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1989-2013: Die Spiele-Highlights von THQ

 

1. Company of Heroes (2006-2009)

Das Echtzeit-Strategiespiel von Relic, angesiedelt im Zweiten Weltkrieg, eroberte die Herzen von PC-Strategen im Sturm und wurde mit Auszeichnungen überhäuft. Bis 2009 folgten mit Opposing Fronts und Tales of Valor zwei Erweiterungen. Derzeit arbeiten die Kanadier - jetzt unter Sega - an der Fortsetzung Company of Heroes 2, die noch 2013 erscheinen soll.

2. Darksiders (2010, 2012)

Mit Darksiders wagte THQ unter der Federführung von Comic-Autor Joe Madureira die Geburt einer neuer Marke, mit der man das Action-Adventure-Genre aufmischen wollte. Kommerziell blieb der große Erfolg zwar aus, doch wurden die beiden Spiele von Kritikern gelobt und erfreuten sich einer stetig wachsenden Fanbasis. Im Rahmen der Zwangsversteigerung hat sich bisher leider kein neuer Eigentümer für Vigil Games gefunden - Firmengründer Madureira ist bereits vorher abgesprungen. Ist das Ende von Darksiders damit besiegelt?

3. Destroy All Humans! (2005, 2006)

Zumindest die ersten beiden Teile von Destroy All Humans! waren ebenfalls ein Glücksgriff für THQ: Die Jagd auf Menschen mit dem cholerischen Alien strotzt nur so vor Humor und Situationskomik - hier blieb trotz des recht gewöhnlichen Spielprinzips kein Auge trocken. Leider ließ die Qualität bei den Fortsetzungen mitunter stark zu wünschen übrig.

4. Juiced (2005) & Juiced 2 (2007)

Mit der Marke Juiced versuchte THQ, einen flotten Arcade-Racer ins Rennen gegen Burnout, Need for Speed & Co zu schicken. Zwar konnte man nicht in der Liga von Criterion und Bizarre Creations (?Project Gotham Racing?) mitfahren, zauberte vielen Tuning-Freunden aber ein Lächeln ins Gesicht und etablierte sich als lohnenswerte Alternative zu den großen Marken. Gereicht hat es trotzdem nicht: Nach enttäuschenden Verkaufszahlen wurden Marke und das verantwortliche Studio Juiced Games eingemottet.

5. Full Spectrum Warrior (2004)

Bei Destroy All Humans zeigte Pandemic seine humorvoller Seite. Hier wurde es dagegen bitterernst: Full Spectrum Warrior gilt auch heute noch bei vielen Spielern als die ultimative Militärsimulation. Kein Wunder, bildete die Basis doch ein Trainingsprogramm für Soldaten der US Army. Vor allem kooperativ war das Spiel eine Taktik-Granate mit einer packenden Atmosphäre.

6. Frontlines: Fuel of War (2008)

Frontlines: Fuel of War sollte ein ernster Herausforderer für Battlefield werden. Dank riesiger Karten und einem damals innovativen Dronen-Einsatz sorgte der Titel vor allem im Mehrspieler-Modus für aufregende Schlachten, während die Kampagne eher durchschnittlich wirkte. Doch auch hier hielten sich die Verkaufszahlen trotz guter Ansätze in Grenzen. Immerhin durften sich die Kaos Studios vor ihrer Schließung mit Homefront ein zweites Mal beweisen, doch konnte die geplante Alternative zu Call of Duty die hoch gesteckten Erwartungen nicht erfüllen - weder kommerziell noch inhaltlich.

7. Metro 2033 (2010)

Zwar fungierte das Unternehmen bei der Buch-Versoftung nur als Publisher und nicht als Entwickler, doch verbindet man die Produktion von 4A Games trotzdem unweigerlich mit THQ. Der postapokalyptische Überlebenskampf im Untergrund Moskaus glänzte nicht nur mit einer dichten, klaustrophobischen Atmosphäre, sondern ließ auch bei der Technik die Muskeln schließen. Der Nachfolger Metro: Last Light steht kurz vor der Fertigstellung. Die Vertriebsrechte hat sich im Rahmen der Asset-Versteigerung Koch Media gesichert.

8. MX vs. ATV (2005-2011)

Was in Europa und Asien nur ein Nischenmarkt ist, erfreut sich in den USA großer Beliebtheit: Motocross-Veranstaltungen und Show-Events rund um die MX-Bikes und ATVs. Zwar konnten die Spiele der Rainbow Studios aufgrund einiger Mankos niemals riesige Begeisterungsstürme auslösen, trotzdem wurden Fans dieser Nische dank THQ auch in Deutschland regelmäßig mit solidem Nachschub bedient. Doch auch hier konnten die sinkenden Verkäufe wohl nicht mehr die Entwicklungskosten einspielen, denn nach dem letzten Teil MX Vs. ATV: Alive wurde das Studio dicht gemacht.

9. MotoGP (2005-2007)

Drei Jahre lang arbeitete Climax für THQ an Motorrad-Rennspielen mit der offiziellen MotoGP-Lizenz - allerdings nur für Xbox und den PC, während Namco sich die Rechte sicherte, die FIA-Serie exklusiv auf PlayStation-Konsolen umzusetzen. Während die Japaner vor allem den Arcade-Ansatz verfolgten, war vor allem MotoGP: Ultimate Racing Technology 3 eher in Simulations-Gefilden angesiedelt.

10. Red Faction (2001-2011)

Mit Red Faction sorgte Volition für frischen Wind im Shooter-Genre: Inspiriert von Sci-Fi-Welten im Stil von Total Recall, durfte man dank der neuen GeoMod-Technologie die Landschaften an bestimmten Stellen in Echtzeit verformen oder durch Beschuss eigene Tunnel durch Gesteinsformationen anlegen. Zuletzt ließ das Konzept aber deutlich Federn: Red Faction: Armageddon schaffte es aufgrund des monotonen Leveldesigns nicht mehr, die Faszination von damals zu entfachen.

11. Saints Row (2006-2011)

Auch die Saints Row-Reihe entstand bei Volition. Zunächst als THQs Gegenstück zum erfolgreichen Grand Theft Auto konzipiert, setzte man sich ab dem zweiten Teil mit einer übertriebenen Darstellung und Humor vom einstigen Vorbild ab und sicherte sich so eine eigene Daseinsberechtigung. Den durchgeknallten Höhepunkt erreichte man 2011 mit dem zuletzt veröffentlichten Saints Row 3. Als Ergebnis der Zwangs-Versteigerung ist Volition jetzt bei Koch Media beheimatet.

12. S.T.A.L.K.E.R - Shadow of Tschernobyl (2007)

Neben Metro 2033 hatte THQ mit S.T.A.L.K.E.R den Vertrieb eines weiteren Spiels von einem Studio übernommen, das in den ehemaligen Ostblockstaaten aus der Taufe gehoben wurde. Obwohl sich die Entwicklung mit ständigen Verschiebungen in die Länge zog und mehr als sechs Jahre in Anspruch nahm, hielt der Publisher an dem Projekt fest. Trotz einigen Bugs setzte das Team GSC aus der Ukraine mit diesem intensiven Abenteuer ein Glanzlicht in der Shooterwelt.

13. Summoner (2000)

Und wieder Volition: Dass die Mannen hinter Saints Row und Red Faction auch in Rollenspiel-Gefilden gute Qualität liefern können, bewiesen die Amerikaner mit den beiden Summoner-Titeln. Die Fantasy-Abenteuer konnten neben ihrem Umfang vor allem atmosphärisch und aufgrund des durchdachten Zaubersystems begeistern. Mit den rasanten Echtzeit-Kämpfen und der aufgebohrten Technik setzte der Nachfolger sogar noch einen drauf.

14. Supreme Commander (2006/2007)

Gas Powered Games, das mit Wildman auf Kickstarter gerade ums Überleben kämpft, war zwar ebenfalls nie ein Teil von THQs Studiofamlie. Doch mit Supreme Commander bereicherten die Mannen um Chris Taylor das Portfolio des Publishers um einen exzellenten RTS-Titel, der auch heute noch zu den besten Vertretern des Genres zählt. Der Nachfolger, der über Square-Enix erschien, ließ dagegen viel zu wünschen übrig.

15. UFC-Serie (2009-2012)

Die UFC-Serie zählte zu den Aushängeschildern von THQ, die dank der zunehmenden Begeisterung für den MMA-Sport auch viel Geld in die Kasse gespült haben dürfte! Statt nur jährliche Update zu liefern, nahm sich das Team die Zeit, um die Mechanik immer weiter zu verfeinern und zu verbessern. Trotz des Erfolgs sah sich THQ vermutlich aufgrund der finanziellen Lage dazu gezwungen, die lukrative Lizenz an Electronic Arts zu verkaufen.

16. Warhammer 40.000: Dawn of War (2002-2012)

Neben Company of Heroes brachte Relic ein weiteres Schwergewicht im Rahmen der Echtzeit-Strategie hervor: Mit den Spielen und Erweiterungen rund um Warhammer 40.000: Dawn of War stellte man sowohl Fans des Games-Workshop-Universums als auch Spieler mit Strategie-Ambitionen mehr als zufrieden. Der Ausflug ins Action-Genre war dagegen nicht unbedingt die Stärke der Kanadier: Sowohl The Outfit als auch der Warhammer-Shooter Space Marine waren eher enttäuschend.

17. WWE-/WWF-Serie (1999-2012)

Was für UFC gilt, lässt sich auch für THQs Spiele rund um die Wrestlingwelt festhalten. Egal ob WWF Smackdown, WWE Smackdown vs. Raw oder Wrestemania: Die Qualität der virtuellen Showkämpfe erstreckte sich meist von durchweg solide bis hin zu Exzellenz. Vor allem an WWF No Mercy dürften sich viele Fans auch heute noch erinnern, galt die N64-Keilerei doch lange als der mit Abstand beste Wrestling-Titel.

18. de Blob, Drawn to Life & Co

Auch kleinere, kreative Titel fanden zwischendurch den Weg ins Line-up von THQ, auch wenn sie eher die Ausnahme darstellten. Trotzdem gab es auch hier einige Perlen - allen voran das sympathische de Blob und dessen Nachfolger, das tierische Wii-Vergnügen Deadly Creatures und das innovative Action-Adventure Drawn to Life, bei dem man sich mit dem Stylus des Nintendo DS Teile des Levels und Objekte selbst malen musste.

19. Yager (2003)

Ein Herz für deutsche Entwickler zeigte THQ im Jahr 2003: Zwar schaffte man es leider nie, trotz Lizenz der Turrican-Marke eine neue Episode des Kult-Shoot-em-Ups zu realisieren, doch verschaffte man immerhin dem Berliner Studio Yager (Spec Ops: The Line) mit ihrem gleichnamigen Debüt einen erfolgreichen Einstand in der Spielebranche.

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Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: 4Players
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