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Medal of Honor - ein Rückblick

 

Medal of Honor (1999)

In Zusammenarbeit mit Steven Spielberg ("Der Soldat James Ryan") entstand 1999 das erste Medal of Honor, das die Einsätze des amerikanischen Lieutenants James Patterson an der Westfront zwischen 1944 und 1945 thematisiert. Neben offenen Gefechten schlüpfte der Spieler für Undercover-Einsätze auch in deutsche Uniformen. Kurios: Obwohl der Titel in Deutschland in einer geschnittenen Form auf den Markt kam, wurde er dennoch von der BPjM indiziert.

Medal of Honor: Underground (2000)

Im Nachfolger, der ebenfalls von DreamWorks Interactive entwickelt wurde, stehen vor allem verdeckte Einsätze im Mittelpunkt, wenn man als Kämpfer des französischen Widerstandes neben Deutschland u.a. auch in Griechenland, Italien und Nordafrika gegen das Dritte Reich kämpft. Ungewöhnlich: Der Spieler übernimmt hier mit Manon Batiste die Rolle einer weiblichen Hauptfigur. Underground teilt das Schicksal seines Vorgängers und ist hierzulande ebenfalls indiziert. 2002 erfolgte eine Umsetzung für den GBA, für die Rebellion verantwortlich zeichnet. Dabei wurde allerdings deutlich, dass die Hardware nicht unbedingt für Ego-Shooter gemacht ist...

Medal of Honor: Allied Assault (2002)

Ausschließlich für PC und Mac erschien Allied Assault, für das die Entwickler von 2015 Inc. auf die Quake-Engine als technisches Gerüst setzten. Die Handlung dreht sich um den US-Ranger Mike Powell und spielt zwischen 1942 und 1945. Dabei gilt es u.a. Missionen in Nordafrika und dem kalten Norwegen zu überstehen - auch die Landung der Aliierten am Omaha Beach wurde umgesetzt, wobei man sich offensichtlich vom Film "Der Soldat James Ryan" inspirieren ließ. Mit Zwischensequenzen wählte man außerdem erstmals einen cineastischen Ansatz in der Serie.

Medal of Honor: Frontline (2002)

Während sich PC-Spieler mit dem hervorragenden Allied Assault vergnügen durften, bekamen PS2-Besitzer als Ausgleich Frontline geboten, das ein Jahr später auf Xbox und GameCube umgesetzt wurde. Hier ist man erstmals auch in größeren Gruppen unterwegs und spielt große Schlachten wie den D-Day oder die Operation Market Garden nach. Im Gegensatz zu den bisherigen Spielen ist dies der erste Teil, der von EA selbst entwickelt wurde. Ein Grund dafür lag sicher in der Aufspaltung von 2015 Inc, denn ein Teil der Entwickler gründete ein neues Unternehmen: Infinity Ward. In der Limited Edition des aktuellen Medal of Honor liegt der Oldie bei der PS3-Version übrigens als technisch aufgepeppte HD-Version bei.

Medal of Honor: Rising Sun (2003)

Dem Zweiten Weltkrieg bleibt man hier zwar weiterhin treu, allerdings verlegt man das Geschehen in den Pazifik, wo die US-Armee gegen Japan kämpft. In der Rolle von Corporal Joseph Griffin erlebt man auf PS2, Xbox und GameCube u.a. den Angriff auf Pearl Harbor, schlägt sich mit ihm durch den dichten Dschungel oder begibt sich auf die Philippinen, Burma & Co. Während bis zu diesem Zeitpunkt vornehmlich Lost-Komponist Michael Giacchino für den passenden Soundtrack sorgte, durfte sich hier erstmals Christopher Lennertz als Musikmeister versuchen.

Medal of Honor: Pacific Assault (2004)

PC-Spieler wurden mit dieser exklusiven Auskupplung ebenfalls an den Pazifik abkommandiert: Auch hier geht es zurück zur Schlacht um Pear Harbor oder Guadalcanal, wenn man mit Marine Private Tommy Conlin zwischen 1941 und 1943 auf die Pirsch geht.

Medal of Honor: European Assault (2005)

Unter der Mithilfe von Drehbuchautor John Milius ("Apokalypse Now") kam für PS2, GameCube und Xbox European Assault auf den Markt, das ursprünglich als Medal of Honor: Dogs of War veröffentlicht werden sollte. Entgegen dem Namen ist man neben Fronten in Russland, Frankreich und den Ardennen auch wieder in Nordafrika unterwegs. Der amerikanische Lt. William Holt ist die Hauptfigur dieses Feldzuges, bei dem man erstmals Zeitlupen-Sequenzen und Bossgegner in der Serie geboten bekam.

Medal of Honor: Vanguard (2007)

Als kleinen Vorgeschmack auf den Airborne-Ableger konzentrierte man sich bei diesem PS2- und Wii-Spiel bereits auf die 82. US-Luftlandedivision, mit der man es ab 1943 gegen die Deutschen aufnimmt. Schauplätze sind u.a. Sizilien, Frankreich sowie Holland. Besonderheit: Man durfte den Startpunkt in den Levels hier selbst beim Absprung wählen, um sich dadurch einen taktischen Vorteil zu verschaffen.

Medal of Honor: Airborne (2007)

Ein ähnliches Konzept verfolgte man mit Airborne - ganz nebenbei das erste Medal of Honor, das für den PC und die Konsolen (Xbox 360, später PS3) veröffentlicht wurde. Auch hier steht die 82. US-Luftlandedivision im Mittelpunkt, die im späteren Verlauf noch durch die 17. Luftlandedivision ergänzt wird. Als Fallschirmjäger Boyd Travers verschlägt es den Spieler ab 1943 u.a. auf die Schlachtfelder Italiens und an die Westfront. An der musikalischen Front meldete sich dagegen Michael Giacchino zurück, während die ursprünglich geplanten PS2- und Wii-Umsetzung kapitulieren mussten bzw. durch Vanguard ersetzt wurden.

Medal of Honor: Heroes 2 (2007)

Mit Medal of Honor: Heroes 2 erschien das dritte Spiel der Serie innerhalb eines Jahres. Obwohl auch hier eine Kampagne für Solo-Soldaten geboten wurde, lag der Schwerpunkt vor allem auf den Mehrspielerpartien. Sogar auf der PSP konnte man sich online gegen 31 Mitspieler messen - in Adhoc-Sessions waren immerhin Matches mit bis zu acht Teilnehmern möglich. Der Wii-Umsetzung verweigerte die USK allerdings bis heute ihren Segen, während die PSP-Version ab 18 Jahren freigegeben ist.

Handheld-Versionen

Hmmm, wenn es ein Medal of Honor: Heroes 2 gibt, müsste es eigentlich auch ein Medal of Honor: Heroes geben. Richtig - und das erschien Ende 2006 exklusiv für die PSP. Wie beim Nachfolger erlaubte der Ego-Shooter bereits Online-Partien mit bis zu 32 Spielern. Zusätzlich gab es drei Kampagnen mit altbekannten Hauptfiguren der Serie. Nach der desaströsen GBA-Umsetzung von Underground entschied man sich 2003 bei Medal of Honor: Infiltrator für einen neuen Ansatz und zeigte die Action für den GBA aus der Vogelperspektive.

Medal of Honor: Fighter Command

Eigentlich hätte dieser Teil für 2001 oder 2002 für die PS2 erscheinen sollen. Und eigentlich hätte die Serie bereits hier den Sprung von Europa in den Pazifik vollzogen anstatt mit Rising Sun. Aber das alles spielt keine Rolle - denn bis auf ein paar Artworks gab es von Fighter Command nie etwas zu sehen. Game Over schon vor "Press Start".

Erweiterungen

Von Erweiterungen und Downloadinhalten blieb die Serie bisher weitestgehend verschont. Einzig Allied Assault bekam mit Spearhead (2002) und Breakthrough (2003) zwei Add-ons spendiert. Während der Spearhead-Einsatz kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges angesiedelt ist und den Spieler u.a. ins zerstörte Berlin schickt, befasst sich Breakthrough mit den Kämpfen in Italien und Nordafrika im Jahr 1943.

Medal of Honor (2010)

Mit dem jüngsten Teil der Serie zieht man zumindest thematisch mit dem direkten Konkurrenten Call of Duty gleich und verabschiedet sich (endlich) vom Zweiten Weltkrieg. Stattdessen ist die moderne Kriegsführung in der Gegenwart angesagt. Doch während man sich bei Infinity Ward ein fiktives Szenario ausgedacht hat, nimmt man sich bei EA den aktuellen Konflikt in Afghanistan zum Vorbild, der aufgrund seiner Brisanz enorm viel Marketing-Potenzial zu bieten hat. Nach dem ernüchternden Comeback bleibt es abzuwarten, wie es mit der Serie weitergehen wird...

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Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
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