Ubisoft

EA schadet Kreativität?

Deutliche Worte hatte laut Gamesindustry Ubisofts Executive Director Alain Corre für den Mitbewerber Electronic Arts übrig, der sich mit 20% bei den Franzosen eingekauft hat und möglicherweise an eine feindliche Übernahme denkt. Dies wäre laut Corre jedoch fatal:

"Wir haben die Kapazitäten, das Management, die Marken, die Studios und die Energie, alleine weiter zu machen," so Corre. "Ich glaube es wäre für ein Unternehmen wie Ubisoft gefährlich, einem Unternehmen wie EA zu nahe an sich heran kommen zu lassen, weil es die Kreativität zerstören könnte - und in unserer Industrie ist das meiner Meinung nach der Schlüssel. Unser Plan ist es, unsere Geschäftsideen weiterhin selbst zu entwickeln. Wir haben in den letzten 18, 20 Monaten nachdem sich EA bei uns eingekauft hatte bewiesen, dass die Unabhängigkeit und das Beibehalten der eigenen Strategie nicht nur lukrativ, sondern auch die richtige Entscheidung war."  

In Zukunft möchte Ubisoft weitere Unternehmen aquirieren, um die eigenen Position am Markt weiter zu stärken. Dabei möchte man auch in Genres vorstoßen, die man bislang vernachlässigt hat. So wird z.B. mit dem Kauf der Reflection Studios und der Driver-Lizenz der Rennspielsektor stärker bedient. Laut Corre wird man zudem versuchen, sich stärker in den Bereichen Sport und Rollenspiele einzubringen.


Autor: Michael Krosta
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Kommentare

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  • Nissin schrieb:
    Ich sage nur Origin und Bullfrog :evil: Statt Innovation wie Ulitma Online damals kamen jährliche Updates NFS und die diversen EA Sports Titeln...
    Westwood nicht vergessen, und noch etliche andere. Los, hör auf damit, mit drückt es etz noch  [...]
    Nissin schrieb:
    Ich sage nur Origin und Bullfrog :evil: Statt Innovation wie Ulitma Online damals kamen jährliche Updates NFS und die diversen EA Sports Titeln...
    Westwood nicht vergessen, und noch etliche andere. Los, hör auf damit, mit drückt es etz noch die Tränen in die Augen.
  • m9x
    in letzter zeit kommt eh nur scheiße raus, egal ob ea oder nicht :( man nehme nur mal diese ganzen flops.. zb fdk2, faces of war, heroes of annihilated empires, battlefield 2142 welches ein tiefschlag ist für leute die sich bf2 gekauft haben - das ist nicht mehr als eine mod, gerade mal ein addon!,  [...] in letzter zeit kommt eh nur scheiße raus, egal ob ea oder nicht :( man nehme nur mal diese ganzen flops.. zb fdk2, faces of war, heroes of annihilated empires, battlefield 2142 welches ein tiefschlag ist für leute die sich bf2 gekauft haben - das ist nicht mehr als eine mod, gerade mal ein addon!, oder spiele die ich schon längst wieder deinstalliert und im schrank verstaut hab (caesar iv, company of heroes, fifa 07, ...).
  • @RueDIGGER] Zitat:
    gute wertungen bekommen EA spiele schon seit geraumer zeit nicht mehr. (..) ein EA-spiel mit einer wertung >85 habe ich schon lange nicht mehr gesehen. es werden einfach nicht-optimierte, nicht-innovative spieleaufsetzungen
     [...]
    @RueDIGGER] Zitat:
    gute wertungen bekommen EA spiele schon seit geraumer zeit nicht mehr. (..) ein EA-spiel mit einer wertung >85 habe ich schon lange nicht mehr gesehen. es werden einfach nicht-optimierte, nicht-innovative spieleaufsetzungen gemacht, die dann zum vollen preis an den kunden verschachert werden.
    Da muss ich dir recht geben. Wenn auch (wie immer) zum Teil eben ;) Denn "ungute" Spiele kommen nicht immer nur aus dem Hause mit den Zwei Buchstaben, sondern eigentlich aus allen Häusern, die nicht-innovative und teilw. sogar unbegabte Teams an Spieletiteln ranlassen. Mag sein, dass EA nicht unbedingt jedem Spiel eine 98% Wertungsgarantie aufdrückt, doch zumindest haben die genug Kohle, den einen oder anderen solange zu unterstützen, dass sie sich auch mehr Mühe mit dem Produkt geben können. Wenn ein Team gut und schnell arbeitet, dann bringt sie ein gutes Produkt auf dem Markt. Und EA liefert die Kohle dazu, dass sie sich neben der Wohnung auch z.Bsp. einen Grafiker leisten können, der mehr als nur das Wort POVray aussprechen kann. Aus solchen Schmieden kommen eben die Titeln, die technisch meist sowas von Up-To-Date sind, dass sie gleich als Benchmark hinhalten können ;). Da werden Pixelschader verbogen und Texturen gerendert, dass sich die Balken biegen. Und wir lassen uns in unserer Freizeit bekanntlich gerne blenden. Nicht umsonnst spielen wir lieber einen grafisch noch oppulenteres Command & Conquer, Warcraft oder LotR, als uns mit hochrealistischen Textwüsten und Statistiktabellen in ASCII-Form einer 16-Farben Kartensimulation zu beschäftigen. Ist es ein guter Titel, dann wird dieser Titel auch gerne "fortgesetzt". Die Sims sagt wohl alles. Doch seien wir mal ehrlich... war es Electronic Arts, die "Morrhuhnjagt" in allen Varianten auf dem Markt gebracht hat ? Ist Electronic Arts der Hersteller von "Autobahnraser" oder "Medicopter 117" ?? Ist die programmiertechnische Meisterleistung namens "Elite Starfighter" auf ihren Mist(-Teams) gewachsen ? Das EA ein Monsterhaus ist, und sich gerne mit der 5000. Fortsetzung eines Sportspiels zufrieden gibt, ist auch ein Teil UNSERE Schuld. Warum kauft man sich denn solch ein "Schrott" ? Wo bitte bleibt das neue Speedball ? Warum haben wir 600 Fussballspiele im Regal, aber noch niemand hat einen wahren Nachfolger zu Speedball auf die Beine gestellt ? Ich meine mal, weil wir Fussballspiele mehr lieben als einen Speedball, und deshalb geben wir auch lieber Geld für realistische Simulationen aus. Ein Speedball kann (!) Erfolgreich sein, aber auch ein Flop ohne Gnade - das 3D-Remake auf der Konsole sagt leider alles. Und wenn EA da sein kostbares Geld nicht für solche Risiko-Sachen ausgeben will, ist das eben *nicht nur* ihre "Schuld". *Wir* haben gezeigt, dass uns Burnout gefällt und das wir gerne mehr davon sehen möchten. Also gibt EA den Auftrag raus, einen Nachfolger zu schreiben. Will ja nicht meckern, aber warum sollte dies *soooo* satanistisch sein ? Haben wir uns nicht auch über einen (inoffiziellen) FarCry-Nachfolger gefreut ? Wer spielt nicht gerne Half-Life 2 ? Weshalb lechtzen wir alle nach Sam Fishers nächstem (viertem!) Abenteuer ? Vielleicht nicht *soooo* innovativ, aber zumindest lassen wir uns von dieser Serien-Kost gerne unterhalten. Und Software-Unterhaltung kann ich gerne akzeptieren. James Bond hat es ja auch auf über 20 Nachfolger gebracht... und ein Ende ist (glücklicherweise) nicht in sicht. Zitat:
    ich warte gerne 2, 3 jahre auf ein gutes spiel anstatt jedes jahr 2 aufgüsse des selben spiels (ich rechne street, world cup, etc. dazu) ertragen zu müssen.
    Da gebe ich dir gerne recht. Auch ich warte lieber 2-3 Jahre auf einen Meistertitel. Nur ... manchmal gibt es eben KEINEN Meistertitel, weil für eine solche Produktion, die bekanntlichermaßen auch viele Ressourcen verschlingt, schlicht und ergreiflich kein Geld in der Kasse ist. In dem Falle vov "Elite", David Brabens und Ian Bells Meisterwerk, warten Fans immer noch auf einem (angekündigten!) Nachfolger. Tja, und da keiner der beiden "mal so" Geld in das Projekt auf gut Glück investieren möchte, haben die es fallen gelassen. Das es auch anders geht, beweist Egosoft und ihre absolut fantastische X-Geschichte - zwischenzeitlich beim dritten Teil angekommen. Die lassen sich Zeit zwischen den "Updates", liefern aber auch nahezu ausnahmslos fantastische Kost ab. Nahezu deshalb, weil X3 immer noch nicht bei mir läuft ;)