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Fallout - eine pränukleare Zeitreise

 

Fallout: Ein postnukleares Rollenspiel

Damals musste Interplay tatsächlich noch per Untertitel darauf hinweisen, dass Hexen und Elfen hier nichts verloren haben. Science-Fiction-Anhänger freuten sich jedenfalls über taktische Schusswechsel und eine schmutzige Zukunftsvision. Seriengucker kamen auf ihre Kosten, weil sie »die letzte und einzige Hoffnung« genannt wurden – im Abspann gab es dann die offizielle Danksagung an das inspirierende Babylon 5. Fallout sollte übrigens irgendwas mit »Wasteland« heißen, aber EA wollte die Rechte für das prä-postapokalyptische Spiel nicht rausrücken. Zu allem Überfluss durfte man außerdem das schon eingebaute Rollenspielsystem GURPS dann doch nicht verwenden, weil dem Lizenzhalter das Spiel zu gewalttätig war. Und der ist nicht mal Deutscher!

Fallout 2

MEHR! Denn NEUES steckte im Nachfolger kaum drin. Kein Wunder, der war ja auch schon ein Jahr später fertig, kam allerdings von einem anderen Team desselben Studios. Ach, doch: Man konnte Kinder töten. Aber nur in fiesen nicht-deutschen Versionen. Schon wieder war man, wenn auch 80 Jahre später, als Bewohner des mit »Vault 13« bezifferten Bunkers unterwegs. Wie in Teil eins reiste man dabei noch per Indiana Joneschem Rotstrich automatisch durch Nordamerika. Aber nicht, um den Wasservorrat aufzufüllen, sondern um das dörre Heimatland mithilfe des G.E.C.K. (»Results can vary«) fruchtbar zu machen.

Fallout Tactics: Brotherhood of Steel

Gibt es beim Gebrauchthändler für nen Euro oder bei Good Old Games. Warum? Weil es keiner haben wollte. Und weil es – von zentralen Ereignissen mal abgesehen – kein anerkannter Teil der Fallout-Geschichte sein darf. Denn die Entwickler erlaubten sich ein, zwei erzählerische Freiheiten zu viel. Dabei lag eine parallele Rundentaktik-Serie eigentlich auf der Hand. Wenn doch schon die Kämpfe der Mutterserie rundentaktisch gelöst werden... Es blieb aber bei dem einsamen und durchaus gelungenen Vorstoß. Nicht zu verwechseln übrigens mit Fallout: Brotherhood of Steel; das kommt... jetzt!

Fallout: Brotherhood of Steel

Die möglichen Tiefen der Fallout-Welt lotete erst ein Konsolenableger aus, der vor sechs Jahren ein bisschen Diablo und viel Baldurs Gate: Dark Alliance sein wollte. Sprich: Anstatt in Runde rollenzuspielen, wurde bei der Bruderschaft in Echtzeit gekloppt – und zwar als Frischling der titelgebenden »Ritterschaft«. Das war aber weder so packend wie in der ähnlich gelagerten Baldurs Gate-Auskopplung noch so umfangreich wie man es aus Fallout kannte. Es gab aber ohnehin entweder zu wenige PC-Überläufer oder zu wenige Xbox- bzw. PS2-Serieneinsteiger – das vergilbte Papier mit dem Konzept der geplanten Fortsetzung weht daher heute noch einsam durch die Mojave.

Fallout 3

Taktische und actionreiche Bruderschaften hin oder her: Inzwischen hatte es geschlagene zehn Jahre kein »echtes« Fallout mehr gegeben! Gut, dass Bethesda die Oblivion-Technik über und viel Geld zur Hand hatte. Denn daraus entstand eine beeindruckende Fortsetzung, die zwar in Echtzeit ablief, aber mit einem starken taktischen Kampfsystem und einem noch stärkeren Rollenspiel punktete. Entscheidungen, Kuriositäten, Bewegungsfreiheit und Liam Neeson: Fallout 3 hatte fast alles, was Fallout und Rollenspiel brauchen! Für ein bisschen extra gab es außerdem Missionen zum Runterladen – ein Abenteuer auf Raten. Nur die LKW-Ladungen voller PC-Modifikationen waren kostenlos.

Fallout: New Vegas

Das fünfte Spiel, das fünfte Entwickler-Team. Diesmal saß Second Hand-Spezi Obsidian am Ruder und zeigt, dass versierte Zweitverwertung besser ist als arkane Zereinfachung. Lässt die »3« übrigens vorsätzlich missen, weil es eine unabhängige Geschichte erzählt. Von der Ostküste geht es nämlich ins sonnige, aber nicht ganz so verstrahlte Las Vegas – das Ganze findet drei Jahre nach Fallout 3 statt, sprich: 39 Jahre nach Fallout 2, also 119 Jahre nach Fallout und damit 203 Jahre nach dem nuklearen Volleyball zwischen den USA und China im Jahre 2077. Ihr seht: Kein Grund zur Sorge! Unseren Reisenbericht findet ihr übrigens irgendwo auf diesen Seiten.

Fallout Online

Interplay lebt! Zwar wächst das namhafte Kind inzwischen bei Bethesda auf, aber die ursprünglichen Vertriebseltern stillen seit einiger Zeit den Internet-Nachwuchs. Frühestens in zwei Jahren dürfte es in die Online-Steppe gehen. Bekannt ist noch gar nichts. Der Kenner findet auf der offiziellen Webseite lediglich vage erzählerische Hinweise; der Interessierte darf am selben Fleck Seele gegen Auslosung zum Beta-Test tauschen. Toi, toi, toi!

Van Buren

»Fallout? Ich seh kein Fallout!« Stimmt schon, Van Buren ist ja nur der Projektname dessen, aus dem das ursprüngliche Fallout-Studio mal Fallout 3 machen wollte. Es sollte sogar eine Mehrspieler-Option geben – aber dann kam die Black Isle-Pleite. Und um mal Salz in die Wunde zu streuen: Mit der für Van Buren verwendeten Technik arbeiteten die Entwickler auch an Baldurs Gate 3. Schlechte Zeiten für Rollenspieler waren das. Lang war es her, dass mal ein Baldurs Gate das Genre aus dem Tiefschlaf gerissen hatte. Aber wir schweifen von dannen…

Fallout: Warfare

»Halbes Brettspiel ohne Brett« beschreibt es am besten, denn Warfare war ursprünglich ein Bonus für Vorbesteller von Fallout Tactics. Frühkäufer erhielten nämlich per CD Schnittmuster, aus denen sie Spielfiguren basteln konnten. So kämpften sie nach den SPECIAL-Regeln ähnlich wie im Tactics-Ableger, wobei SPECIAL der für Fallout 1 entwickelte GURPS-Ersatz ist. Inzwischen ist der Download übrigens kostenlos – für den Fall, dass es nach New Vegas mal wieder zehn Jahre dauern sollte...

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Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
Release:
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