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Musee Mecanique - Das Arcade-Museum

 

Es rappelt, blitzt und klingelt

Falls es euch nach San Francisco verschlägt, solltet ihr unbedingt einen Abstecher ins Musée Mécanique einplanen. In einer geräumigen Lagerhalle am Pier 45 wartet ein kleines Paradies für Fans alter Arcade-Maschinen. Und mit alt meinen wir richtig, richtig alt...

Der Urgroßvater von UFC & MMA

Das Boxspiel National K. O. Fighters von National Novelty funktioniert z.B. noch komplett mechanisch. Bis auf eine Glühbirne zur Beleuchtung kommt es komplett ohne Strom aus. Im Jahr 1928 wurde Konstrukteur Charles Fey von Max Schmelings legendärem Kampf gegen Joe Louis inspiriert. Mit den Controllern am Rand bewegt man die Metallsportler zur Seite, zwei analoge Trigger lassen die Arme zuschlagen. Will der getroffene Kämpfer wieder aufstehen, muss er eine Münze nachschmeißen.

Pike's Peak

Fast alle Exponate dürfen nach Herzenslust gezockt werden. Da meist nur ein Quarter eingeworfen wird, kommt man mit 20 Dollar erstaunlich lange aus. Hier ein mechanischer Vorfahre von Super Monkey Ball. Das Steuerrädchen hebt und senkt die zwei Ebenen, bis die Kugel möglichst weit oben in eines der seitlichen Punktefelder kullert.

 

Lass knacken!

Kraftprobe gefällig? Neben dem stilvoll designten "Arm Wrestling" stehen auch allerlei Hau-den-Lukas-Vorfahren im Museum. Ihre Holz- und Glasvitrinen sind mit jeder Menge Rädchen und Metallfedern vollgestopft.

Automaten für Sportsfreunde

Körbe konnte man in der vordigitalen Spielhalle ebenfalls werfen - hier z.B. in Old Time Basketball von Exidy. Auch Baseball-, Bowling- und klingelnde Schießbuden-Automaten werden ausgestellt.

Hubschrauber-Simulator

Bei diesem Exemplar versucht man, mit dem Heli zentimetergenau die Metallstäbe zu berühren. Der Balanceakt erweist sich durch die empfindliche Zweistick-Steuerung als gar nicht so einfach.

 

VR-Kommode

Stereoskopisches 3D war bereits in den Dreißigern ein heißes Thema: Der mit verschnörkelten Metallbeschlägen verzierte Guckkasten funktioniert ähnlich wie der Virtual Boy oder Sonys neues Headset HMZ-T1. Jedes Auge bekommt sein eigenes Bild von reißerischen 3D-Fotos. Mal geht es um das vom Erdbeben zerstörte San Francisco, in anderen Geräten um wohlgenährte Stripperinnen.

Zurück in die Zukunft

Auch unter Maschinen gibt es Klugscheißer: Einfach die Hand auf die Metallplatte legen und wenige Sekunden später spuckt die Wahrsager-Truhe ein Kärtchen mit Weisheiten über Persönlichkeit und Zukunft aus. In manchen der Wahrsagerkästen rattert sogar noch eine uralte Schreibmaschine.

Chucky lässt grüßen

In den mannigfaltigen Guckkästen lauern allerlei gruselige Puppen. Die lebensgroße "Laffing Sal" im Hintergrund beugt sich während ihres Lachanfalls bedrohlich weit vor. Andere Figuren zischen nach Münzeinwurf ein Bier, wanken an der Laterne, hauen in die Tasten oder bringen ein Baby zu Bett.

 

Karl Ranseier ist tot

Auf diversen Stellwänden sieht man, womit man sich vor mehr als hundert Jahren auf der Hafen-Kirmes die Zeit vertrieb. Besonders obskur wirkt die Mischung aus Rutsche und Einschienenbahn in der Mitte.

Nostalgie-Overkill

Im hinteren Teil der Halle wartet das El Dorado für Automaten-Fans der Siebziger und Achtziger. Ob Robotron, Miss Pacman, Phoenix oder Star Wars: Hier steht fast die komplette Prominenz der goldenen Arcade-Zeit in gut gepflegtem Zustand. Auch ein paar neuere Maschinen wie San Francisco Rush The Rock: Alcatraz Edition oder Terminator: Salvation sind spielbar.

Holzfurnier und Drehcontroller

Hier z.B. der frühe Pong-Klon "Winner IV" für Tischtennis-Doppel im Retro-Stil.

 

Der Egoshooter-Urvater

Die mit Abstand coolste Sau im Programm ist Ataris Battlezone: Durch ein kleines Periscope sieht man das Schlachtfeld. Der Kathodenstrahl des Vektor-Bildschirms zeichnet die grün glühenden Linien direkt auf die Mattscheibe - wie bei der Konsole Vectrex. Gesteuert wird wie in einem echten Kettenfahrzeug mit zwei Sticks und am Boden gibt's ein kleines Podest, damit auch kleinere Spieler das Guckloch erreichen...

König für einen Tag

...die 3D-Jagd auf Panzer und zwitschernde Ufos macht auch heute noch erstaunlich viel Spaß. Vor allem der wuchtige Subwoofer rockt! Bei einem Treffer knarzen sämtliche Holzvertäfelungen in der Umgebung. Auch die Bestenlisten sorgten seinerzeit für mehr Motivation: Nach ein paar Versuchen hatte ich den ersten Platz geknackt.

Centipede

Ein besonderes Erlebnis ist Ataris Shoot-em-up Centipede aus dem Jahr 1980. Statt mit einem Stick steuert man sein Schiffchen mit einem fetten, schweren Trackball. So kann man hochpräzise und blitzschnell zwischen den Projektilen der angreifenden Tausendfüßler hindurch huschen. Bei zu viel Übermut wird es schmerzhaft: Am Rand bleibt schnell mal ein Finger klemmen.

 

Morbide Mutprobe

Ebenfalls nichts für schwache Nerven: Novas Stromschock-Maschine der Addams Family von 1999. Wer die dicken Kontakte links und rechts umfasst, muss wie Fester eine nach und nach steigende Spannung ertragen. Dem Versuchskaninchen auf dem Foto ging es hinterher trotzdem noch recht gut.

Wakka Wakka!

Noch ein echtes Schmuckstück: Namcos Ms. Pac-Man im stylischen Cocktailtisch. Anfang der Achtziger wurden einige Automaten in die gemütlichen Glas-Tischchen eingebaut.

Das erste ?Brutalo-Spiel?

Exidys "Death Race" stieß 1976 die erste Jugendschutz-Debatte an. Ziel des Draufsicht-Renners ist, so viele Strichmännchen wie möglich über den Haufen zu fahren.

 

Futuristisches Kugel-Inferno

Der Mix aus Flipper und Videospiel "Hyperball" lässt sich nur schwer mit Fotos oder Worten beschreiben. In dem Gerät von 1981 ballert eine Kanone blitzschnell Flipperkugeln auf das rot glühende Spielfeld, während wild fiepsende Soundeffekte einen Höllenlärm veranstalten. Das komplexe Punktesystem versteht man erst nach einer Gewöhnungsphase. Ziel des Spiels ist es, den Kern vor näher kommenden Blitzen zu beschützen.

Mach Dampf!

Manche Steampunk-Visionen sind gar nicht so weit hergeholt. In einer der Vitrinen steht ein besonderes Einzelstück: Der feuerwehrrote Steam Flyer aus dem Jahr 1912 ist ein funktionstüchtiges, mittels einer Dampfmaschine angetriebenes Motorrad.

Rolling, rolling, rolling!

Kurz nachdem die Lichter ausgingen, haben wir noch einen Schnappschuss vom Chef geknipst: Damit er schnell von A nach B kommt, düst Daniel Zelinsky auf Rollschuhen durch die Ausstellung. Nähere Infos über das Entstehen der Sammlung von Edward Galland Zelinsky gibt's übrigens auf www.museemecanique.com.

 

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Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
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