Computerspiele Museum

 

Computer Space (Foto: Joerg Metzner)

Mehr Retro geht kaum: Das älteste Exponat des Computerspiele Museums ist Computer Space aus dem Jahre 1971 - der erste Videospiel-Automat überhaupt. Noch vor Pong brachte der spätere Gründer von Atari, Nolan Bushnell, den Apparat mit dem geschwungenen Gehäuse in die Arcade-Hallen. Die für heutige Verhältnisse simplen Dogfights im Weltall waren aber noch zu komplex für die meisten Spieler, daher entwickelte sich erst das auf Anhieb durchschaubare Tennisspiel Pong im Jahr 1972 zum durchschlagenden Erfolg. Im Museum dürfen beide Spielhallenpioniere ausprobiert werden.

Commodore 64

Auch auf dem C64 (links oben) lief das "skandalträchtige Spiel. Der legendäre rundliche "Brotkasten" war in den Achtzigern vor allem bei europäischen Spielern, Musikern und Demo-Codern beliebt. Eine Ur-Version wird fein säuberlich geordnet in einer historischen Hardware-Ahnengalerie präsentiert.

Vectrex

Kurz vor dem großen Zusammenbruch der Videospiele-Industrie im Jahre 1982 drehten sich die Träume junger Kaufhauszocker um leuchtende Vektoren: Die Luxus-Konsole Vectrex wurde in Europa von MB vertrieben und hatte den Bildschirm gleich ins Gehäuse eingebaut. Statt den damals üblichen 2D-Sprites zeichnete das 599 DM teure Gerät knackig scharfe Linien direkt auf die Mattscheibe. Wer Farbe ins Spiel bringen wollte, pappte bunte Folien darüber.

 

Gigantischer VCS-Joystick

Dieses Exponat dürfte nostalgische Gefühle bei älteren Semestern wecken: Der riesige Nachbau des Original-Steuerknüppels von Ataris VCS 2600 darf nicht nur liebevoll umarmt werden. Wer den voll funktionstüchtigen Joystick herum wuchtet, kann mit ihm an der angeschlossenen Konsole zocken.

Elite

Nicht nur Hardware gibt es in Berlin zu sehen: Die Spielhülle von Elite sorgt bei SciFi-Veteranen für feuchte Augen: Der Genremix von Entwickler-Legende David Braben und Ian Bell vermengt auf geschickte Weise Weltraum-Action mit einer Flug- und Handels-Simulation.

Voodoo Graphics

Die ersten Beschleunigerkarten mit dem 3D-Chipsatz der kalifornischen Firma 3dfx sorgten ab dem Jahr 1996 dafür, dass viele PC-Zocker nicht auf die beeindruckenden 32- und 64-Bit-Konsolen umstiegen. Die Exemplare der ersten Generation wurden noch als Erweiterung mit der 2D-Grafikkarte verbunden.

 

Painstation

Wem schon der Anblick aktueller Alltagssimulationen Schmerzen bereitet, sollte lieber kein Spiel an der Painstation wagen. Versagt ihr beim Duell, setzt es zur Strafe Stromstöße. Von Zeit zu Zeit bekommt die linke Hand außerdem Hitze oder Schläge von einem rotierenden Gummi zu spüren.

Virtual Reality System SU2000

Zu Beginn der Neunziger war Virtual Reality der letzte Schrei: In einigen Spielhallen stellte man sich auf eine eingezäunte Plattform, auf welcher die Körperbewegungen registriert wurden, stülpte eine mit zwei Bildschirmen ausgestattete Brille über den Kopf und tauchte in 3D-Welten ab. Bei empfindlichen Naturen endeten solche Ausflüge allerdings mit einem flauen Magen. Neben dem leider noch nicht wieder instand gesetzten SU2000 der englischen Firma Virtuality Group Plc aus dem Jahr 1994 ist übrigens auch Nintendos 3D-Handheld Virtual Boy ausgestellt.

Wipeout HD in 3D

Auch aktuelle 3D-Technik ist Thema der Ausstellung: Hier präsentiert Museumsdirektor Andreas Lange (im Space-Invaders-Shirt) die räumliche Version von Wipeout HD.

 

River Raid

1982 sorgte Activision für hitzige Jugendschutzdebatten - schon lange vor der umstrittenen Flughafen-Mission in Call of Duty Modern Warfare 2. Im von Carol Shaw entwickelten Shoot-em-up für Atari VCS 2600 und diverse Heimsysteme zerballert der Spieler reihenweise gegnerische Flugzeuge und Boote, was hierzulande Grund genug für die erste Indizierung eines Videospiels war. Die Besucher können vor Ort in der Begründung schmökern.

Entwickler im Fokus

Hier werden ein paar Köpfe hinter den Spielen vorgestellt: Der 2006 veröffentlichte Echtzeitstrategie-Titel ParaWorld wurde vom Berliner Entwickler SEK geschaffen. In der Mitte der obersten Reihe seht ihr übrigens unseren News-Redakteur Julian Dasgupta, welcher sich seinerzeit als Besserwisser vom Dienst um die Öffentlichkeitsarbeit des Studios kümmerte.

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4P-Bilderserie
Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
Release:
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