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Clint Hocking steigt aus

Als Game-Designer war Clint Hocking bereits in das erste Splinter Cell involviert, später arbeitete er an Splinter Cell: Chaos Theory und war zuletzt als Creative Director hauptverantwortlich für Far Cry 2 . Nach 451 Wochen, die er bei Ubisoft Montreal in Lohn und Brot stand, verspürte er nun Lust auf einen Tapetenwechsel und reichte am 26. April seine Kündigung ein, wie Hocking jetzt auf seinem Blog verkündet.

Er sei stolz auf seine Arbeit und darauf, an drei Titeln mitgewirkt zu haben, die sich insgesamt über 12 Mio. Mal verkauft haben. Es gelte aber, Zufriedenheit und Bequemlichkeit zu vermeiden.

"In den 451 Wochen, die ich jetzt hier war, habe ich mir viele neue Gewohnheiten angeeignet. Es hat eines großen Aufwands bedarft, um zu verhindern, dass diese Gewohnheiten verkümmern und zu schlechten werden. Stolz wird zu Überheblichkeit. Bereitschaft wird zur Verzweiflung. Überzeugung verkommt zur Sturheit. Leidenschaft wird zu Ärger. Wenn man nicht aufpasst und sich selbst hinterfragt, dann kann aus jedem dieser Mängel eine Gewohnheit werden.

Ich bin zu bequem. Ich bin zu zufrieden. Und ich weiß, wohin mich das führen kann."

Er müsse wieder über "glühende Kohlen gehen, zerbrochenes Glas kauen und Farbe trinken", so Hockings Fazit, um den persönlichen Stillstand zu umgehen.

Ob er der Spielebranche verbunden bleibt oder sich neuen Dingen zuwendet, ließ er allerdings offen.


Autor: Julian Dasgupta
Quelle: Gamasutra
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Kommentare

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  • FarCry2 war wirklich grottig. Aber er geht bestimmt zu Respawn *G* Das macht man jetzt als exubisoftler so
  • Minando schrieb:
    Ein Philosoph unter Programmierern ? Wow, ich wusste nicht daß sowas überhaupt möglich ist. Ahem. Jetzt aber mal im Ernst] Weil er DRM (Kopierschutz) von Ubisoft dagegen war!
  • 4P|Benjamin schrieb:
    Ich glaube schon, dass er da ein Wörtchen mitzureden hatte. ;)
    Als Creative Director ist man in der Regel für die Optik zuständig, nicht für das Gameplay. War das bei FC2 anders?