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4Players goes Tokyo 2.0

 

Einmal mehr tummeln wir uns auf der Tokyo Game Show. Und einmal mehr strahlen die Gesichter unserer Japan-Profis Eleganz und Lässigkeit aus.

Der Flug zur japanischen Hauptstadt ist lang und verhältnismäßig beschwerlich. Doch all die hinterrücks aus den Büschen springenden Sonnenaufgänge...

...Wolkenkonstrukte...

...Reiseanzeigen-Hypnoseversuche...

...und Zugfahrten sind letzten Endes nur notwendige Meilensteine auf dem Weg zu dem einen Ziel.

Welches Ziel? Professionelles Versteckspielen, das Michael hier in Perfektion demonstriert.

Er hatte aber auch allen Grund dazu. Denn unter all die vielen großen Häusern in Shinjuku kann man schon mal vergessen, welches davon eigentlich das eigene Hotel ist...

...was ausdauernde Wanderungen unter der erbarmungslosen japanischen Ninja-Sonne zur Folge hatte.

Doch all der Schmerz, all die Entbehrungen, all das Leid auf unseren Schultern war schlussendlich wie weggeblasen - ein Besuch beim Curryhouse CoCo Ichibanya wirkt zuverlässig Wunder. Danach musste nur noch der heimtückisch lauernde Jetlag unter Beschuss genommen werden.

Und auch dafür hat Japan ein nie seine Wirkung verfehlendes Wundermittel: Regen in Shibuya. Mist, elender!

Auch am zweiten Tag wurde das Wetter nicht besser. Aber immerhin haben wir vom Hotelzimmer einen prima Blick über den Yoyogi-Park, Roppongi Hills, Shibuya und mehr. Würde Godzilla vorbeistapfen, wir könnten ihn direkt füttern.

Wichtige Leitungen verlaufen in Japan nicht unter-, sondern oberirdisch. Das liegt daran, dass die Hauptinsel regelmäßig von Erdbeben durchgewalkt wird - würden die Kabel unter der Erde liegen, würden sie ständig reißen. Das Seilgewirr über den Köpfen der Leute hat außerdem den großen Vorteil, dass Menschenfleisch fressende Flugechsen keinesfalls durchkommen. Allerdings hat auch Spiderman das Problem, weswegen er auch lieber in New York herumschwingt.

Etwas bisschen spirituelles Krafttanken vor Messebeginn: Der Yoyogi-Park im Herzen von Tokyo ist zum Spazierengehen hervorragend geeignet! Insidertipp für Japan-Reisende: "Eiskaffee" wird da wörtlich genommen - man bekommt schwarzen Kaffee mit Eis. Nicht gut. Genau genommen sogar ausgesprochen widerlich.

Da, grün! Außerdem ist es trotz Regen immer noch so warm, dass man problemlos im T-Shirt durch die Stadt latschen kann.

Auf der EA-Pressekonferenz: Ein Entwickler von EA MMA wird von einem echten MMA-Fighter virtuell durch den Fleischwolf gekurbelt. Spricht nicht für seine Skills am eigenen Spiel. Das ist auch dem anderen MMA-Recken bewusst, der entweder gerade aus irgendeinem Grund salutiert oder (wahrscheinlicher) den Face Palm beendet.

Suda 51, Shinji Mikami und Silent Hill-Musiker Akira Yamaoka präsentieren ihr neues Spiel Shadows of the Damned. Oder wie es auf der Präsentation die ganze Zeit genannt wurde: Shadows of the Damned... amned... amned... amned...

Später auf dem Capcom-Presseevent: Da gab es nicht nur jede Menge Neuankündigungen und Ninjas (Ja, Ninjas!), sondern auch einen Speed-Cartoonisten. Oder wie auch immer die Burschen heißen, die ratzfatz Comicporträts von Personen zeichnen können (Nicht Ninjas. Wie die heißen, wissen wir. Ninjas.) Unter anderem von Paul.

Und das Wetter wird immer noch nicht besser. Wer hat hier nicht aufgegessen? Los, vortreten und den Kopf in Scham senken!

Michael mag keinen Fisch. Nein, Michael hasst Fisch, noch mehr als kurzhaarige Frauen oder Hamburger Wetter. Da ist echter, ehrlicher Hass im Spiel. Dagegen hilft einfach nichts. Keine faulen Tricks à la "Hier, iss doch diese köstlichen Bonbons, die sind ganz neu und super!", keine Handkante-in-den-Nacken-Nummer, keine Gehirnwäsche. Und auch keine Essstäbchen voller Zappelkram direkt vorm Gesicht.

Was Michael dagegen sehr mag, ist Karate. Er ist Großmeister und Schwarze Nase-Träger im Oyvey-Kameramann-Karate der traditionellen Aufsmaul-Schule.

Wer der Meinung ist, dass das Messeleben eines Redakteurs ein Schwelgen in Luxus und Baden in Dodo-Milch ist, der wurde offensichtlich noch nie mitten beim Herumlaufen auf der Messe von einem von zwei schwer bewaffneten japanischen Models begleiteten Zombie angegriffen. Das passiert häufiger, als man denkt.

Glücklicherweise gibt es auf jeder Messe einen Pol der Ruhe. Einen Fels in der Brandung, eine Schulter zum Ausweinen, einen guten Freund zwischen all dem Leid. Und wer könnte all das besser in sich vereinen als ein grinsendes Stück Gelb?

Das Problem mit Cosplayern ist, dass sie außer ihrem Kostüm und der damit verbundenen Rolle nichts im Kopf haben. Um diesem Problem zukünftig aus dem Weg zu gehen, gibt es auf der TGS neuerdings Gestikulationskurse, in denen die korrekte Beantwortung von Fragen wie "Wo isn hier dat Klo?" geübt werden kann.

Ist ja schön und gut, dass Sony auf der TGS 3D-Brillen herumreicht, mit denen man sich eine stinklangweilige Move-Präsentation plastisch vor Augen führen kann. Aber warum muss das Design dieser Brillen eigentlich immer direkt aus den diabolischsten Schlünden der 80er stammen?

Ein Blick auf die Messehallen sowie die nähere Umgebung aus der Perspektive des gemeinen Hoteladlers.

Eines der bekanntesten Bilder aus Großstädten im Allgemeinen und Tokyo im Speziellen ist das der brachial überfüllten U-Bahn. Zu Messezeiten besonders garstig - vor allem für die Mitreisenden, wenn man an einem heißen japanischen Tag zur Bahn sprinten musste und in der Eile vorher das Deo vergaß.

Nein, Ramen mag Michael auch nicht so richtig.

Dass Japaner ein Faible für skurrile deutsche Namen haben, ist ja nun lange kein Geheimnis mehr. Ist trotzdem immer wieder ein Grund zum Gackern, wie z.B. beim Roboter "Alteisen Riese".

Special Edition von Dead or Alive Paradise mit erschreckend großer "Haaa-Haaa, guck mal, wie groß wir Plastikmöpse modellieren können!"-Puppe? War allerdings in diesem Bereich noch eine der harmloseren Damen.

Einer der wenigen nicht nur komplett wolkenfreien, sondern auch mit fantastischer Weitsicht gesegneten Tage. Man beachte den Hintergrund...

Der erste Publikumstag auf der Tokyo Game Show - und die Massen stürmen die Halle! Nachdem sie mehrere Stunden draußen in der Gluthitze angestanden haben, wohlgemerkt.

Tetsuya Mizuguchi bei einer Präsentation seines neuen Babys »Child of Eden«. Wir durften hinterher noch selbst Hand anlegen, das Resultat unserer Spielerfahrungen findet ihr bald in der ausführlöichen Vorschau. Vorab nur so viel: Je nachdem, ob man mit einem Controller oder Kinect loslegt, unterscheidet sich die Spielerfahrung drastisch...

Ein lauer Abend in Shibuya: Da hockt man ganz gemütlich in einem Sushi-Restaurant, schiebt sich den einen oder anderen Thunfisch rein - und auf einmal ist draußen die Hölle los! War irgendein Feiertag oder sowas. Auf jeden Fall haben da jede Menge traditionell gewandete Damen und Herren eine Art japanischer Bundeslade transportiert, wild geschrien und glücklich getanzt. Die Japaner, das alte Partyvolk!

Unser Merkwürdiger-Fresskram-Versuchsaufbau inkl. Yoshi-Großnasen-Kontrollinstanz.

Wer erkennt dieses Telefon? Na, wer?

Und da sind wir auch schon wieder fast da. Vielen Dank, liebe Tokyo Game Show, du hast uns einmal mehr zehn Jahre unseres Lebens gestohlen. War trotzdem wieder mal super!

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Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
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