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Xbox Live Indie Games: Microsoft kündigt Ende des Programms und des XNA Creator's Club an

Xbox Live Indie Games (Sonstiges) von Microsoft
Xbox Live Indie Games (Sonstiges) von Microsoft - Bildquelle: Microsoft
Microsoft hat das Ende von Xbox Live Indie Games (XBLIG) sowie die Schließung des XNA Creator's Club angekündigt, wie GamesIndustry mit Verweis auf einen Foreneintrag zweier Microsoft-Mitarbeiter berichtet. Ab sofort werden keine neuen Mitgliedschaften akzeptiert und ab September 2016 keine Spiele mehr auf XBLIG veröffentlicht. Im September des darauf folgenden Jahres wird der Store für Independentspiele dann geschlossen.

XBLIG ist ein Programm, in dem Spielemacher mithilfe von Microsofts Entwicklungsumgebung XNA eigene Werke auf Xbox 360 produzieren und verkaufen. Die Titel werden nicht von Microsoft getestet und in einem separaten Menü auf der Vertriebsplattform Xbox Live Arcade angeboten. Wer bis zu zehn Spiele jährlich über XBLIG verkaufen möchte, muss für einen Jahresbeitrag von 99 Dollar Mitglied des XNA Creator's Club sein.

Entwickler, die über ein solches Abonnement verfügen, erhalten im Rahmen der Schließung eine dauerhafte Lizenz als Windows-Entwickler. Das Einrichten eines solchen Kontos als Firma kostet in etwa den gleichen Betrag wie die Mitgliedschaft im Creator's Club. Auf Xbox One führt Microsoft die Förderung der Independent-Spiele unter ID@Xbox fort.

Quelle: GamesIndustry

Kommentare

Lebensmittelspekulant schrieb am
Inwiefern entsteht denn durch die große Masse an Müll-Indies irgendein Problem? Niemand wird gezwungen diese zu kaufen. Mit den Nutzerwertungen bei Steam, mit Videospielmagazinen, mit Twichtern/ Youtubern, oder mit Foren in denen sich Gamer austauschen können, haben wir bereits sehr viele Filterfunktionen um zu wissen, welche Spiele man unbedingt kaufen soll, und von welchen man lieber die Finger lässt.
Ich habe jedenfalls noch keinen Fehlkauf in diesem Bereich getätigt. Alle meine Early Access Erwerbungen waren bereits in gut spielbarem Zustand oder wurden finalisiert. Ich habe mir auch sonst kein Indiespiel gekauft, was mir nicht vorher ausreichend empfohlen wurde. Die Gesamtbibliothek von Steam habe ich noch nie betrachtet. Wofür auch?
Ich sehe bei dem Indiewust nur Vorteile. Es werden haufenweise Spieleideen entwickelt und veröffentlicht. Selbst wenn eine gute Idee in einem immer noch furchtbar schlechten Spiel drin steckt, so werden diese Ideen nun von anderen Indieentwicklern kopiert und landen dann vielleicht tatsächlich irgendwann mal in einem gutfunktionerendem Spiel.
Von daher müsste mir die Problematik, die hier angesprochen wurde etwas detailierter erläutert werden :)
8BitLegend hat geschrieben:Dazu kommt, dass Indies nicht so viel zur Vielfalt beitragen, wie allgemein angenommen wird. Die wollen in den meisten Fällen auch Geld verdienen und orientieren sich an Mitbewerbern.

Ja und? Inwiefern widerlegt das die ursprüngliche Annahme?
TaLLa schrieb am
Ich habs auch nie als negativ gesehen, dass Microsoft Indiespiele auf Qualität kontrollierte. Dass manche Müllentwickler da meckerten wundert mich nicht.
8BitLegend schrieb am
Hach ja - das Indie Thema. Gestern habe ich mir mal die Mühe gemacht auf Steam die komplette Spieleliste von A - Z zu durchforsten. Über 3000 Spiele, eine Vielzahl davon purer Schrott. Der Markt gehört einfach entzerrt. Eine Filterfunktion in den div. Ökosystemen wäre das mindeste, das man anbieten könnte. Wenn ich Spiele vom Kaliber eines Metal Gear Solid suche, will ich mich nicht mehr durch Spelunkys wühlen müssen. Das gleiche gilt für "100 Diamanten" und "1000 Goldstücke" und F2P-Kram dieser Sorte. Manchmal frage ich mich wie der Markt diese Fragmentierung aushält und warum wir nicht längst schon 1983-ähnliche Zustände haben.
Dazu kommt, dass Indies nicht so viel zur Vielfalt beitragen, wie allgemein angenommen wird. Die wollen in den meisten Fällen auch Geld verdienen und orientieren sich an Mitbewerbern. Böse Zungen würden behaupten, dass Indie mittlerweile kaum noch mehr als ein Genre ist.
Würden all diese talentierten Einzelkämpfer ihre Visionen und ihr Know How mit den Strukturen der klassischen Spielebranche verknüpfen und würde sich diese vermehrt dafür öffnen, wäre allen mehr geholfen. Erste Ansätze dahingehend gibt es ja glücklicherweise bereits.
schrieb am

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