Ubisoft

Will ein Stück vom Musik-Kuchen

Wenn man sieht, wie Activision und EA mit ihren Musikspielen Guitar Hero und Rock Band die Kohle scheffeln, ist klar, dass auch andere Publisher etwas vom lukrativen Kuchen abhaben wollen. Nachdem sich der Genre-Pionier Konami mit dem bisher noch leicht enttäuschenden Rock Revolution zurück meldet (siehe Vorschau), will laut Shacknews jetzt auch Ubisoft in den heiß umkämpften Markt der Musikspiele einsteigen.

Allerdings will man mehr abliefern als einen simplen Klon: "Diese Spiele generieren Einnahmen von einer Milliarde Dollar... Die Leute werden in dieser Art von Spielen immer noch interessiert sein; vielleicht steigt deren Anzahl sogar. Nach dem Motto 'Ich will auch' vorzugehen, ist gefährlich", so Ubisoft-CEO Yves Guillemot gegenüber Gamedaily. "Auf lange Gesicht gesehen entwickeln wir etwas, was ihr wollt... Wir arbeiten an zwei verschiedenen Projekten: Eines mit [Hardware] und eines ohne."

Bisher ist man mit Jam Sessions lediglich auf Nintendos DS im Musikspiel-Genre aktiv.  


Autor: Michael Krosta
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Kommentare

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  • "Auf lange Gesicht gesehen entwickeln wir etwas, was ihr wollt... Wir arbeiten an zwei verschiedenen Projekten] und eines ohne." ^^ lange Gesichter werden die bestimmt bekommen.
  • Wenn Harmonix clever ist, dann behalten sie ihre Abwärtskompatibilität der Song-Titel bei, über alle Rock Band Titel die noch folgen werden, bauen noch ein paar tolle Features mehr ein, welche die Fans verlangen, und dann sollte eigentlich keiner mehr konkurieren können. Bis Ende des Jahres sollen  [...] Wenn Harmonix clever ist, dann behalten sie ihre Abwärtskompatibilität der Song-Titel bei, über alle Rock Band Titel die noch folgen werden, bauen noch ein paar tolle Features mehr ein, welche die Fans verlangen, und dann sollte eigentlich keiner mehr konkurieren können. Bis Ende des Jahres sollen an die 500 Song-Titel für RB1+2 verfügbar sein, und da müssen andere Spiele erstmal rankommen. Die meisten Leute wollen Auswahl und Abwechslung, die bekommen sie bisher nur von Harmonix geboten. Was mit GHIV kommt steht noch in den Sternen, aber ein 3-Song-Update alle 4 Wochen, für einen höheren Preis als bei Harmonix, wird die Kunden nicht zufrieden stellen. Activion Blizzard hat allerdings gute Karten, da sie ja Virgin Records besitzen und so Zugriff auf 30% des Musikmarktes haben (hab ich letztens gelesen). Letzteres ist sicherlich für den Kunden sehr unschön, denn die Musik wird sehr differenziert pro Spiel werden, je nachdem wer wo seine Lizenzen herkriegt (und Virgin wird sicherlich nur Activion bedienen). D.h. man bekommt als Kunde in Spiel x nur diese und jene Titel wobei die Konkurrenz aber vielleicht auch ein paar interessante Titel hat, aber keiner hat das ultimative Songangebot weil jeder ein Stück vom Kuchen will, mit Exklusivverträgen etc. Kann man nur hoffen, dass die Musikfirmen clever sind und an alle gleich lizensieren und so das Gewinnmaximum herausholen... wäre eigentlich logisch, aber im Zeitalter der Exklusivdeals wird das wohl nix.
  • Dieses ganze Musik-Genre scheint sich ähnlich zu entwickeln wie das MMO-Genre: Jahrelang tut sich nichts, das Genre gilt als Nische, plötzlich hat ein Spiel einen Mega-Erfolg und nun schießen die Musik-Spiele wie Pilze aus dem Boden. Der Unterscheid ist nur, das es hier keinen klaren Platzhirsch  [...] Dieses ganze Musik-Genre scheint sich ähnlich zu entwickeln wie das MMO-Genre: Jahrelang tut sich nichts, das Genre gilt als Nische, plötzlich hat ein Spiel einen Mega-Erfolg und nun schießen die Musik-Spiele wie Pilze aus dem Boden. Der Unterscheid ist nur, das es hier keinen klaren Platzhirsch wie WoW gibt, und das ist auch gut so. Die Frage ist nur: Wer soll das spielen?