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Zehn Jahre GameCube

 

Die Konsole

In Japan und den USA ging es 2001 los, deutsche Käufer mussten sich bis zum 3. Mai 2002 gedulden. Da kurz vorher der Xbox-Preis gesenkt worden war, zog Nintendo nach: Nur 199 Euro kostete der GameCube zum Start. Im Gerät steckte der zusammen mit ATI entwickelte Grafikchip Flipper (162 MHz) und IBMs Power-PC-Prozessor Gekko (485 MHz). Mit rund 21 Millionen verkauften Geräten verlor Nintendo den Dreikampf gegen die PS2 (154 Mio.) und die Xbox (24 Mio.). Der Controller bot erstmals zwei Sticks wie bei Sony, der gelbe Knubbel und die Knöpfe waren allerdings sehr eigenwillig geformt, damit man sie ertasten konnte.

Gegen den DVD-Hype

Zum ersten Mal gab es die Spiele auf Disks statt Modulen. Ganz traute Nintendo dem Braten aber nicht: Gegen Raubkopien sollte eine eigens entwickelte Mini-DVD helfen. Film-DVDs ließen sich nur mit Sondermodellen wie dem auf dem Foto abgebildeten Panasonic Q abspielen: Das spiegelnde Schmuckstück erschien allerdings nur in Japan. Statt einer Festplatte wie die Xbox nutzte der GameCube klassische Memory-Cards für Speicherstände.

Super Monkey Ball

Zum Start sorgte Sega mit einem ungewöhnlichen Spielprinzip für gute Laune. Im albernen und bockschweren Kugellabyrinth Super Monkey Ball wurde nicht der im Ball eingesperrte Affe gesteuert, sondern der komplette Level gekippt. Bis heute unerreicht spaßig: Das enthaltene Partyspiel Monkey Ziel, bei dem man nach dem Sprung die Kugel aufklappte und zum Segelflieger umfunktionierte.

Star Wars: Rogue Squadron II - Rogue Leader

Der Name Rogue Squadron sorgt bei Nintendo-Fans noch immer für feuchte Augen. Schuld daran ist vor allem der zweite Teil von Factor 5s Weltraum-Oper, welcher ebenfalls zum Start erschien. Vor bombastische Kulisse griff man Tie-Fighter, den Todesstern und andere Schiffe des Imperiums an.

Pikmin

Neben allerlei Franchise-Recycling rief Nintendo auch eine neue Marke ins Leben. Die Idee zu Pikmin kam Shigeru Miyamoto bei der Gartenarbeit. In dem Strategietitel schickt man wuselige kleine Blattwesen in den Kampf und lässt sie wie Ameisen schwere Gegenstände transportieren. Zwei Jahre später erschien ein gelungener Nachfolger, für Wii U ist ein dritter Teil in Arbeit. Wir freuen uns darauf!

Super Mario Sunshine

Nintendos Hausklempner ließ sich erst nach dem Konsolenstart blicken. Der 3D-Hüpfer im entspannten Südsee-Setting sorgt bis heute für hitzige Diskussionen unter Mario-Fans. Der Fokus auf eine manuelle Kamera und die ungewöhnliche Sprüh- und Schwebe-Steuerung des Hochdruckreinigers sind umstritten: Manche halten Super Mario Sunshine für den besten, andere für den schlechtesten Teil der Serie.

Super Smash Bros. Melee

Auch in anderen Genres war Mario umtriebig: Im zweiten Teil des Comic-Prüglers Super Smash Brothers vermöbelte sich ein Großteil der Nintendo-Prominenz. Das hektische Spiel avancierte mit über sieben Millionen verkauften Kopien zum erfolgreichsten GameCube-Titel.

The Legend of Zelda: The Wind Waker

Links sorgte mit seinem ersten GameCube-Auftritt ebenfalls für hitzige Fan-Debatten. Nach den legendären 3D-Vorgängern wagte Nintendo einen Stilwechsel, verpasste dem Helden ein kindliches Cel-Shading-Design und dem Spiel Segel-Einlagen. Ähnlich wie bei Super Mario Sunshine schieden sich auch hier die Geister. Spielerisch war das Abenteuer aber über jeden Zweifel erhaben und strich in unserem Test 91% ein.

The Legend of Zelda: Twilight Princess

Zum Ende der Ära bekam Link ein zweites Abenteuer - diesmal in klassischem Design. Zunächst erschien das Spiel für Wii, wurde aber trotzdem noch für den dahinsiechenden GameCube umgesetzt. Im Laufe des unheimlich liebevoll designten Abenteuers verwandelt die geheimnisvolle Begleiterin Midna Link in einen Wolf.

Burnout 2: Point of Impact

Multiplattform-Highlights waren z.B. der auf dem Bild zu sehende blitzschnelle Rempel-Raser Burnout 2 (damals noch von Acclaim) und EAs Snowboard-Serie SSX. Insgesamt wurde der Würfel aber nicht so gut von Fremdherstellern bedient wie PS2 und Xbox. Auf Rockstars extrem erfolgreiche GTA-Serie mussten Nintendo-User z.B. verzichten.

Soul Calibur 2

Auch in Third-Party-Spielen durfte Link auftreten: Im brillanten Schwert-Prügler Soul Calibur 2 konnte er z.B. Zelda-typisch mit dem Bogen schießen und Bomben sowie einen Bumerang schmeißen.

Resident Evil 4

Capcoms Survival-Horror feierte auf dem GameCube ein actionreiches Comeback. Resident Evil 4 war zu Beginn sogar Nintendo-exklusiv, entledigte sich der angestaubten Steuerungsprobleme und sieht heute noch erstaunlich gut aus. Ebenfalls empfehlenswert: Das Remake von Teil 1 und das Serien-Prequel Zero.

Eternal Darkness: Sanity's Requiem

Das Studio Silicon Knights entwickelte das Horror-Genre nach seinen eigenen Vorstellungen weiter. Mit fiesen kleinen Tricks wurde einer der innovativsten Titel der Ära geschaffen: Wenn die Lautstärke des Fernsehers verrückt spielte, begann nicht nur die Spielfigur an ihrer Zurechnungsfähigkeit zu zweifeln. Ein weiteres von Silicon Knights entwickeltes Highlight war übrigens das Remake Metal Gear Solid: The Twin Snakes.

Metroid Prime

Ein weiterer Geniestreich der GameCube-Ära: Die neu gegründeten Retro-Studios verfrachteten das Metroid-Prinzip erfolgreich in die Ego-Perspektive. Mystische Stollen, Erkundungsreize, motivierende Upgrades und spannende Bosskämpfe machten Metroid Prime und den Nachfolger zu exklusiven Highlights.

Star Fox Adventures

Kurz vor dem Wechsel zu Microsoft bescherte Rare seinem alten Auftraggeber Nintendo eine echte Grafikbombe. StarFox Adventures war nicht so beliebt wie der Vorgänger, bot aber wunderhübsch glänzende Wasseroberflächen und dank des neuen Fur-Shadings fluffig-räumliches Fuchsfell. Die meisten GameCube-Titel konnten zwar nicht mit den detaillierten Bumpmap-Kulissen der Xbox mithalten, das Bild wirkte aber deutlich sauberer als in PS2-Spielen.

Winning Eleven 6: Final Evolution

Im Mai 2003 schallten japanische Kommentar-Fetzen durch die Wohnzimmer deutscher Fußballfans: "Ii desu, ne? Chance desu, ne? Goaaal!" Mit Hilfe der Freeloader-Disk konnte man Konamis japanischen Traumtitel Winning Eleven 6: Final Evolution einfach auf einer deutschen Konsole zocken. Mit verfeinerten Bewegungen, zusätzlichen Statistiken und der klasse überarbeiteten Ballphysik ließ das Spiel sogar den PS2-Vorgänger Pro Evolution Soccer 2 alt aussehen.

Tales of Symphonia

In Japan bremste der Mangel an Rollenspielen den Erfolg der Konsole. Ein paar Perlen gab es trotzdem: Dazu zählen z.B. Namcos episches Tales of Symphonia ? ein Anime-Spiel mit Echtzeitkämpfen. Auch die erweiterte Dreamcast-Umsetzung Skies of Arcadia Legends hatte es in sich. Technik und Präsentation waren zwar nicht mehr zeitgemäß, doch die strategischen Luftschlachten fesselten wieder lange an den Bildschirm.

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Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
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