Fallout 3
USK: 18

Über DRM & Interface

Shacknews plauderte mit Pete Hines über - was wohl? - Fallout 3 . Bei der Frage nach dem in der PC-Version verwendeten Kopierschutz kann sich Bethesdas-PR-Mann spontan nicht an Einzelheiten erinnern und weiß nicht mal, ob es ein Installations- bzw. Aktivierungslimit gibt. Man nutze einen möglichst wenig intrusiven Mechanismus, verspricht Hines allerdings, vergleichbar mit dem von Oblivion . Das Fantasy-RPG wartete seinerzeit mit einem simplen CD-Check auf. Man wolle seine Produkte zwar schützen, gleichzeitig sei es aber auch wichtig, dass ehrliche Käufer von Fallout 3 nicht am Spielen gehindert werden und schnell und problemlos loslegen können. Auch werde man den PC weiterhin langfristig unterstützen:

"Ich denke, dass wir das machen werden. Wir haben jetzt seit über 20 Jahren für den PC entwickelt, länger als die meisten der Leute, die noch in der Branche sind. Das war unser Ausgangspunkt, und ich denke, dass es da noch einen Markt gibt."

In Nordamerika würden die Konsolen zwar dominieren, in Ländern wie Deutschland, Russland, Polen und in anderen Bereichen Osteuropas würden die meisten Leute aber einen PC verwenden. Und diese Kunden wolle man auch weiterhin erreichen.

Bei Oblivion war noch die starke Konsolenorientierung der Nutzeroberfläche kritisiert worden - Hines gelobt Besserung. Bei Fallout 3 habe man versucht, das Interface der PC-Version stärker anzupassen. Man könne aber auch einen 360-Controller einstöpseln, dann spiele sich der Titel wie auf der Xbox 360.



Autor: Julian Dasgupta
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Kommentare

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  • @Hotohori Zitat:
    Schön zu sehen, dass es noch Entwickler gibt, denen ein einfacher Kopierschutz reicht. Na dann können ja alle PCler bedenkenlos zugreifen. ;)
    Ich stimme Dir da voll zu. Gegen einen CD-Check und einer CD-Key Abfrage beim  [...]
    @Hotohori Zitat:
    Schön zu sehen, dass es noch Entwickler gibt, denen ein einfacher Kopierschutz reicht. Na dann können ja alle PCler bedenkenlos zugreifen. ;)
    Ich stimme Dir da voll zu. Gegen einen CD-Check und einer CD-Key Abfrage beim Online-Play habe ich ebenfalls nichts zu beanstanden. :) Mir pers. missfällt es, wenn irgendwo auf der Platte irgendwelche Treiber-Schutzsysteme rumfuchteln und mir das Spiel verweigern, wenn ich auf der selben Partition noch ein Brennprogramm oder DVD-Tool installiert habe. Manchmal möchte ich direkt nach dem Arbeiten mal eine Runde spielen und nicht immer erstmal eine Spielepartition hochfahren, auf der das System "sauber" vor jeglicher beanstandbaren Software ist. Kopierschütze werden sowieso früher oder später geknackt. Die Spieler aber, die sich intensiv mit dem Game auseinander setzen wollen, die sich deshalb höchstwahrscheinlich das Vollpreisgame kaufen, die werden aber durch die Treiber bestraft. Ich hoffe, dass Fallout 3 hier einen "simplen" Weg nutzt. Ich verlange nicht gleich wie in "Sins of a Solar Empire" darauf zu vertrauen, dass die Fans grundsätzlich ehrlich das Game kaufen, aber zumindest sollten sie die ehrlichen Käufer nicht mit Treiber-Peitschen foltern ;) Was das Spiel angeht, wird es natürlich von den Fallout-Fans gehörig unter die Lupe genommen. Die Erwartungen auf einen qualitativ hochwertigen Nchfolger sind sehr hoch. Der Schritt, eine 3D-Welt mit einer wechselbaren Angriffstaktik zwischen Egoshooter und RPG, ist sehr mutig. Ich hoffe, der Shooter-Anteil lässt sich gut balancen, denn wer als CS-Profi am laufenden Band Kopfschüsse verteilt, verliert ggf. den Reiz, Runde um Runde auf Wertebasis zu attackieren ;) @NSoldat Zitat:
    Ich sag doch, Fallout 3 ist nichts anderes als Oblivion mit Schußwaffen im einheitsgrau,
    Wenn die gleichen Mannen mit dem gleichen Motor an's Werk gehen, überrascht mich dies nicht :P Die stimmige Welt mag sicherlich nicht Oblivion-Qualitäten haben - Grau in Grau - aber in Mad Max war die postapokalyptische Welt ebenfalls in Sandfarben gehalten. Damit assoziiert man eben das leben nach dem atomarem bumbumm. Da ich Oblivion selbst nicht gespielt habe, lass ich mich von diesem Game mal überraschen. Zitat:
    atm spricht mich dieses Spiel nur wenig an, was zum einem an diesem Automatischen Schußsystem liegt, wo ich denke das es schnell langweillig wird. Man kann Fallout 3 zwar auch im Shooter Modus spielen, nur hat man da, so wie es aussieht, die Prozentzahlen für mögliche Treffer nicht.
    Jep, da kann ich Dir folgen. Ich denke mal, im Shooter-Modus zählt alleine die Treffsicherheit der Waffe und eben das Mausschubsen des Spielers. Ich weiss nicht, ob andere Werte da mitspielen. Im "Strategieteil" dagegen zählen wohl alle Werte. Und ich nehme mal an, nur dort kann man Experience Points erwerben. Oder sie zumindest schneller aufleveln. Irgendwo erinnere ich mich wage an so was. War IIRC ein Interview auf 'ner Messe ? Kann mich da aber auch irren. P.S.: Hiermit melde ich mich offiziell wieder zurück. Schön daheim zu sein :)
  • NSoldat schrieb:
    Naja, TES war noch nie für seine tolle Hauptsory bekannt, eher für seine gut druchdachten Quests und die grosse Freiheit.
    nichtsdestotrotz fand ich sie bei morrowind interessant, zumindest hat sie mich mehr motiviert als die von oblivion. und  [...]
    NSoldat schrieb:
    Naja, TES war noch nie für seine tolle Hauptsory bekannt, eher für seine gut druchdachten Quests und die grosse Freiheit.
    nichtsdestotrotz fand ich sie bei morrowind interessant, zumindest hat sie mich mehr motiviert als die von oblivion. und die nebenquest und dungeons habe ich gerne gemacht, weil es mir auch etwas genützt hat. in oblivion hat sich dabei eigentlich unterm strich nur die ausrüstung abgenutzt. jez kann man mir natürlich unterstellen, dass ich die nebenquests nur des aus niederen gründen mache, für mich ist es aber ein wichtiger motivationsfaktor. die story bei kleinen nebenquests reicht meistens nicht um mich dafür zu motivieren, auch wenn gerade bei oblivion einige zugegebenermassen wirklich gut waren.
  • Naja, TES war noch nie für seine tolle Hauptsory bekannt, eher für seine gut druchdachten Quests und die grosse Freiheit. Ich liebe das "tue was immer du wilst und wann du wilst" Konzept, wo schon in der Anleitung drauf hingewisen wird, allerdings ist es in Oblivion- im gegensatz zu seinen  [...] Naja, TES war noch nie für seine tolle Hauptsory bekannt, eher für seine gut druchdachten Quests und die grosse Freiheit. Ich liebe das "tue was immer du wilst und wann du wilst" Konzept, wo schon in der Anleitung drauf hingewisen wird, allerdings ist es in Oblivion- im gegensatz zu seinen Vorgängern wie zb Morrowind - nicht aufgegangen. So muß man im Prinzip die HQ direkt zu anfang abschliessen, wenn man sie den noch vernünftig spielen will, ohne den Schwierigkeitsgrad deutlich zu drosseln. Auch aht mir die Atmo nicht sonderlich gefallen, das Kaiservolk ist irgendwie uninterresant wenn man es mit den Dunmern aus Morrowind( Mage spielen und jede menge Pilze, das waren noch zeiten) vergleicht.