die Gefahr lauerte doch in dem rabenschwarzen Tunnel, in den man hinabsteigen musste. Per Knopfdruck greift der namenlose Protagonist also nach der Leiter, steigt eine Stufe herab, dreht sich herum und da steht sie einfach vor ihm. Man klettert weiter hinunter – es dauert eine Sekunde, bis man realisiert, dass einen Alma gerade unmittelbar ins Gesicht gegrinst hat. Dann kriecht der Schock das Rückenmark hinauf...

Project Zero

Noch einmal Japan-Horror, der nie packender inszeniert wurde als in jener Serie, deren vierten Teil Nintendo ausschließlich in Japan veröffentlichte. Zero oder Fatal Frame, wie es im Original bzw. in Nordamerika heißt, verlässt sich nicht auf die herkömmliche Hier-bin-ich-also-erschrick-dich-Dramaturgie, sondern reizt die Erwartungshaltung: Man hat Angst vor den geisterhaften Gesichtern verunstalteter Toter, wird aber gleichzeitig gezwungen, auf sie zuzugehen. Brrrrr! Symbolisch dafür eine Szene der dritten Episode, als immer wieder ein totes Mädchen im Haus der Protagonistin zu sehen ist. Kurz vor Schluss hockt die Kleine unter dem Schreibtisch – bis sie auf einmal rasend schnell auf die Heldin zu kriecht. Yikes, geh weg, du!

BioShock

Zum Schluss noch einmal zurück in die Moderne – nach Rapture, um genau zu sein. Nun war die kreative Liebeserklärung an das Art Deco trotz zahlreicher Versatzstücke kein Horrorshooter wie etwa Undying, ungemütliche Situationen gab es trotzdem zur Genüge. Gleich zu Beginn etwa, als man im vernebelten Labor eines verrückten Doktors Fußschritte hört. Wie aus dem Nichts taucht eine Leiche auf... doch nichts passiert. Man geht weiter, liest einen wichtigen Gegenstand auf, dreht sich um – und plötzlich steht der Wissenschaftler einfach so da. Verdauungssekunde, das Gehirn tickt – dann zittert sich der Schrecken ins Bewusstsein.

Monkey Island

Stopp! Einen haben wir noch. Und zwar aus der Kategorie »Eternal Darkness, nur viele Jahre früher«. Erinnert ihr euch noch daran, wie es war, Guybrush an den Rand einer Klippe laufen zu lassen – von der er völlig unerwartet in den Tod fiel? Dabei kann man in LucasArts-Adventures doch gar nicht sterben! Dabei hatte man doch vor einer ganzen Stunde zuletzt gespeichert!! Was heißt hier eigentlich »Spielstand wiederherstellen«?!? Weil sie so wunderbar intensiv sind, gehören Schreckmomente - egal welcher Couleur - einfach zu den schönsten Emotionen. Ach, was haben wir gelacht...

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Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
Release:
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