"Die Maus wurde auch kritisiert"
Die Kollegen von C&VG hatten die Gelegenheit, Peter Molyneux ein paar Fragen über Fable: The Journey zu stellen. Einmal mehr betont der Designer, dass das Spielgeschehen nicht so auf Schienen fixiert sei wie in der gezeigten E3-Demo.
Es sei an Lionhead zu beweisen, dass man auch mit Kinect einen Titel realisieren kann, der "Core-Spieler" genauso anspricht wie Software, die mit einem normalen Gamepad konsumiert wird. Im Falle des Fable-Ablegers werde man oft mit dem Pferdewagen unterwegs sein, was zwar recht fein, aber nicht gar so präzise wie mit einem Controller sei - das würde aber durchaus Sinn ergeben, da man ja ein Pferd lenke. Zu dem der Spieler im Laufe des Spiels übrigens eine Beziehung aufbauen soll, die mit dem Bund zwischen Nutzer und Kreature bzw. Hund in Black & White und Fable vergleichbar sei. Wenn man zu Fuß unterwegs ist, dann zeige man mit Gesten, wohin man gehen will, und könne zusätzlich noch Körperbewegungen verwenden. Fable: The Journey werde in sitzender Position gespielt.
Über den aktuellen Wandel der Branche sagt Molyneux:
Wisst ihr was? Das ist genau wie damals Mitte der 80er, als wir die Amigas hatten und anfingen, mit der Maus zu spielen. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie alle schrieben, dass die Maus das Schlimmste sei, was Spielen passieren kann, und dass die Entwicklergemeinde Zeit benötigt hat, um damit herumzuexperimentieren und Erfahrungen zu sammeln. Aber aus diesen Erkenntnissen und Experimenten entstanden Spiele wie Wolfenstein und Doom.
Davor haben wir alles mit dem Joystick gemacht. Ich glaube, bei einer Erfindung, die so groß ist wie Kinect, dauert es eben etwas, bis wir sie voll erschlossen haben. Ich stimme der Skepsis der Core-Spieler zu, weil es bis dato noch kein Beispiel eines Spiels, das so dramatisch und aufregend wie ein Spiel mit einem herkömmlichen Controller ist oder auch nur ein Erlebnis gibt, das länger als 15 Minuten anhält. Wenn man aber mal über die Eigenarten hinwegschaut, die jeder Steuerungsmechanismus hat, dann ist Kinect ein wunderbares Gerät, mit dem man innovativ sein kann.
Es sei an Lionhead zu beweisen, dass man auch mit Kinect einen Titel realisieren kann, der "Core-Spieler" genauso anspricht wie Software, die mit einem normalen Gamepad konsumiert wird. Im Falle des Fable-Ablegers werde man oft mit dem Pferdewagen unterwegs sein, was zwar recht fein, aber nicht gar so präzise wie mit einem Controller sei - das würde aber durchaus Sinn ergeben, da man ja ein Pferd lenke. Zu dem der Spieler im Laufe des Spiels übrigens eine Beziehung aufbauen soll, die mit dem Bund zwischen Nutzer und Kreature bzw. Hund in Black & White und Fable vergleichbar sei. Wenn man zu Fuß unterwegs ist, dann zeige man mit Gesten, wohin man gehen will, und könne zusätzlich noch Körperbewegungen verwenden. Fable: The Journey werde in sitzender Position gespielt.
Über den aktuellen Wandel der Branche sagt Molyneux:
Wisst ihr was? Das ist genau wie damals Mitte der 80er, als wir die Amigas hatten und anfingen, mit der Maus zu spielen. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie alle schrieben, dass die Maus das Schlimmste sei, was Spielen passieren kann, und dass die Entwicklergemeinde Zeit benötigt hat, um damit herumzuexperimentieren und Erfahrungen zu sammeln. Aber aus diesen Erkenntnissen und Experimenten entstanden Spiele wie Wolfenstein und Doom.
Davor haben wir alles mit dem Joystick gemacht. Ich glaube, bei einer Erfindung, die so groß ist wie Kinect, dauert es eben etwas, bis wir sie voll erschlossen haben. Ich stimme der Skepsis der Core-Spieler zu, weil es bis dato noch kein Beispiel eines Spiels, das so dramatisch und aufregend wie ein Spiel mit einem herkömmlichen Controller ist oder auch nur ein Erlebnis gibt, das länger als 15 Minuten anhält. Wenn man aber mal über die Eigenarten hinwegschaut, die jeder Steuerungsmechanismus hat, dann ist Kinect ein wunderbares Gerät, mit dem man innovativ sein kann.