Peter Moore über Xbox 360 und PS3
GamesIndustry hat die wichtigsten Fakten aus einer MTV-News-Meldung zusammengefasst, in der Microsofts Vizepräsident Peter Moore zu Wort kommt: U.a. hat der Vize die Preisgestaltung der beiden 360-Modelle verteidigt und bringt zum Ausdruck, dass die verhältnismäßig niedrigen Kosten für die Next-Generation-Konsole mit anderweitigen Einnahmen kompensiert werden müssen:
Um die Hardwarepreise zu drücken, brauchen wir nun mal ein brauchbares Geschäftsmodell an anderer Stelle. Wir haben die Preise in der Höhe angesetzt, wo sie unserer Meinung nach auf dem Markt angesiedelt sein sollten.
Zwar kostet das Basismodell der Xbox 360 nur 299 Euro, allein die separat erhältliche Festplatte schlägt später aber mit 99,99 Euro zu Buche. 64 MB Speicherkarten sollen für 34,99 Euro verkauft werden.
Weiterhin lässt Moore durchklingen, dass Rare (Perfect Dark Zero
, Kameo
) bereits an zwei weiteren 360-Titeln basteln, gibt aber keine Details bekannt. Erst im Frühjahr sollen weitere Informationen dazu veröffentlicht werden.
Aus der Defensive heraus argumentiert Moore außerdem, dass Perfect Dark Zero wohl tatsächlich nicht die Hardware der neuen Konsole ausreizen werde, die Spieler aber vom 32-Mann-Multiplayermodus überzeugt würden.
In Bezug auf die PS3 zeigt er sich selbstbewusst und lässt verkünden, dass Sony von Gott gesegnet sein solle, falls die PS3 so unglaublich überlegen in Bezug auf Qualität und Quantität der Spiele, deren Umfang und Grafik sowie das Ausmaß der digitalen Unterhaltung und den Preis wäre.
Und abschließend noch einmal die Erklärung, weshalb Xbox 360 zum offiziellen Namen für das Next-Generation-Projekt wurde:
Wir haben die Xbox 360 als lebendige Entertainment-Erfahrung, angetrieben mit menschlicher Energie, die sich um dich herum entfaltet und zum Zentrum der Erfahrung macht, angepriesen und dann hat es bei den Leuten geklickt und sie haben verstanden: "Jetzt kapier ich's."